... 
Produkt-Bild: Yentown - Swallowtail Butterfly (OmU) - Intro Edition Asien 17

Yentown - Swallowtail Butterfly (OmU) - Intro Edition Asien 17
mit Hiroshi Mikami, Chara, Ayumi Ito, Regie: Shunji Iwai

DVD von Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Preis bei Amazon: EUR 11,49, Angebote ab EUR 9,79

Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Yentown - Swallowtail Butterfly (OmU) - Intro Edition Asien 17
Produkt-Bild: All about Lily Chou-Chou [UK-Import]

All about Lily Chou-Chou [UK-Import]
mit Hayato Ichihara, Shugo Oshinari, Ayumi Ito, Regie: Shunji Iwai

DVD von Optimum Home Entertainment
Angebote ab EUR 9,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2003
Zoom ± Produkt-Bild: All about Lily Chou-Chou [UK-Import]

2 Kundenrezensionen:

Leben in Watte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einer der schönsten Filme der Welt, assoziativ, wirr und intim wie der Blick in ein Teenager-Tagebuch. Die digitale Kamera fängt ausrisshaft und in giftig gesättigten Farben eine Welt ein, die für ihre jugendlichen Protagonisten mehr und mehr aus den Fugen gerät.

Hier führen alle Figuren ein Doppelleben: einerseits als verschlossene, scheinbar abgestumpfte, in einer unerbittlichen Hackordnung gefangene Mittelschüler im realen Leben, andererseits als empfindsame, nach Bestätigung und einem Gefühl von Zusammenhang suchende virtuelle Persönlichkeiten auf den Messegeboards im Internet. So offen sie in ihren naiven, emotionalen Bekenntnissen auf den Fan-Seiten eines Pop-Sternchens ihr Innerstes nach außen kehren, so wenig gelingt es ihnen, sich in der wirklichen Welt tatsächlich zu berühren.

Es gibt Gewalt, Prostitution, Vergewaltigung - von den engelsgesichtigen Jugendlichen mit gleichmütiger Miene vollzogen und hingenommen. Und dennoch liegt ein seltsam betörender Schleier über allem; so himmelhochjauchzend-verzweifelt nimmt man sich selbst und die Welt eben nur einmal wahr, und der inzwischen leidlich erwachsene Zuschauer kann sich mit Wonne und Schaudern zurückerinnern an die Sehnsüchte, die ihn mit fünfzehn umgetrieben haben.
Genial!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist weit besser als z.B. Swallowtail & Butterfly.
Für meinen Geschmack ist "Lily" viel realistischer und sensibler. Es geht um einige Jugendliche, die mehr oder weniger alle fanatische Fans Von Lili Chou-Chou und ihrer Musik sind. Im Chat sind sie die besten Freunde, im wahren Leben kennen sie sich jedoch nicht, laufen sich aber immer wieder über den Weg und haben dort ihre Probleme miteinander. Der Film lebt von seinen tollen Bildern, und dem absolut großartigen Soundtrack. Schade, das er nur 3 Stunden gedauert hat :-), die Zeit verging wie im Flug und kaum, daß einem die Charakter ans Herz gewachsen sind ist der Film zuende.
Fazit: Unbedingt anschauen!! 9 von 10 Punkten
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Yentown (OmU)

Yentown (OmU)

DVD von Eye-Q
Preis bei Amazon: EUR 45,00, Angebote ab EUR 20,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Yentown (OmU)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Rapid Eye Movies Yentown - Swallowtail Butterfly, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 17.11.06
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Wildes poetisches Meisterwerk mit fehlender Beachtung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Irgendwann vor ein paar Jahren strahlte ein Kölner Privatsender immer Montag nachts ungefragt und unangekündigt eine großartige Ansammlung asiatischer Filmkunstwerke aus. Glücklicherweise litt ich in der Zeit unter einer rätzelhaften Schlafstöhrung, die mich Nachts wach hielt und mich das Fernsehprogramm nach etwas interessantem durchstöbern ließ.
Ich freute mich auf einen Film zu stoßen, der gerade anfing und betrat so die rohe, wunderschöne und poetische Welt einer Tokyoer Subgesellschaft bestehend aus Ausländern, die sich in der Wirtschaftsmetropole auf der Suche nach Geld und Glück am Existenzminimum durchschlagen. Ich lerne Charakter kennen, die ich schnell lieben lerne und bekomme in einer bisher ungesehenen Schönheit gezeigten Bildsprache eine Geschichte erzählt, die sich so wild entfaltet und umherwälzt, dass ich höchstens die Hälfte verstand was ich da sah.
Die Story bricht irgendwann und alles ändert sich und fasert aus und überhaupt wird mehr erzählt und erlebt als man als Zuschauer um 2 Uhr nachts überhaupt wahr nehmen kann und irgendwann schlägt alles über einem zusammen und wenn man sich darauf einlässt, dann ist der Film noch so viel mehr als die unglaublich schöne Kameraführung, die virtuos verzwirbelte Geschichte (und Geschichtchen), der fantastische Filmscore und Musik und die Charaktere.
Ich glaube ich kenne keinen Film, der nach Filmhochschullehre soviel "falsch" macht und einfach nur in weit mehr als der Summe seiner einzelnen Teile explodiert.
Ich habe mir damals die DVD aus Japan bestellt mit englischen Untertiteln und etwa einmal im Jahr geguckt und jedes mal schillerte dieses Meisterwerk in anderen Farben. Jedesmal fiel mir etwas neues auf.

Ob ich wohl noch erwähnen muss, dass es einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist?

p.s.: Gebt nichts auf die Zusammenfassungen der Handlung, denn der Film ist so viel mehr.

p.s.II: ziehe nachträglich noch zwei sterne ab, weil diese dvd-version in einer wirklich beschämend schlechten qualität ist und trauere meiner verschwundenen dvd aus japan hinterher...
Ein unentdecktes Juwel des jungen, japanischen Kinos
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es mutet schon seltsam an, dass dieser Film dem allgemeinen Kinoliebhaber so gut wie unbekannt ist. Dabei ist dieses Werk ein Meilenstein des Films überhaupt. Die Geschichte erzählt von einer Gruppe gestrandeter Persönlichkeiten, die in einer slum-ähnlichen Barackenumgebung fernab der grossstädtischen Zivilisation Tokios ihr Dasein fristen. Als ein Yakuza versucht, ein dort ansässiges Mädchen zu vergewaltigen und darauffolgend durch eine Rettungsaktion ums Leben kommt, findet die Yentown-Gemeinschaft eine Kassette im Magen des Toten. Mit dem enthaltenen Wissen auf der Kassette eröffnet die Gruppierung einen Nachtclub, mit dem man sich erhofft, das grosse Geld zu machen. Doch das Ereignis wirft seine drohenden Schatten voraus und schon bald beginnen sich die Geschehnisse für die Yentown-Bewohner zu überstürzen...
Modern, vielschichtig und kultverdächtig ist dieser Film. Die Geschichte wird sehr glaubwürdig vermittelt. Probleme spielen eine Rolle darin, wie sie jeder kennt. Der Drang nach Selbstverwirklichung, das Bedürfnis nach Existenzsicherung, das Aufbegehren von Mut, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen, der Wille nach einer besseren Zukunft. Das sind Leitgedanken der Geschichte. Diese wird auf sehr unkonventionelle Art und Weise präsentiert. Gedreht wurde mit Handkamera, Pastellfarben wurden eingesetzt. Die Bilder wurden äusserst stimmig und perfekt eingefangen und gewichtet, keinerlei Unstimmigkeiten treten dabei auf. Geprägt ist das Ganze von einer unbestechlichen,unvergleichlichen, melancholischen Atmosphäre, die scheinbar zeitlos über der Szene liegt. Nicht die Geschehnisse selber erzeugen die grosse, filmische Dichte, es sind eher die ruhigen, dezenten Bilder, welche sprichwörtlich Berge zu versetzen vermögen. Ein wirklich kolossaler Film, welcher in seiner Ausdrucksgewalt nahezu unheimlich ist.
Das Zitat von Splatting Image "Einer der besten Filme, die jemals das Licht der Leinwand erblickt haben" hat der Film wahrlich verdient.

Fazit: Ich empfehle diesen Film jeder offenen und modernbegeisterten Seele weiter. Für diese Zielgruppe eine Offenbarung.
Nicht Shunji Iwai bestes Werk - aber vielleicht sein interessantestes
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Auch dieser Film von Shunji Iwai hat mir gefallen - aber trotzdem kann ich mich nicht den vielen uneingeschränkten Lob anschließen den der Film ist alles andere als Perfekt. Wie alle Shunji Iwai Filme ist auch dieser sehr gefühlvoll in seiner Bildsprache und der Film ist von weichen Lichtspielen stets durchflutet - das ganze ist stets so gefühlvoll und künstlerisch angeordnet das die Bilder oft mehr ausdrücken als die gesamte Handlung des Films - denn im Gegensatz zu dieser sind die Bilder eine gleich bleibende Konstante. "Yentown" ist ein absoluter Genremix und schmeißt zeitgenössisches asiatisches Kino in einen Pot und mehr - so haben wir typisch feinfühliges Drama-Feeling ala "Love Letter" wie wir es von Shunji Iwai gewohnt sind, gepaart mit diversen anderen ungewöhnlichen Elementen wie Gangsta-Movie, Bloodshed-Movie, Action-Movie, Musik-Movie, bisschen Splatter, Romatik ach und was weis ich alles. All das ergibt irgendwie ein modernes japanisches Märchen was sich vor allem da durch hervorhebt dass es sich angenehm vom latenten Rassismus in Japan abhebt - denn dies ist ein Märchen über Ausländer und Ausgestoßene in Japan. Es gibt nicht viele Mangas oder Filme aus Japan die Asiaten die Nicht-Japaner sind und dunkelhäutige so in den Fokus rücken und tolerant mit ihnen als Erzählstoff umgehen können. Trotzdem wirkt der Film in sich oft zu konfus - Shunji Iwai verliert sich in einzelnen Elementen und Szenen. Die ganze Geschichte wirkt wie ein klappriges Gerüst und teilweise wirkt die Erzählweise etwas einfallslos und gestelzt - nur die Bilder schaffen es die immer wieder aufkommende Schwäche zu überschatten und als Bindeglied zwischen den Elementen zu fungieren. Irgendwann entgleitet Shunji Iwai sichtlich die Kontrolle und es wird zu übertrieben. Die verschiedenen Parts im Film harmonieren immer schwerlicher miteinander. Die Schauspieler im Film sind viele aber leider nicht alle gleich gut so dass die verschiedenen Qualitäten untereinander schnell auffallen. Es gibt leider einwenig zuviel Overacting (besonders gegen Ende). Die Darstellung auf den Abgesang des Kapitalismus ist auch nichts Neues und hat man so schon oft gesehen. "Yentown" ist gewiss kein Meisterwerk - aber bleibt wegen seinen vielen Elementen doch sehenswert und dürfte für jeden etwas Interessantes bieten.
Opium Street
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Durch die positiven Bewertungen bin ich auf diesen Film aufmerksam geworden. Und als Freund des asiatischen Kinos musste ich ihn mir natürlich sofort besorgen.
Es stimmt das der Film nur im Originalton Sinn macht. Wer ein bisschen Chinesisch versteht wird hier seine Freude haben. Sehr charmant auch der englische Akzent der Protagonisten. Im Film gibt es Japaner die kein Englisch sprechen, Chinesen die kein Japanisch sprechen, Und Japaner die beides sprechen, je nach Bedarf. Das viele Hin- und Her der Sprachen ist einfach herrlich.
Inhaltlich bleiben nach Ende des Films ein paar Fragen offen. Warum hat der Mafia Boss seine verlorene Schwester nicht wiedererkannt? Wie kann man mit einer Panzerfaust gleich 4 LKWs hochjagen? Und wurde der verdammt gut aussehende Mafiaboss am Ende nun umgelegt oder nicht?
Vielleicht ist es gerade das offene Ende das einen solch nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Die faszinierendste und genialste Strecke des Films ist der der Gang durch Opium Street und die anschließende Tätowierung der Schmetterlings. Selten zuvor hat man so großes Kino gesehen wie in diesen 12 Minuten! Schon dafür verdient der Film 5 Punkte.
Ein Film, den man nicht vergisst
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Irgendwann um das Jahr 2001 herum gab es im Dortmunder "Roxy mal eine ganze Reihe japanischer und chinesischer Filme und unsere damalige Kinotruppe hat sich kaum einen davon entgehen lassen, da sie meist vorzüglich waren. "Yentown" bzw. "Swallowtail Butterfly" verfolgte mich danach regelrecht. Immer wieder dachte ich an den Film, doch er lief nirgends mehr und eine DVD existierte hierzulande ebenfalls nicht. Irgendwann kam ich dann an eine TV-Aufzeichnung, die schon ganz gut war, doch so richitg zufrieden was ich nicht.

Umso mehr freute ich mich über die DVD-Veröffentlichung und hab mir sofort ein Exemplar gekauft.

Doch ich bin richtig enttäuscht von der miesen Qualität dieser DVD: Das Bild ist matschig, zieht Schlieren und die Schrift flimmert, aber vor allem ist das Format irgendwie verkleinert worden, obwohl rechts und links nichts im Bild fehlt. Der Raum auf dem Bildschirm wurde einfach nicht ausgenutzt, sondern es gibt rundherum dicke, schwarze Balken. Meine TV-Aufzeichnung im AVI-Format ist demgegenüber deutlich besser gelungen, was ja wohl für sich spricht.

Trotzdem kann ich nicht anders, als diesem Meisterwerk die volle Sternenpackung zu geben und schließe mich meinen Vorrednern völlig an: mehr von solchen Filmen, und eher, nicht erst 10 Jahre nach deren Premiere...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Love letter [FR Import]

Love letter [FR Import]
mit Miho Nakayama, Etsushi Toyokawa, Bunjaku Han, Regie: Shunji Iwai

DVD von Fox Pathe Europa
Preis bei Amazon: EUR 26,00

Zoom ± Produkt-Bild: Love letter [FR Import]
Produkt-Bild: New York, I Love You

New York, I Love You
mit Hayden Christensen, Rachel Bilson, Irrfan Khan, Bradley Cooper, Drea de Matteo, Regie: Fatih Akin, Yvan Attal, Allen Hughes, Shunji Iwai, Jiang Wen

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 11,99

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: New York, I Love You

5 Kundenrezensionen:

Enttäuschung pur
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Wollte einen romantischen Filmabend mit meiner Frau erleben. Bisherige Rezessionen waren gut ausgefallen. Wir waren deshalb auch sehr positiv eingestellt. Das Ergebnis ist einfach nur schrecklich. Keine Ahnung, warum der Film gute Kritiken bekommen hat. Keine Ahnung, was der Film aussagt. Keine Ahnung, warum es diesen Film überhaupt gibt. Kann auch sein, dass ich und meine Frau zu blöd für diesen Film sind. Unabhängige Episoden mit total sinnlosem Inhalt, untermauert mit teilweis perversen Bildern und Dialogen. Hätte mir stattdessen einen Film eines einschlägigen Genres auch ansehen können. Das Ergebnis wäre zumindest befriedigend gewesen.

Wie kann man diesen Film gut finden. Nur weil die Besetzung gut ist?
Zwei Stunden meines Lebens verschenkt, vergeudet, vernichtet.
Fragments of New York
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die "Cities of Love"-Serie begann 2006 mit dem zauberhaften "Paris je t'aime" und wurde 2009 mit "New York, I love you" fortgesetzt. Es sind bereits weitere Filme in Rio, Shanghai und Jerusalem geplant, aber diesmal werden die Irrungen und Wirrungen und verschiedenen Arten der Liebe im Big Apple beleuchtet.

Unter den Regisseuren der insgesamt 11 Kurzfilme finden sich Namen wie Natalie Portman ("Star Wars"), Fatih Akin ("Soul Kitchen"), Allen Hughes ("The Book of Eli"), Joshua Marston ("Maria voll der Gnade"), Brett Ratner ("X-Men 3") und Mira Nair ("Monsoon Wedding"). Und auch der Cast ist ein wahres Who-is-who der internationalen Schauspielergarde: Bradley Cooper, Rachel Bilson, Blake Lively, Shia LaBeouf, Orlando Bloom, Hayden Christensen, Andy Garcia, Ethan Hawke, John Hurt, Julie Christie, Christina Ricci, James Caan, Eli Wallach, Maggie Q. usw. usf. Sie alle liefern hervorragende Leistungen ab und bescheren uns 103 Minuten lang meist kurzweilige Episoden.
Auf alle 11 Kurzfilme einzugehen, würde den Rahmen einer Rezension sprengen, also möchte ich nur ein paar Worte und Eindrücke widergeben, die mir zu "New York, I love you" eingefallen sind.

So groß und bunt und multikulturell New York ist, so facettenreich sind auch die einzelnen Episoden des Films. Zwei Taschendiebe buhlen um die Gunst einer Frau, ein Mann und eine Frau beleuchten während der Fahrt zu ihrem zweiten Treffen ihren vorangegangenen One-Night-Stand und ob dieser der Beginn oder das Ende ihres Kennenlernens bedeutet, ein indischer Juwelier und eine jüdische Schmuckeinkäuferin reden über ihre kulturellen und religiösen Unterschiede, wir sehen ein grantelndes, aber dennoch liebenswertes Pärchen in ihrem 63. Ehejahr durch New York gehen, Shia LaBeouf stellt sehr überzeugend einen gehbehinderten, ausländischen Hotelpagen dar, Julie Christie ("An ihrer Seite") ist mit ihren 68 Jahren immer noch eine wunderschöne Frau, Ethan Hawke baggert so offensiv wie plump eine Frau an, die nicht das ist, was sie anfangs zu sein scheint, Anton Yelchin ("Charlie Bartlett") erlebt ein verwirrendes Erstes Mal und ein todkranker Maler glaubt, seine Muse in einer asiatischen Verkäuferin gefunden zu haben.

In diesem Kaleidoskop der Gefühle und Emotionen lassen sich nur marginale qualitative Unterschiede der einzelnen Episoden ausmachen. Das alte Ehepaar nötigt einem Bewunderung und ein sentimentales Lächeln ab. Ethan Hawke als sexgeiler Unbekannter bekommt eine sanfte Lektion erteilt und Julie Christie und Shia LaBeouf in der wohl mystischsten Episode von allen dabei zuzusehen, welch beeindruckende Präsenz beide entfalten, ist einfach nur schön. Fatih Akins Episode um den kranken Maler und seine Muse fällt dagegen leicht ab, zu wortkarg und deprimierend kommt sie daher. Das emotionale Hin und Her, welches Bradley Cooper und Drea de Matteo unabhängig voneinander gedanklich durchspielen, während sie sich auf dem Weg zum jeweils Anderen befinden, ist so realistisch wie rührend und man wartet gespannt auf den Ausgang der Geschichte. Das vorsichtige Gebalzte am Telefon zwischen Christina Ricci und Orlando Bloom bleibt dahinter etwas blass und uninspiriert. Die Episode, in der Chris Cooper und Robin Wright Penn auftreten, hat ein vorhersehbares, aber dennoch charmantes Ende und der Film um ein getrennt lebendes Paar und die Schwierigkeiten bei der Erziehung der gemeinsamen Tochter bleibt ob seiner Beliebigkeit nicht lange in Erinnerung.

Viel mehr möchte ich gar nicht über die Filme erzählen, da sich die Spannung und Überraschung nur einstellt, wenn man vorher nicht allzu viel darüber weiß. Waren die Episoden in "Paris, je t'aime" noch kaum miteinander verbunden, ist es hier gelungen, wesentlich fließendere Übergänge und sogar Verknüpfungen zu kreieren. Diverse Darsteller tauchen nicht nur in der Episode auf, in der sie die Hauptrolle spielen, was die einzelnen Teile von "New York, I love you" sanft zu einem stimmigen Gesamtwerk vereint. Man darf gespannt sein auf die nächsten Städte, da sich die "Cities of Love"-Serie kontinuierlich weiter zu entwickeln scheint.

Als kleine Kritikpunkte wären dennoch anzumerken, dass das Thema Liebe an sich ja nun mehr als ein alter Hut ist und hier meist nicht allzu kreativ umgesetzt wurde. Vieles ist nett anzusehen, aber bei Weitem nicht mehr neu und somit auch eher konventionell inszeniert. Auch vor diversen Belanglosigkeiten ist man nicht gefeit und ein paar Szenen hätte man meiner Meinung nach ganz streichen können. Nichtsdestotrotz ist "New York, I love you" ein anrührender und witziger Zeitvertreib, von dem einem sicher Einiges länger im Gedächtnis bleiben wird. Sicherlich kein Film für die breite Masse, aber zumindest ein kleiner Diamant in der Masse stereotyper Dutzendware aus Übersee. Somit sehr gute drei von fünf roten Herzen, die für diesen kleinen Film schlagen.
Ein Film ohne Handlung...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Natürlich war mir klar, dass es sich um einen Episodenfilm handelt. Ich dachte dabei aber eher an etwas wie Short Cuts, wo erstens jede Kurzgeschichte eine eigene Handlung hat und sich zweitens am Ende doch alles zusammenfügt. Leider wurde keine meiner Erwartungen erfüllt. Statt einer Handlung haben einige Kurzgeschichten nur eine experimentelle Kameraführung und extrem schnelle Cuts zu bieten. Dies soll wohl etwas ganz besonderes sein, ruft aber beim Betrachter höchstens nervöses Augenzucken hervor. Am schlimmsten ist aber, dass man am Ende nicht sagen kann, worum es in dem Film eigentlich ging. Eine Hommage an die Stadt New York ist nicht zu erkennen. Ich stehe übrigens nicht alleine mit meiner Meinung, meine Frau fand den Film auch einfach fürchterlich. Dies ist definitiv einer der schlechtesten Filme, die ich jemals gesehen habe. Werde nun versuchen die DVD zu verschenken.
Viele Köche verderben manchmal den Brei
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Regie: Brett Ratner, Fatih Akin, Natalie Portman, Joshua Marston, Allen Hughes, Yvan Attal...

Drehbuch: Olivier Lecot, Hu Hong & Meng Yao, Natalie Portman, Xan Cassavetes & Stephen Winter, Fatih Akin...

Darsteller: Andy Garcia, Bradley Cooper, Orlando Bloom, Ethan Hawke, Christina Ricci, Hayden Christensen, Natalie Portman, Chris Cooper, Julie Christie...

Wem bei dem Aufgebot an (mehr oder weniger berühmten) Namen für nur einen einzigen Film schon ganz schwindelig wird - keine Angst, der Film läuft keine 7 Stunden. Und so kompliziert, wie es scheint, ist es ebenso wenig. New York, I Love you gehört zu den klassischen Episodenfilmen im Independentstil, bei dem hier eine Reihe von Leuten aus dem Gewerbe jeweils ein Stück (ihre Interpretation) zu dem Thema (die Liebeserklärung an eine Stadt und ihre Bewohner) beisteuern. Wie im 2006er Paris je t'aime, zu dem dies eine Art Fortsetzung sein soll.
Was allerdings schnell auffällt, ist das Fehlen eines rote Faden, dem großen Ereignis, das alle vereint. Dem Zuschauer werden lediglich kurze Einblicke in das Leben einzelner Personen, ohne erklärenden Einstieg oder weitere Ausblicke, gewährt. Das ist im Prinzip nicht so schlimm, da das Nachdenken über diesen oder jenen möglichen Ausgang einer Geschichte oft einen interessanten Aspekt bietet, doch wenn es zu lose und unbefriedigend wird, ist es einfach schade, denn große Momente (die Episode mit der Rollstuhlfahrerin oder dem älteren Paar zum Beispiel) hat der Film fraglos. Manchmal schien es mir aber, als hätte jeder der Regisseure oder Autoren einfach sein Ding durchgezogen, egal was die anderen so treiben.
Naja, ich hake für mich dieses Loblied auf New York leicht enttäuscht ab und bin gespannt wie es dann in "Tokyio, Ai Shite Imasu, "Rom, Ti Amo", "Rio de Janeiro, Te Amo" oder "Athen, S'ayapo" aussehen wird!

Extras der DVD:
Trailer
2 zusätzliche Episoden
Viele schöne Geschichten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zu erst war ich ein bisschen verwirrt.
Die ganzen einzelnen Geschichten, welche man zu sehen bekommt, gehören nicht zusammen. Man sieht verschiedene Szenen, Personen (sehr bekannte), Gefühle, Erlebnisse, ...

Alles in Allem sind es schnell nachvollziehbare und berührende Szenen.
In einigen erkennt man sich wieder in anderen kann man sich gut hineinversetzen.

Ein gelungenes Meisterwerk mit sehr viel Gefühl.
Definitiv sehenswert !
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
ImpressumKontaktStartseiteProduktkategorienGeschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Elektronik Computer Spiele Haus & Garten
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.