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Produkt-Bild: The Lost Symbol

The Lost Symbol von Dan Brown

Broschiert von Transworld Publishers
Preis bei Amazon: EUR 7,50, Angebote ab EUR 6,73

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0552161233, Erscheinungsdatum: Juli 2010
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Amazon.co.uk


Vehicles move through the murky night, carrying highly secret material. And that clandestine material will only be available--after midnight--to those who have signed non-disclosure notices. The plot of the new Dan Brown novel? No, it?s actually how reviewers such as myself obtained our copies of the much-anticipated The Lost Symbol, the follow-up to the Da Vinci Code. And as we read it in (literally) the cold light of dawn, we wonder: is it likely to match the earlier book?s all-conquering, phenomenal success?
Firstly, it should be noted that The Lost Symbol has incorporated all the elements that so transfixed readers in The Da Vinci Code: a complex, mystifying plot (with the reader set quite as many challenges as the protagonist); breathless, helter-skelter pace (James Patterson's patented technique of keeping readers hooked by ending chapters with a tantalisingly unresolved situation is very much part of Dan Brown?s armoury). And, of course, the winning central character, resourceful symbologist Robert Langdon, is back, risking his life to crack a dangerous mystery involving the Freemasons (replacing the controversial trappings of the Catholic Church and homicidal monks of the last book). And while Dan Brown will never win any prizes for literary elegance, his prose is always succinctly at the service of delivering a thoroughly involving thriller narrative in vividly evoked locales (here, Washington DC, colourfully conjured).
Robert Langdon flies to Washington after an urgent invitation to speak in the Capitol building. The invitation appears to have come from a friend with copper-bottomed Masonic connections, Peter Solomon. But Langdon has been tricked: Solomon has, in fact, been kidnapped, and (echoing the grisly opening of the last book) a macabre mutilation plunges Langdon into a tortuous quest. His friend?s severed hand lies in the Capitol building, positioned to point to a George Washington portrait that shows the father of his country as a pagan deity. The ruthless criminal nemesis here is another terrifying figure in Brown?s gallery of grotesques: Mal?akh, a powerfully built eunuch with a body festooned with tattoos. Mal?akh is seeking a Masonic pyramid that possesses a formidable supernatural power, and a pulse-pounding hunt is afoot, with Langdon stalled rather than aided by the CIA.
Caveats are pointless here; Dan Brown, comfortably the world?s most successful author, is utterly review-proof. And there's no arguing with the fact that he has his finger on the pulse of the modern thriller reader, furnishing the mechanics of the blockbuster adventure with energy and invention. Like its predecessor, The Lost Symbol will unquestionably be--in fact, already is--a publishing phenomenon. --Barry Forshaw
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

The Lost Symbol, spannend aber nicht so gut wie Illuminati
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Habe mir den neusten Thriller von Dan Brown in englischer Sprache bestellt und gerne lesen. Dan Brown ist sich selbst treu geblieben, denn es ist wiederum ein spannender Thriller voller Geheimnisse, Mysterien und Rätzel geworden. Nur spielt dieses Mal die Geschichte nicht im fernen Rom und es ist nicht die böse katholische Kirche oder Kreuzritter, die ihr undurchsichtiges Spiel spielen. Aktuell muss sich der dem erfahrenen Leser vom The Da Vinci Code, Illuminati und Sakrileg bekannten Professor Robert Langdon in der amerikanischen Hauptstadt mit den Freimaurern und der CIA herumschlagen. Dan Brown. Auf die Beschreibung des Inhaltes möchte ich jetzt verzichten, denn das kann man in einschlägigen Rezessionen und Zusammenfassungen im Internet oder anderswo nachlesen.
Angeblich hat Brown 5 Jahre an diesem Werk geschrieben. Das Buch ist eine lesenswerte Ferienlektüre, die wegen seinem wiederum gelungenen Spannungsbogen zu fesseln vermag. Im Vergleich zu seinen früheren Werken ist The Lost Symbol aber baver und seichter. Es fehlen die Spitzen gegen den vermeintlichen Bösewicht, d.h. in diesem Fall gegen die Freimaurer, eine in diesem Buch Geheimnis-umwobene Vereinigung, der er aber keinen richtigen Zacken aus der Krone bricht. Dan Brown neustes Werk kommt m.E. nicht an die Brillanz von z.B. Illuminati heran, denn phasenweise sind die Abschnitte dann doch etwas langatmig, die Inhalte erscheinen dem Leser nicht immer logisch oder sind einfach zu klischeehaft. Am Ende mag man den Eindruck haben, dass hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde oder der Text an manchen Stellen mit vielen Worten aufgebläht wurde, ohne dass Substantielles zur Geschichte beigetragen wurde.
Ungeachtet dessen hat Dan Brown aber wieder einen interessanten Thriller zu Papier gebracht in dem er sorgfältig recherchierte historische Zusammenhänge spannend verpackt hat. Das Buch ist durchaus lesenswert und der englische Schreibstil für einen nicht englisch sprechenden native speaker" mit etwas Englisch-Sprachkenntnissen gut lesbar.
The Lost Symbol by Dan Brown
4 Punkte 4 von 5 Punkten
When I wanted to buy The Lost icon, I first read all the negative criticism and bought the book anyway and I do not regret it. I found the book thought provoking and intelligent to read. I do not Know why it was so negatively criticised. I can only assume that it did not appeal to those with lesser intelligence who were looking for a more rollicking adventure which could be understood by the herd!

I recommend this book to anyone who has an inquiring mind and who loves to discover new ways of thought.
Teilweise spannend, aber hauptsächlich enttäuschend
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nach Illuminati und The DaVinci Code war The Lost Symbol das dritte Buch von Dan Brown, das ich gelesen habe. Leider muss man sagen, dass Dan Brown mit der Zunahme seines Erfolgs an Qualität und Schreibstil verloren hat. So spannend die Geschichte zu Anfang auch war und das Mysterium der Masons immer kryptischer wurde, so waren die letzten 100 Seiten eine Enttäuschung. Wieder hat Brown das Christentum in die Hauptrolle gestellt und wieder einmal war es die Bibel, die hier den größten Stellenwert bekam. 2/3 waren super spannend, aber nachher war es irgendwie einfach enttäuschend. Nichtsdestotrotz war es bestimmt keine Zeitverschwendung diesen Roman zu lesen, da er mich teilweise sehr gut unterhalten hat.
Sehr spannend, am Schluss etwas langatmig.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wiederum ein sehr spannendes Buch bin vielen Wendungen. Besonders gut gefallen hat mir die historische Reise durch Washington. Das Buch steht den beiden Vorgängern in Nichts nach, mit Ausnahme des Schlusses. Die letzten Passagen von The Lost Symbol sind eher langatmig und ich tat mich schwer, konzentriert zu bleiben.
Hauptdarsteller ist erneut Robert Langdon, der langsam die Geheimnisse und beschützten Symbole der Freimaurer lüftet.
The Da Vinci Code in Fortsetzung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dan Brown ist bekannt, seine Bücher wohl auch. Das Buch schliesst sich an den "The Da Vinci Code" an und liest sich wie dieser etwas langatmig, aber doch spannend geschrieben.
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Produkt-Bild: Last Night in Twisted River: A Novel

Last Night in Twisted River: A Novel von John Irving

Broschiert von Ballantine
Preis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 6,58

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0345523776, Erscheinungsdatum: Juni 2010
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5 Kundenrezensionen:

Irving baut ab...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Mit großer Vorfreude wünschte ich mir "Last Night in Twisted River" zu Weihnachten und konnte es auch kaum erwarten, das neueste Werk meines Lieblingsautors zu lesen.
Wieder einmal tauchen altbekannte Figuren auf, zum Beispiel der quasi unabkömmliche Schriftsteller. Neu ist wohl die Beschäftigung Irvings mit dem Beruf des Kochs - den zubereiteten Gerichten Dominic Baciagalupos räumt Irving viel Platz ein, was auf Dauer (wie auch viele andere ausführliche Beschreibungen) ermüdend sein kann.
Im Gegensatz zu anderen Irving Figuren geht keiner der Protagonisten (hier kann man guten Gewissens die männliche Form stehen lassen) dem/der LeserIn wirklich ans Herz. Trotz der epischen Länge bleibt vieles an der Oberfläche, eine enge Beziehung habe ich zu keiner der Figuren aufbauen können. Zudem springt Irving in der Zeit hin und her, sodass ich beim Lesen oft verwirrt umher blättern musste, um den Anschluss zu finden. Ich musste mich antreiben, das Buch zu Ende zu lesen und kann es daher kaum zu meinen Favoriten in Irvings Werk zählen. Schade, "Until I find you" war da wesentlich vielversprechender.
Perfekt inzinierte Familiengeschichte mit kleinen Auffälligkeiten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Alles das was ein Leser in den großen Romanen von J. Irving schätzen und lieben gelernt hat, wird er auch in seinem neuesten Roman wiederfinden: Vater-Sohn Beziehungen, Verlustängste, unvergeßliche Charaktere, skurrile Unfälle, Bären, abgetrennte Hände etc. Seine elf vorherigen Bücher irgendwie vereint und zusammengefaßt in diesem einen.

Ein Highlight sicherlich der erste Teil, in dem Irving die turbulente Mischung aus Gewalt und Kamaradschaft von urwüchsigen Männern und Frauen in einem Holzfällercamp im Jahre 1954 im nördlichen Nordamerika einfängt und in dem die Geschichte des Kochs Dominic Baciagalupo und seines Sohnes, dem späteren Schriftsteller Danny Angel (alias John Irving) seinen Anfang nimmt.

Wie kein anderer versteht es Irving die nackte Falschschirmspringerin zu inzenieren, die während einer Festlichkeit sich unvermittelt im Schweinekoben wiederfindet und dieses an sich skurrile Ereignis so real und natürlich wirken zu lassen. Solche Szenen werden im späteren Verlauf des Romans zu einer Art Leitmotiv für den Gesamtroman.

Es ist viel von und über Irving über das Verhältnis Fiktion - Autobiographie in seinen Romanen gesprochen und geschrieben worden. In diesem Buch wird dieses Thema selbst zum Thema und nicht nur weil der letzte Roman des Protagonisten Danny Angel im Buch gerade der vorliegende Roman selber ist. Die eingestreuten autobiographischen Anspielungen des Danny Angel sind zwar prägnant und teilweise aphoristisch, wirken aber in der Erzählhandlung deplaziert und selbstverliebt und stören ein wenig den Erzählfluss der Geschehnisse.

Es handelt sich um ein perfekt inzinierte Familiengeschichte, in der Vorausschau und Rückblende geschickt eingesetzt werden. Beim Lesen des Romans konnte ich mich aber häufig des Eindrucks nicht erwehren, dass die eingesetzten Stilmittel oft zum System erhoben wurden, so dass sie zu offensichtlich und fast schon störend zutage traten. Aber vielleicht neide ich einem Meister auch nur sein Handwerk .....

Ein ideales Buch für den Anfänger, um Irving umfassend kennzulernen, und für den Fortgeschrittenen eine Vernetzung alter und neuer Themen zu einem weiteren Glanzpunkt seiner Fabulierkunst.

Man darf gespannt sein, wohin nach diesem gewissermaßen Endpunkt seines bisherigen literarischen Schaffens sein nächstes Buch uns führt.
Der Meister des Plots
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Natürlich gibt es wieder Bären, stark gebaute Frauen, kleine Väter und ein Erwachsenwerden in Neuengland. All die Leitmotive und Versatzstücke aus den bisherigen Romanen. Es gibt die Momente des Wunders, die Gewalt und das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt.
John Irving zeichnet in seinem neuen Roman die Freundschaft eines Koch, seines Sohnes und späteren Bestseller-Autors und eines unzähmbaren Holzfällers nach. Kochen, Schriftstellerei und die grausamen, gewalttätigen Regeln der (menschlichen)Natur kommen hier zusammen.
Irving beginnt die Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und begleitet seine Figuren bis ins Jahr 2005. Wirtschaftlicher und politischer Wandel bildet den Hintergrund. Aber eben nur den Hintergrund, denn Irving liebt seine Figuren in diesem Buch und räumt ihrer Entwicklung wieder allem Raum ein.
Irving hat sein Spiel mit Handlungssträngen, Zeitebenen und Erzählerfiguren perfektioniert. Mit dem ersten Satz über einen Unfall beim Holz-Flößen entspringt ein Handlungsfluss, den Irving geschickt kanalisiert, staut, trennt und wieder zusammenführt. Das kennt man aus seinen anderen Büchern, aber diesmal geht Irving weiter. Er lässt die Hauptfiguren zum Autor des eigenen Romans werden.
Viel Raum räumt Irving Gedanken über Fiktion, Romane und Schriftstellerei ein. Er lässt sich schon immer gerne dabei über die Schulter schauen, wie er seine Plots konstruiert. In Twisted River erhebt er dieses Prozess zum treibenden Teil der Handlung.
Twisted River ist ein Lesevergnügen, wenn auch manchmal ein anstrengendes. Anstrengend, weil man das Schicksal der Figuren mit Empathie verfolgt. Anstrengend aber auch, weil Irving ein intellektuelles Spiel mit dem Leser und seinen Figuren treibt.
Random House- oder Bloomsbury-Verlag?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer es nicht abwarten kann, den neuen Irving-Roman schon vor Erscheinen der deutschen Ausgabe im englischen Original zu lesen, der wird seine Kaufentscheidung wohl kaum von der Story abhängig machen.
Die ist eben typisch Irving: unzählige Charaktere, liebvoll porträtiert und kunstvoll verwobenen in einer epischen Geschichte. Seitenweise skurrile Ideen und ein unübertroffenes Händchen für Details. Der Irving-Fan fragt sich mal wieder, wieviele dieser Erlebnisse wohl autobiographisch inspiriert sein mögen und welche Details von der Vielzahl der 'Berater' (denen er wie üblich ausführlich im Anhang dankt) recherchiert und zusammengetragen wurden.

Wer vor Erscheinen der deutschen Ausgabe allerdings diese Amazon-Seiten durchblättert, wird sich eher fragen, ob er nun die Ausgabe des New Yorker Random House-Verlages ordern soll oder es die günstigere Ausgabe des Londoner Bloomsbury-Verlages auch tut.

http://www.amazon.de/Last-Night-Twisted-River-Novel/dp/140006919X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1266316722&sr=1-2
Das Exemplar des New Yorker Random House-Verlages kommt mit einem rauen Buchschnitt daher. Es besitzt noch die Originalbreite des Buchbogens und setzt auf 'historische' Schriftzeichen. Wer sich einen Eindruck vom Schriftbild dieser Ausgabe machen möchte, hat dazu auf der Homepage des Verlages die Möglichkeit. Dort gibt es eine 57-seitige Leseprobe des Romans.
Die Dicke des Papiers, seine Bleichung und die Prägung des Umschlages sollen Beständigkeit vermitteln.
Auf mich wirkte das frisch ausgepackte Exemplar, als halte ich ein Buch in den Händen, welches schon jahrelang im Bücherregal gealtert ist. Geschmacksache...

Wem es beim Kauf eines Buches aber vornehmlich auf den Inhalt der Story ankommt... der dürfte mit der Bloomsbury-Ausgabe bestens bedient sein:
http://www.amazon.de/Last-Night-Twisted-River-Irving/dp/1408801841
So wie ein Irving sein muss...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist "Last night in twisted river". Aufwühlend und tröstend, bizarr und alltäglich. Wunderschön erzählt. Für mich hätte er 5 Bücher schreiben können über Domenic, Daniel und Ketchum - 50 Jahre sind eine lange Zeit und ich hätte noch lange diesen Geschichten zuhören können. Hätte gerne auch Charlotte, Lady Sky und Joe gerne besser kennen gelernt.
Aber es ist Irvings Entscheidung was er uns erzählt und so bleibt es der eigenen Phantasie offen Details zu füllen.
Ein Irving wie er sein muss also - das Leben ist schrecklich und am Ende ist man Tod - aber Rettung lauert überall!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Invisible

Invisible von Paul Auster

Broschiert von Picador Usa
Preis bei Amazon: EUR 7,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0312389426, Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Invisible

5 Kundenrezensionen:

"Nel mezzo del cammin di nostra vita..." (Divina Commedia)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Roman beginnt als konventionelle Ich-Erzählung. Adam Walker erinnert sich an Ereignisse im weit zurückliegenden Frühjahr 1967 in New York, als er noch Student an der Columbia war und Schriftsteller werden wollte. Gleich auf der ersten Seite fallen die Worte, um die es Auster geht: "Halluzinationen und Höllenqualen". Ein Zitat aus Dantes "Inferno", aber ebenso das Leitmotiv der verschachtelten Erzählstränge, die Auster erst ganz am Ende grandios und mit dem üblichen Knalleffekt verknüpft.

Auf einer eher langweiligen Party begegnet Walker dem französischen Politologen Rudolf Born, einem "deplacierten Dandy", er ist undurchsichtig, aber nicht uncharmant. Durch Born lernt er auch Margot kennen, die versucht, Malerin zu werden und ebenfalls nur langweilig zu sein scheint. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass dies in den 60er Jahren nur eine Attitüde war um "cool" zu wirken. Wenige Tage später treffen sich Walker und Born zufällig wieder, kommen ins Gespräch und Born bietet Walker nicht nur viel Geld an, um eine anspruchsvolle Literaturzeitschrift zu gründen, sondern auch seine schöne, geheimnisvolle Freundin. Obwohl er gegenüber Born zwiespältige Gefühle hegt, sieht er dies als Chance seines Lebens - oder wird er gerade gekauft? Die nächsten Tage jedenfalls trifft man sich, auch Margot gibt sich offener und als Born überraschend für einige Tage nach Paris muss, stürzt Walker in eine intensive Affäre mit dieser mysteriös verführerischen Frau.

Doch wer ist Richard Born? Auster gibt sich Mühe, an jenen Bertran de Born zu erinnern, den Dante in seinem "Inferno" schmoren ließ, einen Troubadour aus dem 12. Jahrhundert, der den Krieg verklärte. Ist dieser hochgebildete Born nicht nur Professor an der Columbia, sondern etwa auch Geheimagent? Eines Tages spazieren Adam Walker und Born am Riverside Drive, als ein Strassenganove die beiden mit einer Waffe bedroht. Doch statt seine Brieftasche zu ziehen, greift der Professor routiniert zum Messer und sticht den Angreifer nieder. Adam läuft, um Hilfe zu rufen. Aber kaum wieder zurück, ist das Opfer verschwunden. Halluzination? Später liest er in der Zeitung, dass der Dieb mit vielen Stichwunden tot aufgefunden wurde. Doch Born lehnt jede Verantwortung ab. Adam beginnt, an sich zu zweifeln, quält sich mit Selbstvorwürfen und beschließt, den Professor zu überführen. Doch der flieht mitsamt Margot nach Paris, Adam hetzt ihm hinterher und erlebt den "Tiefpunkt" seiner "Laufbahn als Mensch". Er will Born zur Verantwortung ziehen, liefert sich aber nur dessen Rache aus.

Das zweite Kapitel ist ein Manuskript, das Adam 40 Jahre später seinem Kommilitonen James Freeman schickt, der als neuer Ich-Erzähler auf den Plan tritt. Es enthält seine Erinnerung einer leidenschaftlichen inzestuösen Beziehung, die sich chronologisch an den ersten Teil anschließt, inhaltlich aber nicht zwingend damit verbunden ist. Diese Erinnerungen wird Adam nicht mehr beenden, das übernimmt Jim, der nun quasi moderierend durch die Geschichte führt, da er, wie sich herausstellt, derjenige ist, der den Roman schreibt. Wieder öffnet Auster eine neue Tür. Alle Namen sind erfunden, Adam, Born, Jim ... Allein die Fakten könnten stimmen, sie sind akribisch dokumentiert: der Inzest ("das Experiment") zwischen Adam und seiner Schwester Gwyn, die Unbarmherzigkeit Adams, als er in Paris Kontakt aufnimmt zu Borns neuer Partnerin Hélène und deren Tochter Cécile. Erzählposition und Inhalt kollidieren. Selbstanklagen und Ekelbekundungen dominieren.

Derweil lebt Born einsam und gelangweilt auf einer Karibikinsel und schreibt an seinen Memoiren. Oder doch an einer Fiktion? "Ein Roman eröffnet uns grenzenlose Möglichkeiten. Wir können die Wahrheit sagen, ja, aber wir haben auch die Freiheit, uns etwas auszudenken", überlegt er. "Damit wir die Wahrheit sagen können, werden wir es als erfundene Geschichte hinstellen." So bleibt er undurchschaubar. Möglich, dass er Geheimagent war, jedenfalls verfügt er über Kontakte in höchste Kreise. Es ist Cécile, souverän und entschieden, die das letzte Wort hat im überraschenden Finale.

Man kann das Buch leicht überschätzen, Rezensenten haben es mit gebildet klingenden Adjektiven überschüttet, am häufigsten wurde die literarische Postmoderne genannt, auch Poststrukturalismus und andere Post-ismen wurden strapaziert. Aber das Buch ist trotz Austers akademischem Trompe l'Oeil nicht schwierig, auch Leser, die mit Dantes Divina Commedia und dem 28. Gesang aus dem Inferno nicht vertraut sind werden klarkommen. Hier kommt die Finsternis in uns zutage und die Dummheiten sind keineswegs unsichtbar.
Zurück zu alter Stärke.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem Paul Auster in seinen letzten zwei Romanen etwas ins straucheln gekommen war meldet er sich hier zurück mit einer seiner besten Arbeiten.

Es ist ein echtes( Auster)-Spiel mit dem Leser und seinen Erwartungen, dass der Autor hier treibt. Die Geschichte teilt sich in drei Abschnitte auf die jeweils in einer anderen Erzählform dargestllt werden (Ich, Du, Er-Erzähler), dies gerät allerdings nicht so sperrig und verwirrend wie in Austers früher New York Trilogie oder etwa bei "Mann im Dunkel". Die Motivation des Erzählers wird sogar dargestellt und die Geschichte eines jungen New Yorker Außenseiters der in zweifelhafte Gesellschaft geriet ist eine der stärksten Austers.

Man folgt der Hauptfigur vom New York der 60er nach Paris wo er als darbender Student lebt und den schrecklichen Dingen die in New York passiert sind zu entkommen versucht. Eine Liebesgeschichte wird auch noch geboten und sogar ein Hauch Agententhriller wird mit serviert. Das alles plus der üblichen Kreuzverweise zu Austers Leben (New York, Paris, darbender Student...) machen die Geschichte zu einer der besten Austers. Für Auster-Jünger sowieso ein Muss, für generell Literaturinteressierte aber unbedingt auch. Ein gutes Buch.
Wow! - Bislang mein Lieblingsauster
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bislang hielt ich "Oracle Night" und "Man in the Dark" für Austers beste Bücher, aber Invisible gefällt mir fast noch besser. Sicherlich, die zwei Ebenen Buch / Erzähler finden sich in fast jedem Buch von Paul Auster, aber hier halte ich die Einindung für besonders gelungen, gerade auch weil dadurch das Ende etwas offen gestaltet werden kann, ohne dass es frustrierend oder unlogisch wird. Invisible ist zum einen ordentlich spannend (nicht nur von der Geschichte - spannend ist auch, was denn nun noch erklärt wird und was nicht) und erlaubt viel Platz zum Interpretieren und zum Schlußfolgern - und das gefällt mir.
Fiktionen als falsche Behausungen, die uns nur scheinbar vor der Wirklichkeit schützen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Liest man Auster kann einem schlagartig gewahr werden, wie die einzelnen Wandlungen im Leben voller versteckter Anspielungen sind. Dass sich im Grunde alles, gegen die vordergründigen Erwartungen, jederzeit unter den eigenen Händen unbemerkt umdichtet, so als würde man ein Musikstück durch die Interpretation eines bislang unbekannten Interpreten völlig neu entdecken und feststellen in wie fern man bisher nur dachte es zu lieben, doch die Liebe ist natürlich viel geheimnisvoller und einfacher als man bisher zu ahnen sich traute. Sie hat etwas mit einem zu tun, und auch gar nicht.

Denn auch Leben, das bedeutet vielleicht nichts anderes als Begegnungen geteilt durch Geschichten. Womit wir aber schon fast bei einer Definition für das Unsichtbare wären. Aber die Liebe braucht eigentlich gar keine Definitionen, sie ist es, die ohne Definitionen wirklich auskommt. Wenn auch nicht ohne Begriffe, höhere Ideen, Symbole. Aber ganz sicher braucht sie keinerlei irgendwie begrenzende Definitionen. Keinerlei kleinliche Abmachungen, Forderungen... Kein Festhalten an festen Vorstellungen, darüber wie die Dinge seinen sollten, oder nicht seinen dürfen.

Natürlich kann man sehr genau merken an Hand der Art wie ein Autor/Regisseur/Künstler seine Figuren schildert, also beobachtet ob und in welchem Maße die Menschen von ihm/ihr bedingungslos geliebt werden. Dies ist allerdings nur wahrscheinlich in soweit möglich, wie man selbst diese Eigenschaft zu bedingungsloser Liebe in sich trägt. Und genau in diesem Sinne ist jedes echte Kunstwerk ein Spiegel in dem man sich mehr oder weniger genau selbst entdecken kann.

Aber genauso können auch andere Menschen die man trifft für einen zu Spiegeln werden. Diesen Spiegelraum aus anderen Menschen und Kunstwerken (Fotos, Gedichten, Filmen, etc.) erforscht Paul Auster als Erzähler in seinem Werk. Dabei zeigt er inwiefern das, was wir oft Zufall nennen, nichts anderes ist als ein gewisses sich Überschneiden dieser Spiegelräume. Doch damit nicht genug: Alles ist nur Teil unserer Vorstellungen von den Dingen, und diese unsere Vorstellungen erzeugen unsere Illusion in der wir leben, und die wir gewöhnlich für die Wirklichkeit halten. "That was the true horror. Not that he could imagine killing the boy, but that even after he had imagined it, he wanted to imagine it again." Heißt es dazu etwa in den Gedanken eines scheinbar Wahnsinnigen in dem Roman The Music of change. (1990)

Aber darüber hinaus kann einem Auster-Leser auch deutlich werden inwiefern die Vorstellung, die man vom eigenen Leben (und von dem Leben anderer) meint zu besitzen, zwangsläufig oder sollten wir besser sagen systemisch ? sich ergibt aus den Wechselbeziehungen von Kunst und Leben, aus der Art wie wir das was wir erleben in einzelne Geschichten zerlegen, da wir schließlich alle nichts anderes sind als die Autoren unseres Ich. So können wir schon in seiner New York Trilogy (1986) lesen: "He wondered what the map would look like of all the steps he had taken in his life and what word it would spell. (...) We imagine the real story inside the words, and to do this we substitute ourselves for the person in the story, pretending that we can understand him because we understand ourselves. This is a deception."

Aber Auster wäre nicht der Autor, für den er sich uns präsentiert, würde er nicht jederzeit bereit sein diese Täuschungen der Selbstwahrnehmung als Motoren all der Labyrinthe offen zu legen, in die uns die Geschichten hineinziehen, denen jeder von uns unbewusst oder bewusst in seinem Leben Wirklichkeit gibt. Das Geheimnis des Gebens von Wirklichkeit steckt für uns zumeist verborgen in oft nur nicht genügend entschlüsselten Symbolen. In Austers Roman Moon Palace (1989) heißt es dazu an einer Stelle: "The others around the house called him Solly. He did not object to this nickname, for it somehow left his real name intact, as thougt it were a secret known only to him: Solomon, the wise king of the Hebrews, a man so precise in his judgments that he could threaten to cut a baby in half. Later on, the diminutive was dropped, and he became Sol. The Elizabethan poets thaught him that this was an old word for "sun," and not long after that he discovered it was also the French word for "ground," It intrigued him that he could be both the sun and the earth at the same time, and for several years he took it to mean that he alone was able to encompass all the contradictions of the universe."

Der Blick der Anderen kann auch den eigenen Blick auf sich selbst ändern. Darum geht es auch in Austers neuesten Roman Invisible (2009). Ein Text der wie ein Dialog aufgebaut ist zwischen einem Autor und verschiedenen möglichen Leser. Wobei diese Leser gleich als Hauptpersonen und Nebenpersonen in der Handlung auftauchen und diese jederzeit beeinflussen zu können scheinen. Die Handlung, die im Jahre 1967 ansetzt, und in wenigen scharfen Strichen die damalige Bewusstseinssituation in den USA zeichnet, beschreibt im Verlauf die doppelte Bewegung des versinken in Traumata und die gleichzeitige teilweise Bewältigung eben dieser durch das Erzählen. Wobei die Spannung daraus entsteht, dass wir als Leser scheinbar beobachten können, wie eine bestimmte Haltung des Erzählers sich in den von ihn evozierten Ereignissen reflektiert. Etwa ein bestimmtes vages Interesse für ein Thema zieht eine bestimmte Situation an, in der dieses Interesse weitergehend hinterfragt werden kann.

Die Auster-Geste: Die Diskretion des Erzählers macht ihn beinahe unsichtbar (in der Tradition funktionaler Erzählkunst, die dabei ist sich von allem Sentimentalen zu befreien, man denke etwa an Hawthorne, Poe und Henry James). Trotzdem fühlt sich seine Prosa mehr intim an, als distanziert, obwohl sie dies eigentlich vom Wesen her ist: " He is certain of the connection. Without Margots influence, without Margots body to instruct him on the intricate workings of his own heart, the story with Gwyn never would have been possible. Margot the fearless, Margot the silent, Margot the cipher." (Invisible S. 170)

Auster lässt uns oft eine tiefe menschliche Verzweiflung spüren, aber gleichzeitig strahlt die Erzähl-Stimme, derer er sich bedient, menschliche Wärme aus, die diese Verzweiflung in das rechte Licht zu rücken vermag. Einen Roman von Auster zu lesen kann gleichermaßen eine zutiefst emotionale Erfahrung sein, wie auch ein Ausflug in eine Welt getragen von äußerster Diskretion, Zurückhaltung, ja Kälte. Einer gewissermaßen exquisiten Kälte. Ja, der Leser hat bei dieser abstrakten Kälte oft gar das Gefühl die Handlung erzähle sich irgendwie von selbst. So als würde der Erzähler sich gar nicht einmischen können in das von ihm Beschriebene, fast so als sei er zuweilen identisch mit dem Erzählten. Als wäre er Teil des Geheimnisses, welches weiß, was eine jeweilige Geschichte überhaupt ausmacht. Denn ist nicht jede mögliche Geschichte verbunden mit dem Geheimnis eines einzelnen Individuums? Ist nicht jedes Individuum der Schlüssel zu einer anderen Art von Geschichte? Der Angst vor dem Leben und der Einsamkeit können wir als Vorstellungen nur entkommen, indem wir uns einzelne Details in unserem Leben wirklich bewusst werden.

In dem Roman Invisible können wir als Leser sehen, wie der Held - ein im Jahre 1967 zwanzigjähriger Literaturstudent, der im Laufe seines Lebens einen Roman mit dem Titel 1967 schreibt - und der ein mögliches Double von Auster selbst ist, da es bestimmte offensichtliche Überschneidungen der Biografien gibt - in dem Maße in einen Strudel traumatischer Ereignisse hineingezogen wird, in dem er in sich selbst, durch seine Art die Dinge um sich herum und in sich zu erleben, diesen Ereignissen auch die Türen öffnet. 20 Jahre alt sein, recht haben, sehen statt lesen. Seine offensichtlich naive Art ist für ihn potentiell genauso Chance wie Gefahr, denn er findet sich unvermittelt wieder inmitten der Triangulation aus drei unterschiedlichen Frauentypen, Margot (Körper/Tanz/Amazone/Hera/Porne : Die reine körperliche Leidenschaft mit ihren sich auftuenden Abgründen Gewalt und Korruption), Gwyn (Geist/Arabeske/In den Inzest verwickelter Zwilling/Persephone/Benetrix: Die verboten/heilige Geschwisterliebe reiner Empfindung und des gegenseitigen Verständnisses) und Cécile (Seele/Choral/Wesen im Gleichklang/Athene/Urania : Herausforderung den Verstand und alle Gewohnheiten mit Humor, Weisheit und Liebe zu überschreiten), die alle gleichermaßen ihren Einfluss auf ihn auszuüben beginnen. Die symbolische Wirkungsweise dieser drei Frauentypen auf das Alltagsleben zu verstehen ist nun Vorbedingung um uns aus den Manipulationen etwa der Popkultur befreien zu können, die gezielt mit der Manipulation der Bilder der Identifikation bei den Kindern beginnt.
Auster zeigt, dass wir dieser entscheidenden Waage in unseren Herzen nicht entkommen und wie sie sich auspendelt eben an unserer Art die Dinge wahrzunehmen. In uns nicht ausgetragene Konflikte neigen dazu sich für uns früher oder später zu materialisieren und so unser Leben in die eine oder andere Richtung entscheidend zu beeinflussen. Und dies solange, bis diese schlummernden Konflikte in uns durch Erfahrung geklärt werden. Denn nur die eigene direkte Erfahrung zählt, sonst gar nichts. So tritt hier die bestimmende Dimension der inneren Erfahrung hervor, jenseits davon psychologisches Rätsel zu sein, denn so wie wir wahrnehmen so sind wir. Wenn der tiefere Sinn der Literatur darin besteht den Zusammenhang zwischen subjektiven Wahrnehmen und erfahrender Wirklichkeit offen zu legen, diesen Zusammenhang der aufzeigt inwiefern unsere feinsten Reaktionen auf das was uns begegnet den weiteren Verlauf unserer weiteren Begegnungen entscheidend mitbestimmt, dann führt sie uns kollektiv auch zu mehr Licht.

Ein Bekannter von mir erzählte mir einst sein Lieblingsschriftsteller der Gegenwart sei Paul Auster. Was mir damals nicht ganz klar war, mir aber im Laufe der Jahre, und im Zuge des Entstehens des Werkes von Auster, immer deutlicher wird: Die Strategie von Auster Geschichten innerhalb von Geschichten zu situieren, ist vor allem eben ein Spiel mit dissoziierten Charakteren. Besonders deutlich tritt dies auch in den Romanen Oracle Night (2004) und The Book of Illusions (2002) zutage, wo das Gebiet der literarischen Verschiebung immer wieder erneut betreten wird und sich Erfahrungen mit Fiktionen in ständig neuen Variationen miteinander mischen. Diese Art von kontrolliertem Verfolgen der kreativen Gespenster lässt uns erfahren, wie wir als Leser vom Autor mitgedacht werden. Und führt uns zu der Frage: Wollen wir als Leser tatsächlich auf die Dauer so vom Autor mitgedacht werden? Oder anders gefragt: Wie befreien wir unser Selbstbild von der Meinung anderer. Wollen wir nicht vielmehr diesen inneren Spaltungen ganz einfach entkommen, indem Kunst und Leben für uns tatsächlich zur Harmonie gelangen, ohne das wir die inneren Spaltungen in uns weiterhin benutzen um uns vor dem eigentlichen Leben zu verstecken. Brauchen wir Fiktionen als Behausungen, um uns vor der Wirklichkeit zu schützen, die immer zu weit geht. Fiktionen als falsche Behausungen, die uns nur scheinbar vor der Wirklichkeit schützen. Wir sind beständig dabei unser Leben zu entwerfen und es uns so anzueignen. Und dabei fordert uns die Wirklichkeit immer mehr heraus, je direkter wir uns ihr stellen. Alles existiert letztlich nur in unseren Köpfen. Unabhängig von unseren Gedanken gibt so etwas wie eine Wirklichkeit gar nicht.

Was aber nun wenn, wie ich hier vorschlagen möchte, das Werk von Paul Auster ein Zeichen für das durchsichtig werden von all den Illusionen ist, in denen die meisten Menschen bisher mehr oder weniger verstrickt ihr Dasein verbrachten und eben deshalb zwangsläufig gespaltene Persönlichkeiten waren? Dann wäre Auster aber auch ein Schreiber der Chronik eines Landes, das in den letzten Jahren zunehmend in den verschiedensten Illusionen versank, um sich gleichzeitig bewusst zu werden, wie irreal die ganze Schein-Kultur doch eigentlich nur ist, auf der das gewöhnliche gesellschaftliche Alltagsleben zumeist basiert. Die Menschen leben in einer Mischung aus Angst und Gier.

"Books should be treated with respect, even the ones that make us ill." So steht es an einer Stelle in Invisible, und vielleicht es es für einen Leser nach der Lektüre dieses Romans nun nicht mehr ganz so unsichtbar, all dieses, was auch unsere Kultur bisher so krank machte. Denn wenn wir etwas mit Respekt behandeln, vielleicht macht es uns dann gar nicht mehr krank.
Sehen und Verstehen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer meint Auster seien die Themen ausgegangen oder wer das Gefühl hat, dass es am Ende von Invisible noch zuviele loose ends gibt, den möchte ich gerne noch einen anderen Eingang zu der Geschichte bieten. Ein wichtiges Thema im Buch ist Rassismus, ein Phänomen, von dem wir alle wissen, dass es das gibt, aber das sich dennoch unsichtbar verbreitet. Jedenfalls aus der Perspektive von weißen Menschen gesehen. Rassisten, das sind immer andere, aber nicht wir selbst. Weil wir uns nicht bewusst sind welche Privilegien wir tagein tagaus durch unser Weißsein genießen und nicht merken wie wir durch die Unsichtbarkeit dieser Tatsache mit dafür sorgen, dass sie erhalten bleiben. Wer erfahren möchte wie brilliant Auster dieses Thema in seinem Buch umgesetzt hat und versuchen möchte, das erschütternde Ende zu verstehen und zu spüren, dem empfehle ich zwei wichtige Bücher aus dem Bereich Whiteness Studies zu lesen: Grada Kilombas Plantation Memories und Eske Wolrads Weißsein im Widerspruch. Lesen Sie Invisible danach noch mal. Machen Sie es sich nicht zu einfach, sondern versuchen Sie zu sehen und verstehen. So wie Walker. Es lohnt sich.
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Produkt-Bild: The Last Song

The Last Song von Nicholas Sparks

Taschenbuch von Grand Central Publishing
Preis bei Amazon: EUR 5,90, Angebote ab EUR 3,36

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0446570966, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 Mti Rep
Zoom ± Produkt-Bild: The Last Song

5 Kundenrezensionen:

Bestes Buch von Nicholas Sparks
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich würde Bücher sowieso nur auf Englisch lesen... Einfach ein Tolles BUCH!! kann man nur weiterempfehlen.
The Last Song
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nicholas Sparks has a talent for creating absolutely great and likable characters. You really get to see how an immature girl grows into a beautiful young woman in this story. I just loved the character development and that is what truly had me enamored throughout the whole story. True - it is a summer romance - but as you get into the book you quickly learn that there is much more to it.

A couple of other brilliant books I'd also recommend are 'Godstone - The Kairos Boxes' and 'Amrach':

Godstone - The Kairos Boxes

Amrach and the Paraclete
The Last Song
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist einfach nur wunderschön. Ist natürlich ein Sparks, also muss man mögen. Ich fand es mit fast perfektem Englisch natürlich leicht zu lesen, aber ich bin mir sicher, dass auch Fortgeschrittene alles verstehen. Ich muss sagen, dass ich unheimlich froh bin , dass ich das Buch erst gelesen habe, bevor ich mir den Film im Kino angesehen habe. Der Film war nach dem Buch eine kleine Enttäuschung (abgesehen von der Tatsache, dass ich kein Miley Cyrus Fan bin). Es wurde viel abgeändert (zum Teil Dinge, die mir wichtig erschienen) oder ganz ausgelassen (Pastor Harris). Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert. Gibt es mittlerweile ja auch auf Deutsch, aber wer es sich zutraut sollte es auf jeden Fall im Original lesen.
nur eine kleinigkeit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich fand das Buch sehr schön, es liest sich wirklich gut und lässt einen in die Welt ohne Probleme einsinken und alles drumherum vergessen.Man findet sich leicht rein und und fiebert mit den Charakteren mit.
Allerdings hab ich eine Kleinigkeit zu bemängeln.Manche Dinge, die geschehen (teilweise auch so schnell hintereinander, dass man sich überrumpelt fühlt) sind ziemlich weit hergeholt.Ich denke das Buch ist nur was für Teenager, da es ja auch nur um Ronnie und dem Sommer bei ihrem Vater geht. Ausserdem verhält sie sich wirklich wie ein Teenager, haha.Anfangs saß ich manchmal kopfschüttelnd da und konnte nicht verstehen warum sie sich so verhält.
Allerdings enthält das Buch auch ein kleines Überraschungsmoment, mit dem man aber auch hätte rechnen können, wenn man Nicholas Sparks kennt ;)
Viel Spaß beim Lesen
Predictable
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Als leichte Sommerlektüre absolut tauglich! Leicht verständliches Englisch, eine Geschichte ,die allen Lesern/Innen etwas bietet:
violence, romance, death! And happiness and justice at the end of the book......
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One Day von David Nicholls

Taschenbuch von Hodder and Stoughton, S.
Preis bei Amazon: EUR 8,70, Angebote ab EUR 6,44

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0340994681, Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: One Day

5 Kundenrezensionen:

...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
das beste buch, dass ich dieses jahr gelesen habe!! man wächst richtig mit den hauptfiguren mit! die idee, immer den gleichen tag zu beschreiben über eine spanne von 20 jahren ist absolut gelungen und das ende ist spitzenmäßig! werde es sicher irgendwann noch einmal lesen
Schöne Geschichte mit unnötig hinausgezögertem Ende
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch hat mich lange in seinem Bann gehalten und die Geschichte war trotz einer gewissen (scheinbaren) Vorhersehbarkeit der Entwicklung bis fast zum Schluss fesselnd. Ein vom Leser dann doch nicht erahnter Wendepunkt veranlasst den Autor dann gegen Ende zu über Gebühr ausgedehnten Rückgriffen auf den Anfang der Beziehung der beiden Protagonisten. Das wirkte für mich zum Schluss des Buches ermüdend und dramaturgisch auch nicht nötig. Schade. Hätte sonst gerne 5 Sterne vergeben.
wunderschöner Roman
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ohne viel Bla: einer der schönsten, wenn nicht der schönste Roman, den ich in den letzten paar Jahren in die Finger bekommen habe.
Splendid
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich bin zwar erst auf Seite 130, aber das was ich bisher gelesen habe ist wunderbar geschrieben. Das Englisch ist für einen deutschen Leser wie mich sehr gut zu verstehen. Ich muß nur wenig Worte zur Erklärung im Wörterbuch nachschlagen, kann der Geschichte wunderbar folgen und mich darin einfühlen. Leute, die des Englischen einigermaßen mächtig sind, sollten es unbedingt der deutsche Übersetzung (Zwei an einem Tag) vorziehen.
Unterhaltsam
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein junges Paar erlebt den 15.Juli 1988 zusammen und die Kapitel des Buches erzählen jeweils vom 15.Juli des darauf folgenden Jahres. Der Autor schreibt realistisch, gerade in Bezug auf das langsame Reifen der Protagonisten. Ihnen merkt man den ursprünglichen Charakter bis zum Schluss an, aber auch die Veränderungen der Zeit werden glaubhaft geschildert. Gut gefallen hat mir, das Nicholls interessant, witzig und auch nachdenkliches gut vemengt und zeigt, dass das Leben einfach "passiert"...
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Lush Life von Richard Price

Taschenbuch von Bloomsbury Publishing
Preis bei Amazon: EUR 11,30, Angebote ab EUR 5,83

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0747596778, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: Trade Paperback.
Zoom ± Produkt-Bild: Lush Life

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Amazon Significant Seven, March 2008: No one has a better ear and eye for the American city than Richard Price, and in Lush Life, his first novel in five years, he leaves the fictional environs of Dempsy, New Jersey, where Clockers, Freedomland, and Samaritan were set, for a few crowded blocks of Manhattan's Lower East Side. There's a crime at the heart of the story, but you don't read Price for plot. Instead, you listen as he peels apart layers of class and history through the way his characters talk to each other: hipster bartenders who tell people they're really writers, homeboys from housing projects named after the Jewish immigrants who have long left the neighborhood, and cops, cops, cops, circling the streets looking for a collar, disappearing into their cases as their own lives go to ruin. --Tom Nissley
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Eine Kundenrezension:

A pitch-perfect blend of swagger and compassion.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Richard Price benutzt ein für New Yorks Lower East Side eher banales Verbrechen, um einen zeitlichen Wendepunkt dieses Stadtteils darzustellen, als nämlich vor einigen Jahren zu Geld gekommene Yuppies begannen, die Einwanderer und die Arbeiterklasse mit coolen Bars und edel sanierten Lofts zu verdrängen. Als erfolgreicher Drehbuchautor (Shaft, The Wire, &c.) schreibt Richard Price hervorragende Dialoge, denn er hat ein perfektes Gefühl für Timing, er kennt die Ausdruckweise der Strasse und schafft es, eine Person mit nur einem oder zwei Sätzen treffend zu charakterisieren. Manchmal erkennt man die Stimme von Raymond Chandler oder Dashiell Hammett und die Atmosphäre des "hard-boiled" Genres. Ähnlich wie Tom Wolfe hat Richard Price, auch ein journalistisch geschärftes Auge für soziale Details - wie Menschen ihr Leben jonglieren und durch das Labyrinth einer Grossstadt navigieren um den erträumten sozialen Status zu erlangen. Im Gegensatz zu Wolfe vermeidet er es jedoch, seine Personen zu karikieren.

Restaurant Manager und Möchtegern-Schriftsteller Eric Cash und sein Barman Ike Marcus begleiten nach ausgedehntem Barhopping Ikes betrunkenen Freund Steven Boulware nach Hause. Plötzlich fällt ein Schuss und Ike liegt tot auf der Strasse. Eric erzählt dem ermittelnden Cop Matty Clark, sie seien von zwei jungen Schwarzen oder Hispanics überfallen worden und da Ike nicht in Stimmung gewesen sei, ihnen seine Brieftasche zu überlassen, hätten sie ihn niedergeknallt und seien geflüchtet. Allerdings gibt es eine Menge Löcher in dieser einfachen Erklärung. Die Entwicklung der Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Eric, Matty Clark, Ikes Vater und Tristan, einem Teenager aus den heruntergekommenen Mietskasernen erzählt. Auf diese Weise gelingt Richard Price ein kaleidoskopischer Blick nicht nur auf den eigentlichen Mordfall, sondern generell auf die Lower East Side in der alle Beteiligten leben und auf das mächtige New York, das auf jeder Ebene einen gnadenlosen Druck diesen Stadtteil ausübt.

Am Beispiel von Matty demonstriert Price die Frustrationen, die von der Polizei-Bürokratie ausgehen, trotzdem muss er den Fall lösen, in den sich der immer hysterischer agierende Vater von Ike einmischt. Tristan, ein Kleinkrimineller und Rap Poet repräsentiert die Probleme in den Seelensilos. In der Hauptperson Eric Cash manifestiert sich ein sich selbst dramatisierender Narziss, dessen einst ehrgeizige Ambitionen sich schon lange auf eine Mischung von Prätention und Selbstverachtung reduziert haben. Das Herz de Romans ist das 8. Revier des N.Y.P.D. wo eine fast unübersehbare Schar von Cops die tägliche Routine zu bewältigen versucht. Hier prallen die gegensätzlichen Elemente der Lower East Side aufeinander. Die funkelnde Energie und gleichzeitig spirituell leere Welt der versnobten Bars und trendigen Restaurants, die die Welt der "Bohemers" ausmachen, mit dem unbarmherzigen Leben in den Mietskasernen, in denen Drogenhandel und Kriminalität die einzigen Wege zu sein scheinen, in eine bessere Zukunft zu entkommen. Diese separaten Welten hat Richard Price meisterhaft eingefangen, er weiss, wie sich diese tektonischen Platten aneinander reiben und jederzeit aufeinanderprallen können.
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Produkt-Bild: The Bro Code

The Bro Code von Barney Stinson

Taschenbuch von Fireside
Preis bei Amazon: EUR 10,43, Angebote ab EUR 5,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 143911000X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: Original
Zoom ± Produkt-Bild: The Bro Code

5 Kundenrezensionen:

Funny short read
4 Punkte 4 von 5 Punkten
I read the book in one sitting and although I liked it, it did not meet my expectations. But perhaps it's just that my expectations were too high because I love watching Barney in HIMYM
Very Funny!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
This book embodies what it means to be a bro, how to act like a bro, and even proper punishment for violation of bro code. Besides countless laughs this book does in fact set a good standard for bro's to follow!

Another great book I have recently read is 'Godstone - The Kairos Boxes':

Godstone - The Kairos Boxes
Genial lustiges Männergeschenk !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch meinem Mann zum Geburtstag geschenkt und nicht nur er, sondern meine erwachsenen Söhne und deren Freunde haben ständig gelacht . Mir als Frau , laut Paragraph keine Ahnung durften sie mir den Code und eben das ganze Buch nicht zeigen . Ich kann sagen , es war ein Erfolg !
It's gonna be legen...wait for it...dary
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Bcuh ist einfach ein Muss für alle HIMYM-Fans. Ich habe bisher alle Folgen auf Englisch geguckt und muss sagen, die Sendung ist einfach der Hammer.
Und genauso sieht es dementsprechend mit diesem Buch aus. Einfach wahnsinnig witzige Lektür für zwischendurch mit Inhalten für ganze Leben...=)

Ich kann es ohne Probleme weiter empfehlen.
Einfach nur Barney
5 Punkte 5 von 5 Punkten
The Bro Code ist eine nette unterhaltsame Klolektüre :)

Über die Qualität der Seiten kann man meckern oder man tut so, als seien das wirklich Barneys Notizen die er gebunden und all die Jahre mit sich rumgeschleppt hat :)

Für Fans ist das auf jedenfall ein Muss ;)
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I Heart New York von Lindsey Kelk

Taschenbuch von Harper Collins Paperbacks
Preis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 4,21

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0007288387, Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: I Heart New York

3 Kundenrezensionen:

Wie heiße Schokolade im Winter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da ich zwischendurch auch ganz gerne mal englische Bücher lese und der Preis dieses Buches relativ günstig war habe ich es mir gekauft. Die Geschichte klang nach guter Unterhaltung und das Cover ist auch wunderschön. Und ich kann nur sagen Gott sei Dank habe ich das Buch gekauft, es hat mir unglaublich gut gefallen. Einmal angefangen konnte ich nicht wieder aufhören.
Angela findet auf der Hochzeit ihrer besten Freundin heraus das ihr Freund sie betrügt. Nach einem gehörigen "Ausraster" flüchtet sie nach New York, ohne zu wissen was sie dort genau tun will oder wo sie überhaupt hin soll. Nachdem sie sich in ein Hotel eingemietet hat findet sie in der Concierge eine neue Freundin und pimpt ihr Leben mit einem Makeover und viel shopping wieder auf. Dazu lernt sie noch zwei tolle, sexy Männer kennen mit denen sie sich trifft und auch karrieremäßig hat ihr der Big Apple etwas zu bieten.
Sicher muss man bei diesem Buch den Realismus sehr, sehr weit beseite schieben, aber die Geschichte ist einfach wunderschön, ein bisschen wie im Märchen. Aber daran ist ja grundsätzlich nichts falsch. Ich finde das Buch ist etwas für jede Stimmung und jede Jahreszeit und bringt einfach gute Laune und einen selbst dazu sich auch nach New York zu träumen.
Am Ende des Buches gibt es noch ein kleines Glossar mit Hotel-, Shopping- und Restaurant-Tipps in New York. Sollte ich jemals nach New York fliegen (was ich doch hoffe) werde ich dort sicher nochmal nachschlagen.
Wer gerne in diesem Genre liest und auch den Realismus mal ausblenden und einfach mitträumen kann der ist mit diesem Buch sehr gut beraten.
Das Englisch ist auch sehr gut zu verstehen und ich fand es auch nicht "kitschig".
Ich habe mir auch gleich den 2. Teil "I heart Hollywood" gekauft und gerade angefangen zu lesen, es ist die Fortsetzung zu diesem Band und berichtet weiter aus Angelas Leben, von dem ich natürlich hier nichts verrate.
für alle Mädels, die gerade nicht in New York sein können!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch geschenkt bekommen als Reaktion auf meinen Trip nach New York, von dem ich - zum Leidwesen meines Umfelds - gar nicht genug schwärmen konnte!
Anfangs war ich nicht wirklich überzeugt von der Geschenkidee, denn obwohl ich sehr gut englisch spreche und auch gerne amerikanische Filme und Serien im Originalton anschaue, bin ich kein Fan von englischen Büchern...höflichkeitshalber habe ich das Buch angefangen - und konnte einfach nicht mehr aufhören!

Das Buch ist auch für Leser, die nicht so oft in englische Bücher reinschauen, relativ einfach zu lesen (für den Rest sowieso), und die Leichtigkeit und Unbeschwertheit der Hauptfigur springt sofort auf den Leser über und lässt ihn einfach nicht mehr los. Eingebettet in eine humorvoll geschriebene "Mädels-Story" wird NYC dem Leser auf charmante und liebevolle Weise nähergebracht - egal, ob man bereits dort war, die beschriebenen Orte wiedererkennt und Erinnerungen wieder aufleben lässt, oder ob man die Stadt nur aus Erzählungen und Bildern kennt - man fühlt sich, als sei man mittendrin...

Böse Zungen werden sagen, dass die Story an sich total überzogen ist, aber so ist das eben in Romanen: aus der grauen Maus wird eine (fast) strahlende Schönheit, der die Creme de la Creme der Männer von New York den Hof macht, ausserdem findet sie die perfekte Freundin - und auch noch die perfekte Handtasche...aber ist es nicht genau das, wovon wir alle träumen...wenigstens ein wenig?
Also - wer sich auf Angela und ihren Trip nach NYC einlässt, dem werden unbeschwerte Momente in einer der schönste Städte der Welt beschert, und das ist es doch, was ein gutes Buch ausmacht!

Fazit: Das Buch ist ein echtes MUST HAVE für alle Mädels, die ein Herz für New York haben! Toll auch die Tipps im Buch selbst und dann im Anhang - ich habe mir schon Notizen für meine nächste New York-Reise gemacht - die Hot Chocolate bei Max Brenner werde ich mir sicher nicht entgehen lassen!!
Lassen Sie Ihren Mann die Reiseführer durcharbeiten und Routen planen - und laden ihn dann ein zu Max Brenner's Hot Chocolate seines Lebens ;-)
Einfach super!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören es zu lesen!
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The Book Thief von Markus Zusak

Taschenbuch von Corgi
Preis bei Amazon: EUR 7,20, Angebote ab EUR 3,12

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0552773891, Erscheinungsdatum: August 2007
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The Book Thief by Marcus Zusak was the best-selling debut literary novel of the year 2007, selling over 400,000 copies. The author is a prize-winning writer of children's books, and this, his first novel for adults, proved to be a triumphant success. The book is extraordinary on many levels: moving, yet restrained, angry yet balanced -- and written with the kind of elegance found all too rarely in fiction these days. The book's narrator is nothing less than Death itself, regaling us with a remarkable tale of book burnings, treachery and theft. The book never forgets the primary purpose of compelling the reader's attention, yet which nevertheless is able to impart a cogent message about the importance of words, particularly in those societies which regard the word as dangerous (the book is set during the Nazi regime, but this message is all too relevant in many places in the world today).
Nine-year-old Liesel lives with her foster family on Himmel Street during the dark days of the Third Reich. Her Communist parents have been transported to a concentration camp, and during the funeral for her brother, she manages to steal a macabre book: it is, in fact, a gravediggers? instruction manual. This is the first of many books which will pass through her hands as the carnage of the Second World War begins to hungrily claim lives. Both Liesel and her fellow inhabitants of Himmel Street will find themselves changed by both words on the printed page and the horrendous events happening around them.
Despite its grim narrator, The Book Thief is, in fact, a life-affirming book, celebrating the power of words and their ability to provide sustenance to the soul. Interestingly, the Second World War setting of the novel does not limit its relevance: in the 20th century, totalitarian censorship throughout the world is as keen as ever at suppressing books (notably in countries where the suppression of human beings is also par for the course) and that other assault on words represented by the increasing dumbing-down of Western society as cheap celebrity replaces the appeal of books for many people, ensures that the message of Marcus Zusak?s book could not be more timely. It is, in fact, required reading -- or should be in any civilised country. --Barry Forshaw
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5 Kundenrezensionen:

4,5 Sternchen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Liesel ist zehn Jahre alt als ihr Bruder stirbt und sie fort von ihrer Mutter zu einer fremden Familie in Molching muss. Allerdings lebt sie sich dank ihres neuen Papas schnell ein. Denn der scheint genau zu wissen, was Liesel braucht und hat immer die richtigen Worte parat. Liesel freundet sich mit Rudy, dem Nachbarskind, an. Gemeinsam stehlen sie immer wieder Bücher aus der Bibliothek des Bürgermeisters und wenn der Bombenalarm beginnt und alle Bewohner der Himmelstraße in den Schutzkeller gehen müssen, liest Liesel den Anwesenden aus ihren Büchern vor und lenkt sie somit von der Bombardierung ab.
Allerdings ist Liesels Leben geprägt vom Tod, so wie das vieler anderer zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Gefährlich wird es für ihre Adoptiveltern, als diese einen jungen Juden in ihrem Keller verstecken. Mit ihm verbringt Liesel viel Zeit und eine Freundschaft entsteht, die Liesels Leben prägen soll.

Rezeption:
Ich könnte noch sehr viel mehr zum Inhalt schreiben, doch meine Inhaltsangabe wäre wahrscheinlich länger als das ganze Buch. Was mir als erstes beim Lesen aufgefallen ist, war der Symbolismus, der hinter jedem Satz zu stecken scheint. Zusak verzichtet auf eine klassische Sichtweise beim Beschreiben der Dinge und bringt den Fokus lieber auf kleine Sachen, die einem mehr Verständnis für das Ganze geben. So marschiert kein Soldat, sondern eine Uniform. Es nickt kein Kopf, sondern ein Haarknödel. Der Himmel hat nicht die Farbe von Asche, sondern die von Juden.
Die Beispiele sind endlos und ebenso eindrucksvoll. So naiv der Erzählstil manchmal wirken kann, so wirkungsvoll transportiert er auch das Gefühl, das zu dieser Zeit in Nazi-Deutschland geherrscht haben muss.
Meiner Meinung nach geht es in dieser Geschichte weniger um Diebstahl - natürlich, auch das gehört dazu in verschiedenster Art - aber vor allem geht es um das Leben (und den Tod) selbst. Um Freundschaften, die geschlossen werden, nur um den geliebten Menschen dann für immer zu verlieren. Und es geht um die Macht der Worte, derer sich das Nazi-Regime ebenso bedient wie ein kleines Mädchen, das erst mühsam lesen lernen muss.

Obwohl der Tod die Erzählerinstanz ist, ist Liesel Meminger eindeutig Protagonistin dieser Geschichte. Der Fokus liegt beinahe ausschließlich auf ihr. Nur hin und wieder gibt es Einschübe mit Geschichten über andere Orte, andere Menschen. Man erfährt von Liesels Entwicklung über Jahre hinweg - ab ihrer Ankunft in Molching bei den Adoptiveltern bishin zum Ende des Krieges. Inzwischen lernt Liesel was Freude und Leid ist und wie schwer es manchmal ist, einfach zu leben, wenn man sich gar nicht lebendig fühlt.
Die Geschichte reißt mit und ist sicherlich der perfekte Weg für Jugendliche an das Thema Holocaust und zweiter Weltkrieg herangeführt zu werden.

Was mich an dem Buch gestört hat - denn, ja, leider gab es da ein paar Dinge - lag wohl vor allem daran, dass ich die englische Version gelesen habe. Wäre Deutsch nicht meiner Muttersprache oder hätte ich das Buch auf deutsch gelesen, wäre mir da wohl gar nichts aufgefallen. So aber wurde der Eindruck von diesem kleinen deutschen Dorf, in dem sich der Großteil der Handlung abspielt, durch einige Kleinigkeiten zerstört. Vor allem auffällig waren da die Namen: Rudy, Hansie, Barbra. Wenn schon Rudi, dann mit -i, bei Hansi kein -e hinten dran. Und Barbra ist bei uns eine Barbara (oder kennt jemand den deutschen Namen Barbra?). Das hat mich gestört, denn wenn es schon Einschübe mit deutschen Texten gibt, dann kann der Autor auch für Namen - die ja nie übersetzt werden - die deutsche Schreibweise benutzen. Außerdem gibt es dann einen Teil wo ein handgefertiges Buch abgebildet wird (bzw. Seiten daraus), das auf übermalten Seiten von Hitlers "Mein Kampf" geschrieben wurde. Der Text von "Mein Kampf" ist noch zu sehen und - der ist auf englisch. Ich bezweifle doch sehr, dass sie in Deutschland um 1940 eine englische Aussgabe von "Mein Kampf" herumliegen hatten.
Solche und ähnliche Dinge haben dafür gesorgt, dass ich das Buch einfach nicht in einem Rutsch durchlesen konnte und ich dazwischen fünf (!) andere Bücher gelesen habe.
Nichtsdestotrotz ist Markus Zusak ein herausragender Erzähler und auch die kraftvolle(n) Aussage(n) dieser Geschichte kommen durchaus an.

Deutschsprachigen Lesern würde ich also die Übersetzung ans Herz legen - die kenne ich zwar nicht, aber ich nehm mal an, dass sich der/ die Übersetzer/in was einfallen hat lassen. Alles in allem ein wunderschönes Buch, das mich zu Tränen gerührt hat und das ich ohne Gewissensbisse weiterempfehlen kann.
Sehr bewegendes Buch über ein leider zu oft besprochenes Thema
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mehrere Effekte bei mir erzielt:
1. Ich musste mich in der Bahn/ im Bus öfters mal zusammenreißen meinen Gefühlen nicht einfach so nachzugeben
2. Ich habe mir mehr Fakten über den II. Weltkrieg merken könne als ich es aus dem jahrelangen Geschichtsunterricht mitnehmen konnte.
3. Meine Meinung über Zusak als Autor hat sich in die positive Richtung verstärkt.

Dieses Buch ist so hervorragend und wunderschön geschrieben, es handelt sich dabei um eine sehr emotionale Geschichte basierend auf sehr harten geschichtlichen Fakten. Da ich die Originalversion gelesen habe gefielen mir besonders gut die deutschen Unterhaltungen, sehr authentisch und sehr amüsant, typisch Deutsch halt.

Wer gehobene Lektüre sucht, die nicht trocken das Thema II. Weltkrieg anreißt liegt mit diesem Buch genau richtig!
Die Nazizeit aus Sicht eines kleinen Mädchens
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beim Stöbern bin ich auf dieses Buch gestoßen. Schon das Cover fand ich persönlich sehr ansprechend. Als ich dann sah dass es von einem kleinen Mädchen handelt das Bücher klaut zur Zeit des zweiten Weltkrieges, da musste ich es einfach bestellen.

Die Geschichte handelt von Liesel Meminger, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder auf dem Weg nach Molching ist. Dort wird sie bei einer Pflegefamilie untergebracht, um genau zu sein bei Herrn und Frau Hubermann. Zu diesem Zeitpunkt kann sie jedoch noch nicht lesen. Dies bringt ihr später ihr Pflegevater bei, und damit wurde ihre Leidenschaft geboren - für Bücher und für ihren Papa.

Man lernt Liesel und alle Menschen in ihrem Umfeld näher kennen, und man muss sich einfach in sie alle verlieben. Zwischendurch musste ich fast weinen; man leidet, weint, lacht und liebt einfach mit diesem kleinen Mädchen mit, das die Welt auf ihre eigene Art und Weise verändern will. Am liebsten würde ich jetzt schon alles verraten; diese Geschichte hat mich einfach so in ihren Bann gezogen. Meiner Meinung nach ist es wirklich eines der besten Bücher das jemals geschrieben wurde.
Ein neuer Klassiker der Gegenwartsliteratur: Grandios!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Markus Zusaks "The Book Thief" gehört zu jenen Romanen, die es schaffen, mich als Leser so zu packen, dass ich das Ende des Buches (bzw. den Abschied von den Figuren des Romans) als tatsächlichen Verlust erlebt habe. John Irvings "Owen Meany" gehört in diese Kategorie herausragender Romane genauso wie Salingers "Catcher in the Rye" und nun auch Markus Zusaks "The Book Thief".

Liesel Meminger kommt Mitte der 30er Jahre als kleines Mädchen zu Pflegeeltern in einen Münchener Vorort, da Ihre leibliche Mutter nach der Verschleppung des kommunistischen Vaters für das Mädchen nach einer sicheren Zuflucht suchen mußte. Bei ihren neuen Eltern, Hans und Rosa Hubermann, muß sich Liesel in einer neuen Welt zurückfinden: Die äußerlich so ruppige Rosa auf der einen Seite, der stille Hans auf der anderen Seite. Mit Hans Hilfe findet Liesel Zugang zur Welt der Wörter: Waren Wörter bisher unverständliche Begriffe, die Liesels Lebensweg bestimmten ("Kommunist!"), eröffnen sich für Liesel nun neue Wege, die sie selber beschreiten und gestalten kann. Die kleine Welt der "Himmelstrasse", in der neben Rosa und Hans vor allem noch der Nachbarsjunge Rudi, der untergetauchte Jude Max und die Frau des Bürgermeisters für Liesel als Bezugspersonen wichtig werden, bleibt natürlich nicht verschont von dem, was in der großen Welt vor sich geht: Die Bomberverbände, die im Anflug auf München vorbeiziehen ebenso wie die durchziehenden Judenkolonnen auf dem Weg ins KZ Dachau, sind die deutlichen Zeichen der heranrückenden Katastrophe.

"The book thief" ist nicht nur aufgrund der so vielschichtigen Personen, die der Autor erschaffen hat, so besonders, sondern auch aufgrund des sehr kreativen Erzählstils: Die Geschehnisse in der Himmelstraße werden von niemandem anderen als dem Tod persönlich erzählt. Hin und her gerissen zwischen pflichtbewußter Erfüllung seiner Aufgabe und dem Mitgefühl für diejenigen Menschen, deren Seelen er im Moment des Todes abholt, entfaltet er das Mosaik der Geschehnisse und Beziehungen in der Himmelstrasse. Dass den Leser der apokalyptische Untergang der Himmelstrasse am Ende des Romans erwarten wird, wird dabei vom Tod früh vorweggenommen. Umso mehr bleibt für den Leser bis zuletzt die Hoffnung darauf, dass wenigstens einige der so lieb gewonnenen Figuren dem Tod entgehen mögen.

Dass Markus Zusak mit seinem Roman das Thema des "guten" Deutschen im 3. Reich aufgreift, sei nur am Rande erwähnt. Diese Tatsache komplettiert den herausragend gelungenen Dreiklang aus starken Figuren, einem schwierigen Thema und einem ganz besonderen Erzählstil, so dass mit "The Book Thief" ein Klassiker der Gegenwartsliteratur entstanden sein dürfte.
Nicht mein Fall...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch aufgrund der überaus guten Rezensionen gekauft, doch leider wurde ich enttäuscht. Ich bin nicht jemand, der ein gutes Buch schlecht machen würde (wieso auch?), aber dieses ist absolut nicht mein Fall. Ich wusste natürlich, dass es ein ernstes Thema behandelt, und doch gibt es Dinge die ein (gutes) Buch bieten sollte, wie z.B. ein wenig Spannung, eine gute Story, oder zumindest einen fesselnden Schreibstil (dieser ist tatsächlich sehr besonders aber alles andere als fesselnd, da vor jedem Kapitel das Ende dessen durch den "Tod" als Erzähler voweggenommen wird). Das Englisch ist oft sehr einfach gehalten, insgesamt gut verständlich. Also, wenn jemand unbedingt ein Buch über die Zeit des Holocaust lesen will - ok, dies ist besonderer als ein Geschichtsbuch, aber wer - wie ich - ein Buch sucht in das er versinken kann, wo die Story mitreißt und unterhält, ist mit diesem schlecht bedient. (PS: Ich bin 17, für andere Jugendliche als Orientierung. Kauft es euch nicht)
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Produkt-Bild: Fire

Fire von Kristin Cashore

Taschenbuch von Orion Publishing Group
Preis bei Amazon: EUR 8,85, Angebote ab EUR 7,35

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0575085134, Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Fire

5 Kundenrezensionen:

Ein wenig enttÃuschend..
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wenn man Graceling/Die Beschenkte gelesen hat und Katsa sowie Po zu lieben gelernt hat, enttÃuschen die Protagonisten in Fire ziemlich. "Fire" ist eine junge, hÃbsche Frau, die ihre Reize kennt und sie auch beginnt einzusetzen, im Gegensatz zu Katsa hat sie also ganz andere Waffen- sie ist auch ein wesentlich schwÃcherer Charakter, mental, aber auch von Cashore lang nicht so Ãberzeugend- sympathisch geschrieben.
Es gibt BÃcher, da sind es gerade die unsympathischen Hauptchars, die die BÃcher an fÃr sich ausmachen. Aber hier scheint Fire ja durchaus eher ein SympathietrÃger zu sein, zumindest am Anfang und bis Mitte/Ende der Story war Fire fÃr mich eine durchaus nette Person, wenn auch leider ein wenig einseitig gehalten. Sie hat eine eigenartige Moral und vor allen Dingen: eine sehr, sehr seltsame Einstellung zum Leben.
Gegen Ende des Buchs (SPOILER!) ist sie der Meinung, sie könnte niemanden lieben, der sterben wird. NatÃrlich bezog sich das Anfangs nur auf Brigan, der in den Krieg zieht und ihr zuvor noch sagt, dass er sie liebt (Brigan ist DER Lichtblick, neben Leck, in dem Buch). Aber auf einmal will sie mit gar niemand mehr Kontakt haben, weil sie ja alle im Krieg sterben könnten?
Irgendwann jedoch sieht sie ein, dass nicht nur der Krieg tot bringen kann, sondern auch das Alter, Krankheiten.. und auf einmal ist da wieder die Liebe zu Brigan da, auf einmal kann sie wieder lieben, auch wenn sie weiÃY, dass er sterben könnte.
Klingt vielleicht verwirrend, wie ich es geschrieben habe- aber es IST verwirrend...
Ebenso die LiebeserklÃrung von Brigan. Er begann Fire zu lieben, weil sie ihre Traurigkeit Ãber den Bruch ihrer Fiddle gezeigt hat, indem sie sich an ihr Pferd Small gewandt hat und dort in seine MÃhne geweint hat? Bitte?

Leider sehr unglaubwÃrdig teilweiÃYe.
Allerdings machen ansonsten die Nebencharaktere sowie Leck das ganze wieder wett. Fire lÃsst sich gut lesen, hÃlt Spannung und ich mag Cashors Stil sehr, mir tut es nur manchmal um Fire leid, die eigentlich eine starke Frau ist, die dann jedoch so verkindet dargestellt wird. Verkindet- und nicht, wie sie es wohl eigentlich wollte einfach nur melancholisch. Da war mir Katsa mit ihrer doch etwas gröberen Art doch lieber ;)

Trotz allem 4 Sterne und ich freue mich sehr auf Bitterblue- in der Hoffnung, nicht nur Katsa und Po wiederzusehen, sondern auch Fire. Denn trotz allem könnte es ein durchaus spannedes aufeinandertreffen werden ;)
feurig!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Ich fand es sogar besser noch als Cashore's erstes Werk 'Graceling'. Es spielt zwar in der gleichen Welt, wie ihr erstes Buch, jedoch kann man eigentlich sagen, dass es eine völlig andere Geschichte ist( bis auf den 'Bösen', den man schon aus Graceling kennt, der hier aber auch eine bedeutende Rolle spielt-wenn er auch viel jünger ist!), da das Land in dem Fire, die Protagonistin aufwächst ein völlig anderes ist. Anstatt der Gracelings mit zwei verschiedenfarbigen Augen, gibt es hier die 'Monsters', die man an ihren auffälligen Farben erkennt. Monsters kännen alles sein von der giftgrünfarbenen Maus, bis zum violetten Panther. Fire, ist das letzte menschliche Monter, ist wie alle Monster unmenschlich schön und hat flammend rote Haare. Sie wird von den meisten Menschen entweder gehasst, oder als Werkzeug angesehen um Gegner zu manipulieren, da sie die Gedanken anderer Menschen beeinflussen kann. Auch wegen dieser Fähigkeit merkt sie schnell, dass merkwürdige Dinge vorgehen und das Land kurz vor einem Krieg steht. Sie wird an den Hof des Königs befohlen, weigert sich jedoch zunächst diesem zu helfen, weil sie ihre Fähigkeit andere zu manipulieren nur nutzt wenn es nicht anders geht. Schnell ist sie jedoch mehr in die Intrigen am Hof verwickelt als sie sich gewünscht hätte, nicht zuletzt weil der König seine Augen nicht von ihr lassen kann.
Nach langem Überlegen erklärt Fire sich doch bereit dem König zu helfen, nicht zuletzt um ihm einen Vorteil ihm bald nicht mehr zu verhinderndem Krieg zu geben.

Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, als sich etwas besonderes zwischen Fire und dem Bruder des Königs (Brigan) entwickelt, macht jedoch auch nicht den Hauptteil der Geschichte aus.
Nach und Nach erfährt man Dinge aus Fire's Vergangenheit, die teilweise sehr überraschend sind.

Alles in allem ein sehr gutes Buch, dass -obwohl es Fantasy ist- glaubwürdig und realitätsnah ist, da es weder den Krieg beschönigt, noch sofort eine Liebe zwischen den zwei Hauptpersonen entsteht.
Geniale Fortsetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mir fast noch besser gefallen, als der erste Band "Gracling", wobei das wirklich nicht leicht zu übertrumpfen war. Wieder fesseln einen die Geschichte und die tollen Ideen, welche die Autorin in diesem Buch unterbringt. Und diesmal fand ich den männlichen Hauptcharakter noch besser gewählt, wenn er auch häufiger in der Geschichte hätte vorkommen sollen. Da hätte die Autorin ruhig mehr in die Tiefe gehen können. Aber alles in allem war es spannend bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch ebenso gefressen wie seinen Vorgänger... und wie ich auch wohl seinen Nachfolger fressen werde. Absolut lesenswert.
Absolut lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein echt schoen geschriebenes Buch mit einer bunt gestalteten Welt, sympathischen Charakteren und einem perfekt unperfekten Ende.
Super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Fire spielt sich in derselben Welt wie "Graceling" ab, allerdings in einem abgelegenen, isolierten Teil hiervon, den man im ersten Buch der Reihe nicht kennen gelernt hat. Dennoch ist die Welt als dieselbe wieder zu erkennen, und auch inhaltlich kreuzt sich die Handlung beider Bücher an einigen Stellen.
Die Charaktere sind glaubhaft und detailliert dargestellt, man gewinnt sie auch schnell lieb und findet sich rasch in die Eigenheiten des originellen Fantasy-Szenarios ein. Nebst Spannung und Abenteuer ist die Story, in ähnlichem Stil wie "Graceling", von Romantik, Tragik und doch auch vielen Seufzern der Erleichterung durchtränkt.
Cashore ist hiermit meiner Meinung nach ein originelles, in eigenem Stil erfolgreiches Werk gelungen, das ich jedem Fantasy-Fan nur weiter empfehlen kann. Liebevoll und mitreißend in der Art und Weise, und dennoch spielt sich alles in einer bunten, sehr eigenen Welt mit bislang nicht gesehenen Schöpfungen, Menschen und ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten ab.
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