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Produkt-Bild: Die Kinder des Nebels: Roman

Die Kinder des Nebels: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 11,79

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453523369, Erscheinungsdatum: Juli 2009
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4 Kundenrezensionen:

Die Macht der Metalle...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Kinder des Nebels...

In der letzten Zeit hatte ich mehrere epische Geschichten angefangen, doch irgendwie war nicht das Richtige dabei und ich habe nach dem ersten Band aufgehört. Dann habe ich dieses Buch in den Urlaub mitgenommen - und trotz der fast 900 Seiten in einer Woche am Strand gelesen.

Metalle haben in der Fantasyliteratur viele Facetten - manchmal ist es eine Art Hemmstoff, der Magie unterbindet, dann gibt es wiederrum magische Metalle mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, usw.

Doch Sanderson hat sich eine ganz neue Anwendung ausgedacht - die sog. Allomanten können Metalle benutzen, um daraus übermenschliche Kräfte zu gewinnen.

Mit dieser innovativen Idee, die, kombiniert mit seinem angenehmen Schreibstil und den überzeugenden Charakteren, in einer gut durchdachten Geschichte mündet, hat der Autor mich tief beeindruckt.

Alles in allem ein wirklich guter Start für die Trilogie, die Lust auf mehr macht. Über ein paar kleinere Fehler sieht man dabei gerne hinweg.
spannender Roman
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Flüssig und schön geschrieben, bis zur letzten Seite spannend und packend, neue und fantasievolle Elemente und Theorien über Kräfte und Weltansichten.
Fazit- sehr lesenswert
Mein Sohn (19 Jahre) hat das Buch gelesen und findet es klasse. Es ist spannend und die Story gefällt ihm.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mein Sohn (19 Jahre) hat das Buch gelesen und findet es klasse. Es ist spannend und die Story gefällt ihm.
Gute Geschichte, schwach geschrieben.
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Sanderson hat in seiner Trilogie, deren Auftakt dieses Buch bildet, einige sehr gute Ideen. Lobenswert ist auch, daß seine Charaktere nicht einseitig sind. Dennoch ist das Buch leider miserabel geschrieben. Die Figuren sind schlecht und grob gezeichnet, einzelne Handlungsstränge enden im Nichts und werden nie wieder aufgenommen - zum Beispiel das Schicksal von Marsch nach dem Tode Ruins.
Auch die Sprache ist sehr schlicht und uninspiriert - vielleicht ein Problem der Übersetzung - dennoch: Das Buch wirkt allein dadurch schon flach und darüber hinaus verärgern etliche Druckfehler und Grammatikfehler in der deutschen Ausgabe. Schade! Die Geschichte hätte mehr hergegeben. Für Fans von richtig guter Fantasy, wie der von Tad Williams zum Beispiel, ist diese Trilogie enttäuschen!
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Sturmklänge: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 16,00

ISBN: 3453527135, Erscheinungsdatum: Oktober 2010
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Krieger des Feuers: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 11,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453523377, Erscheinungsdatum: Januar 2010
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4 Kundenrezensionen:

Ein wahres Meisterwerk der modernen Fantasy-Literatur
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was Brandon Sanderson mit diesem wirklich genialem Buch bewiesen hat, ist das es durchaus möglich ist mit einem neuen Entwurf der Fantasy, immer noch zu brillieren!
Dieses Buch liest sich von Seite 1 bis zum Schluss ohne einhalt. Ich habe dieses Buch von dem Klo mit ins Bett genommen um es von da aus wieder in die Küche zu versläppen. Ich habe gefleht das es doch nicht zu Ende gehen möge.
Sanderson hat eine völlig neue Art der Fantasy geschaffen und diese mit Brillanz. Durch die unglaublich detaillierte Darstellung der Allomantie, hat Sanderson in mir ständig den Wunsch geweckt von etlichen Metallquellen im Haushallt Metall abzufeilen um dies dann zu verbrennen. Alle Schilderungen im Buch sind wie schon in anderen Rezensionen bemerkt sehr langatmig aber nach meiner persönlichen Meinung ist dies nur von Vorteil denn es beeinflusst nicht die Spannung des Buches und ist insofern nur eine angebrachte Verdeutlichung.
Fazit: wer Spannung will und sich auf eine völlig neue und bezaubernde Welt gefasst machen kann der sollte nicht zögern sondern jetzt zuschlagen! **MAN BEREITE SICH JEDOCH DARAUF VOR: DIESES BUCH IST DURCHAUS SÜCHTIG MACHEND UND SOLLTE NUR MIT VORSICH GEHANDHABT WERDEN**
Zum Ende hin dann doch ein würdiger Nachfolger
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Achtung, ganz ohne Spoiler zu Teil 1 komme ich hier nicht aus, wer "Kinder des Nebels" noch nicht gelesen hat hört hier bitte auf weiterzulesen.

Spoiler zu Teil 2 werde ich vermeiden, ich hasse es wenn man hier Rezensionen liest und das ganze Buch gespoilert bekommt. Also:

Mir hat Kinder des Nebels richtig gut gefallen, die ganze Welt ist so anders als das typische Fanzasyklischee. Athmospärisch, erzählerisch und vor allem spannend, grade zum Ende hin, dazu so voller Geheimnisse das man eigentlich immer wissen will wie es weitergeht. Dementsprechend groß waren natürlich meine Erwartungen an Krieger des Feuers die leider nur teilweise erfüllt wurden.

Wer Teil 1 gelesen hat weiss, das Elant die Regierung übernimmt. Dementsprechend wird hier grade zu Beginn des Buches bis weit in die Mitte hinein (ungefähr die ersten 600 Seiten) über die Politik des letzten Reiches philosophiert, diskutiert und wieder diskutiert. Dsa ganze kommt einem stellenweise so langatmig vor das man wirklich denkt: "Gott, wann passiert denn endlich was?" Natürlich wird auch auf andere Szenen und kleinere Scharmützel eingegangen, auch Vin kommt nicht zu kurz, generell war mir das aber alles viel zu ausführlich und vor allem die Dialoge wirken sehr langgezogen und endlos. Wenn man 2/3 des Buches durch hat nimmt die Story aber dann plötzlich extrem an Fahrt auf, es passiert wieder was und man fühlt sich an Kinder des Nebels erinnert, auch wenn Sanderson hier nicht ganz die Qualität des Vorgängers erreicht. Ich erinnere mich immer wieder gerne an den Kampf zwischen Kelsier und dem Inquisitor, ganz so packend wird es hier leider nicht, aber dennoch gut.

Fürs letzte Drittel 5 Sterne, für die ersten zwei Drittel 3 Sterne macht dann 4 :)

Ich habe die Trilogie mittlerweile beendet und weiss deshalb das der 2te Teil, auch die langatmigen Passagen, unglaublich wichtig für die spätere Handlung und die Charakterentwicklung sind. Ich kann daher jedem nur empfehlen, kämpft euch da durch, denn Teil 3 ist mit Abstand der beste der Trilogie und steckt Kinder des Nebels und so einige andere Fantasybücher die ich bisher gelesen habe locker in die Tasche. Es lohnt sich also hier durchzuhalten, man wird definitiv mit einem dritten Teil belohnt der, zumindest mich, aus den Socken gehauen hat.
Fortsetzung gelungen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Den zweiten Teil habe ich vor knapp 5 Minuten endlich ausgelesen und bin immer noch (fast) genauso begeistert, wie beim ersten Band. Zwar wurde die Dichte des ersten Bandes nicht ganz erreicht, aber die Entwicklung der Charaktere garantierte immer noch ein hohes Maß an Spannung und die verschiedenen Drehungen/Wendungen in der Geschichte sind immer noch ganz großes Kino.
Für meinen Geschmack hat sich Mr. Sanderson aber ein wenig zu sehr auf Vin konzentriert, so daß für die anderen Charaktere etwas zu wenig Platz zum Atmen blieben.
Auch dachte ich zuerst, was könnte wohl genügend Stoff für einen dritten Band liefern, nachdem ich ca. 50 Seiten vor Ende war. Aber auch dieser Cliffhanger (obwohl das Buch rund abgeschlossen wurde) zeugt von der großen Kreativität Sandersons.
Also, wer den ersten Band liebte, wird auch ohne Probleme mit dem zweiten zufrieden sein.
Punkte abziehen musste ich aber für die sehr fehlerhafte deutsche Fassung. Was ich in diesem Band an Rechtschreibfehlern und falsch eingefügten Wörtern (sinnverfälschend) gefunden habe, geht mal garnicht und ist eigentlich eine Schande für den Verlag.
Spannung bis zum Ende, genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Krieger des Feuers" ist der zweite Band nach "Kinder des Nebels" und führt die Ereignisse nach dem Umsturz der Regierung und der Befreiung der Skaa fort. Aus diesem Grund ist es fatal, dass selbst ein aufmerksamer Leser auf dem Buchdeckel und in der Inhaltsbeschreibung keine Anmerkung dazu findet, dass es sich hier um eine Trilogie handelt. Geschickterweise wurde auch die Zusammenfassung des ersten Bandes an das Buchende verbannt, was nicht mehr Sinn ergibt. Doch das sind auch schon die einzigen Mängel des Romans.

Brandon Sanderson weiß genau, wie er seine Geschichte verpacken muss, um den Leser komplett in seinen Bann zu ziehen. Die bekannten Gesichter aus Teil Eins, die gemeinsam mit dem verstorbenen Kelsier die Fäden der Rebellion gezogen haben, sitzen nun in gehobenen Positionen und haben sich ihrer Rolle entsprechend verändert, auch wenn ihr Charakter der gleiche geblieben ist. Elant und Vin geben als Nebelgeborene und König, um die sich sogar eine neue Glaubensrichtung bildet, ein sehr widersprüchliches Paar ab. Auch der Gelehrte Sazed, der als Hauslehrer Vin die Regeln der Gesellschaft beigebracht hat, erhält in diesem Roman eine bedeutende Rolle und kann die Künste der Ferrochemie voll ausschöpfen, was in den Kampfszenen am Schluss zu sehr schönen Momenten führt. All dies wird von der Prophezeiung über den Dunkelgrund überspannt, der die ganze Zeit vom Obersten Herrscher in Schach gehalten wurde und nun wieder an Bedrohung zunimmt.

Sieht man die meisten Trilogien an, so fällt der zweite Teil oft gegenüber dem ersten ab, ehe es im dritten wieder richtig zur Sache geht. "Krieger des Feuers" hingegen ist ein Roman, bei dem man sich über mangelnde Action und Spannung nicht beklagen kann. Schlussendlich bedrohen mehrere Armeen eine Stadt, während innere Machtkämpfe den König vom Thron zu stoßen drohen, und unterdessen erhebt eine alte Gefahr wieder ihr Haupt. Der Leser kommt fast nicht mehr dazu, Luft zu holen, da sich gerade im letzten Drittel die Ereignisse, die langsam ins Rollen gekommen sind, überschlagen und ihn mit sich reißen. Und im ersten Buchteil wird man mit dem sehr interessanten Charakter des leicht verrückten Nebelgeborenen Zane überrascht, der eine ganz neue Note in die Geschichte bringt.

Ein wunderbarer und packend geschriebener Fantasyroman, in dem mit so vielen neuen Ideen um sich geworfen wird, dass selbst langjährige Fantasy-Leser Neues entdecken.
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Produkt-Bild: Herrscher des Lichts: Roman

Herrscher des Lichts: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 10,23

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453523385, Erscheinungsdatum: April 2010
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4 Kundenrezensionen:

Showdown
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch der letzte Teil der Trilogie über Hämarlurgie, Allomantie und Ferrochemie hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Der Autor schafft es immer wieder die Story herum zu reißen und mit Überraschungen auf zu warten.
Dem Leser werden Informationen gegeben, welche ihm einen Schluss auf die großen Rätsel dieser Geschichte zulassen, sich durch die Protagonisten jedoch erst erarbeitet werden müssen. Nichts wird jedoch wirklich verraten. Dadurch wird die Spannung zusätzlich erhöht.
Man findet immer wieder Bezüge zu den ersten beiden Teilen und bekommt so einen logischen Zusammenhang zu einigen Gegebenheiten aus der vorherigen Story geliefert.
Die Helden dieser Geschichte sind zweifelsohne Vin, Elant, Sazed und Spucki. Sie beschreiten gemeinsame und getrennte Wege zur Rettung der untergehenden Welt. Ruin, die Macht der Vernichtung, wächst mit jeder untergehenden Stadt und jedem getöteten Menschen. Letztendlich kann die Welt nur gerettet werden, wenn die Rätsel um die Absichten der beiden großen Mächte und die versteckten Hinweise des Obersten Herrschers richtig entschlüsselt werden können. Auch wird das Geheimnis um den rätselhaften Nebel und dessen Veränderungen gelöst werden müssen, um alles auf zu klären.
Alles in allem, ist es sehr Schade, dass es sich schon um den letzten Teil der Trilogie handelt. Ich würde, wie immer bei großen Geschichten, gerne wissen, wie es nun weiter geht.
Das Ende ist da..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
..und wurde von Brandon Sanderson perfekt eingeleitet und bis zum Schluss mit überraschenden Wendungen die, verständlich und nachvollziehbar sind, würdig abgeschlossen.

Respekt an den Autor, der nach dieser Trilogie zu einer meiner liebsten Autoren neben Joe Abercrombie und Peter V. Brett wurde.
Hervorragender Abschluss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach einigen, kleineren Längen im 2. Buch (obgleich das hier jammern auf hohem Niveau ist), war ich gespannt, wie die Saga ihr Ende nimmt. Meistens fangen solche Trilogien oder Fortsetzungsromane hervorragend an, schwächeln dann und, aufgrund mangelender Fantasie oder fehlendem handwerklichen Können, wird dann ein Ende mehr schlecht als recht hingeschustert.
Aber nicht hier und nicht bei Brandon Sanderson. Er hat es geschafft mich über drei Bücher hinweg an eine aussergewöhliche Story zu fesseln, immer wieder erstaunliche Wendungen einzubauen und trotz immer wieder eingestreuter Erklärungen über die Hintergründe, die Geschichte bis zum Ende offen und spannend zu halten.
Das ist auch das größte Plus des dritten Teils. Nach und nach erfährt man alle Hintergründe der Prophezeiung Terris, warum der oberste Herrscher so gehandelt hat und woher die Macht der Allomanten kommt.
Alles erfährt ein logisches und zufriedenstellendes Ende und lässt den Leser hochzufrieden zurück.
Wenn ich nicht noch ein paar mir wichtige Bücher hätte, die ich unbedingt lesen muss/will, hätte ich mir die Trilogie nochmals sofort durchgelesen und dieses Bedürfnis hatte ich bei bisher so gut wie keinem Buch, geschweige denn einer ganzen Romanreihe.
Gut, die kleinen Nörgeleien meiner Vorredner zum Thema "Rückblick" und den damit verbundenen Wiederholungen kann ich zwar zustimmen, fand diese aber nicht sonderlich nervig. Ab Mitte des dritten Teils war es damit eh vorbei und die Story kam so sehr in Schwung, wie man es vom ersten Band kannte.
Somit von mir eine klare Kaufempfehlung für eine Buchreihe von über 2700 Seiten, die bis zur letzten Seite spannend und erfüllend geschrieben wurde.
Epochales Ende einer gigantischen Welt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Herrscher des Lichts" ist der letzte Teil der Trilogie, die mit "Kinder des Nebels" und "Krieger des Feuers" ihren Anfang nahm. Eine der wichtigen Hauptfiguren ist auch dieses Mal die Nebelgeborene Vin, die gemeinsam mit ihrem Gemahl Elant versucht, das Reich zu einen und darum kämpft, dass dessen Bewohner trotz des dichten Nebels genug zu essen haben. Aber auch die anderen ehemaligen Gefährten der Rebellentruppe wie Marsch, Spuki, Sazed oder Weher bekommen ihren ganz eigenen Part im Roman, denn Brandon Sanderson weiß geschickt, jede seiner Figuren zu führen. Und genau diese feinsinnige Führung ist es auch hier, in der die Erzählstränge aus allen Büchern zusammengeführt werden, um einen abschließenden und endgültigen Schluss der Trilogie zu finden.

Es ist erstaunlich, wie es dem Autor gelingt, so vielen winzigen Details aus den ersten Bänden auf einmal so viel Bedeutung beizumessen. Im Licht der neuen Erkenntnisse betrachtet ergeben sie nämlich einen vollkommen anderen Sinn. All die bizarren und seltsamen Schöpfungen, die Kandra, die Inquisitoren, die Nebelgeister, sie fügen sich zu einer komplexen und realistischen funktionierenden Fantasywelt zusammen, die gerade wegen ihrer Komplexität so überzeugend wirkt. Kaum ein Leser wird von selbst auf diesen bombastischen und spektakulären Abschluss gekommen sein und dennoch fügt er sich nahtlos in die Geschichte ein, da er eine vollkommen logische Schlussfolgerung aus allen vorhergegangenen Ereignissen darstellt. Von dieser Kontinuität könnten sich andere Autoren durchaus eine Scheibe abschneiden.

"Herrscher des Lichts" ist ein epochaler Wälzer, der die Prophezeiung zu einem unvorhergesehenen Ende führt. Auch wenn an einigen Stellen des Romans leise und philosophische Töne vorherrschen, wird der Leser an anderen Teilen dafür fest von der Spannung gepackt, da eine neue Wendung wieder ganz neue Schlüsse zulässt, so dass man stets gemeinsam mit den Helden der endgültigen Lösung, der Rettung der Welt entgegenfiebert. Ein wunderbares und fantastisches Epos, das diese Bezeichnung auch zurecht verdient hat.
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Elantris: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 6,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453521676, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 2
Zoom ± Produkt-Bild: Elantris: Roman

4 Kundenrezensionen:

Faszinierend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Elantris, die Stadt der Götter, ist vor zehn Jahren gefallen. Einst bewohnt von mächtigen Magiern (oder sowas in der Art), ist sie nun der Heimatort der Verdammten. Die Magie der Welt ist verschwunden, Arelon wird von einem unfähigen König regiert und ruiniert, und die einzige Hoffnung, Kronprinz Raoden, wird von der "Shaod" ereilt, dem Fluch, der einen Menschen zu einem Elantrier macht und der einst ein Segen war.
Eingesperrt in der verrotteten Stadt Elantris, versucht er, das Beste aus seinem Los zu machen.
Derweil kommt Prinzessin Sarene aus Teod in Arelon an, die seine Verlobte war. Sie beginnt die Politik des Landes durcheinanderzuwirbeln wie ein Sturm. Sie versucht, die Pläne Hrathens zu durchkreuzen, einem skrupellosen religiösen Fanatiker, der Arelon zur derethischen Religion bekehren will, um den Machtbereich seines Heimatlandes Fjorden auszuweiten.
Mit der Zeit gerät die Situation außer Kontrolle, und ein furchtbarer Krieg bahnt sich an. Und Raoden scheint den Schlüssel zu Elantris' Wiedergeburt und somit der Rettung seines Landes in der Hand zu halten.

Nachdem mich die "Mistborn Trilogy" von Sanderson vollkommen verzaubert hat, hatte ich große Erwartungen in "Elantris", die keineswegs enntäuscht wurden. Die Geschichte fesselt beinahe vom ersten Augenblick an, die Charaktere sind sympathisch (insbesondere Galladon - ich liebe Figuren wie ihn), die Handlung erinnert stark an real existierende Probleme - religiöser Fanatismus in der Form, wie er hier beschrieben wird, gibt es auch in unserer Welt zur Genüge.
Ich bin kein gläubiger Mensch, aber die religiöse Botschaft in den Büchern war für mich keineswegs störend. Das Ende ist spannend und wartet mit einigen erstaunlichen Enthüllungen auf, die Sinn ergeben.
Es bleiben Fragen offen, die durchaus Potential für eine Fortsetzung bieten würden.
Volle fünf Punkte für eines der besten Bücher der High Fantasy-Welt
Nichts bersonderes
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Das Buch lässt sich flüssig lesen, besonders spannend ist es aber nicht. Die Dialoge zwischen den verschiedenen Protagonisten sind teilweise albern und kindisch, die Charaktere wirken blass (Ausnahme Hrathen).
Die Idee mittels gezeichneter Aonen Magie zu wirken ist leider völlig daneben, da sich der Autor Logikfehler leistet.
Einerseits wird gesagt, die Zeichnung muss "perfekt" sein, um zu wirken, andererseits zieht Raoden die fehlende Linie entlang Elantris ziemlich willkürlich, da er von seinen Feinden bedrängt wurde und daher garnicht präzise zeichnen konnte, es funktionierte dennoch.
Damit ist beinahe schon alles gesagt, bis auf die ärgerliche Tatsache, dasss das Lektorat öfter versagt hat.
Treffendes Beispiel auf Seite 885 wird der Onkel Sarenes, ich vermute er heißt Kiin, auch Kün und Kin genannt?
Das sollte nicht vorkommen.
Ich kann nur hoffen, daß die nächsten Bücher Sandersons von besserer Qualität sind.
Banal
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich schließe mich in jeder Hinsich den Ausführungen von "RHIANNON" an. Selten habe ich so seichte Fantasy gelesen; auf Seite 150 habe ich das Buch entnervt zugeklappt und zur Seite gelegt.
Polit-Fantasyroman mit Schwächen am Schluss
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dies ist einmal ein Fantasyroman, der sich nicht an die üblichen Klischees für dieses Genre hält. Die Story hat eindeutig einen politisch angehauchten Charakter und läuft geradezu über vor Hinterlist und Ränkespiel, wobei man aber nie weiß, was für Auswirkungen bestimmte Intrigen haben und immer wieder aufs Neue überrascht wird. Dies mag nicht für jedermanns Geschmack sein aber ich persönlich fand es erfrischend, dass sich endlich mal ein Fantasyroman mit derlei Dingen beschäftigt und es fördert in meinen Augen eindeutig das Lesevergnügen.
Die Welt, die Sanderson erschaffen hat, ist schon für sich ein Meisterwerk, das Seinesgleichen sucht. Dieser Mann läuft geradezu über vor Phantasie und umwerfenden Ideen. Die verschiedenen politischen, theologischen und geographischen Begebenheiten ergeben Sinn und werden dem Leser vermittelt, ohne sich ihm aufzudrängen, was dazu führt, dass man sich relativ schnell in die Geschichte eindenken kann.
Außerdem ist es beeindruckend, wie Sanderson seine drei Erzählstränge miteinander verwebt und sich immer wieder etwas einfallen lässt, um die Ansichten des Lesers über einen Charakter zu ändern.
Über die ersten 850 Seiten gibt es eigentlich nicht viel zu meckern, außer dass die Übersetzerin offensichtlich keine Ahnung von deutscher Grammatik hatte. Es türmen sich geradezu die Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Vergangenheitsfehler, sodass ich mich immer wieder gewundert habe, warum so etwas überhaupt gedruckt wurde...
Allerdings gibt es auch noch am Inhalt ein zwei Dinge auszusetzen. Die letzten ca. 50 Seiten sind geprägt von haarsträubenden Zufällen und absolut unlogischer Verknüpfungen. Z.B. gibt es einen Charakter nur zu einem einzigen Zweck: die Strecke von Elantris nach Teod zu kennen. Über die ersten knapp 850 Seiten taucht er nur als Hintergrund auf und nimmt nie an der allgemeinen Handlung teil, doch auf einmal, als er gebraucht wird, kommt er an, sagt sein Sprüchlein auf und geht wieder. Oder in einer Szene schwebt die Prizessin in Lebensgefahr, da sie von nem Haufen Dakhor-Dämonen-Mönchen umzingelt ist, da taucht auf einmal Raoden auf, entdeckt, dass er zu schwach ist, dann tauchen wieder zum richtigen Zeitpunkt die ganzen anderen Elantier auf und metzeln die Dakhorer nieder, dann fliehen Raoden und Sarene vor Dilaf, dem stärksten Krieger im ganzen Buch, und dann taucht ganz plötzlich Hrathen auf, der tödlich verwundet ist, und erwürgt erstmal Dilaf. Da dacht ich mir nur: Genau! Und gleich kommt seine Oma und macht allen nen Kaffee oder was???

Aber alles in allem ist dieses Buch verdammt gut lesbar, nur der Schluss ärgert mich zutiefst. Wer allerdings sein Geld besser investieren will, dem empfehle ich ganz eindeutig die Nebelkinder-Trilogie, die Story ist ähnlich, allerdings kann ich nicht viel über den Schluss sagen, da das dritte Buch noch nicht erschienen ist.

MFG
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Produkt-Bild: Der aufziehende Sturm: Das Rad der Zeit 32

Der aufziehende Sturm: Das Rad der Zeit 32 von Robert Jordan, Brandon Sanderson

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,55

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492286313, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 2
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4 Kundenrezensionen:

Das Rad der Zeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe alle 32 Bände gelesen. Das beste was ich bis jetzt an Fantasy Büchern gelesen habe.
Gute Fortsetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man mag ja skeptisch sein, jedoch macht Herr Sanderson seine Sache sehr gut! Ich habe keinen Unterschied bemerken können.
Zum Buch an sich ist zu sagen, dass es einfach Freude macht weiterzulesen. Es ist natürlich wie immer schade dass der nächste Teil noch nicht zu haben ist.
Aber was soll's, auf so lange Wartezeiten wie zuvor muss man sich wohl nicht mehr einstellen... ;-)
Gutes Buch und prima fortgesetzt!
GUte weiterführung das rad der zeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gute weiterführung der story bin gespannt wie es weiter geht..schreibstil passt gut und flüssig zu lesen nur leider viel zu kurz für meinen geschmack!! bin halt fan und schwer zu stoppen wenn ich lese.
lohnt sich auf jeden fall wer die story mag !!
Der Anfang vom Ende
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es hat begonnen. Der anfang vom Ende einer Buchreihe, die mich den Großteil meines Lebens begleitet hat. Und auch wenn ihr Schöpfer nicht mehr unter uns weilt führt Brandon Sanderson den Weg von Robert Jordan exellent weiter. Die Handlung knüpft fast nahtlos an, der Schreibstil ist sehr ähnlich die Charaktere und Handlungen faszinieren wie immer. Es ist wichtig zu wissen, dass man Band 32 eigentlich nur im Zusammenhang mit Band 33 genießen kann. Wie schon die Jahre davor kappt die deutsche Zweiteilung notgedrungen den Band an einer unmöglichen Stelle. Daher wirkt Band 32 auch so unfertig und die kurzen Geschichten einiger Charaktere so wenig zielführend. Lasst ecuh von jemandem, der den Band im Original gelesen hat versichern "Jede Geschichte hat einen sehr zielführenden Sinn. Band 33 wird der beste Band den ihr jemals gelesen habt. Wenn es 6 Sterne geben würde, hätte auch dieser Band sie verdient.
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Produkt-Bild: Alcatraz und die dunkle Bibliothek: Roman

Alcatraz und die dunkle Bibliothek: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 3,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453524144, Erscheinungsdatum: Mai 2008
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4 Kundenrezensionen:

Melone, das flatternde Papier bringt den Kniefall
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Alcatraz Smedry, der zukünftige Held der freien Königreiche ist ein schwieriges Kind, denn er hat ein besonderes Talent: er macht alles was er anfasst kaputt, einfach so, ohne sein Zutun. Schon sehr früh zeigt sich diese besondere Gabe, was dazu führt, dass er von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht wird.
Zu seinem dreizehnten Geburtstag erhält der junge Alcatraz per Post sein Erbe: Einen kleinen Sack voller Sand. Noch ahnt er nicht, dass dieser Sand sein Leben verändern wird, denn sein Vater hat den Großteil seines Lebens damit verbracht, diesen Sand zu sammeln. Dieser Sand ist etwas ganz besonderes, nur leider weiß Alcatraz das nicht und lässt ihn sich von den dunklen Bibliothekaren stehlen.
Nun ist guter Rat teuer, denn wenn nicht großes Unheil über die Menschheit kommen soll, muss Alcatraz diesen Sand wieder zurückholen, denn die dunklen Bibliothekare kontrollieren das Wissen in den Ländern des Schweigens. Sie kontrollieren, was gelesen wird, was gesehen wird, was gelernt wird. Um diese Macht zu brechen, muss Alcatraz den Sand zurückholen. Dafür jedoch muss er die Zentralbibliothek infiltrieren und gegen den dunklen Okulator kämpfen.

Dieses Buch ist wirklich sehr schwer zu beschreiben, denn dieses Buch ist extrem abgedreht. Am besten beschreibt man es wohl als eine moderne Version von Alice im Wunderland, denn vieles in der Welt, in die Alcatraz gerät, ist so abgedreht und Dadaistisch wie in Alice im Wunderland. Auch viele Gespräche und Dialoge erinnern stark an Alice im Wunderland und auch ein wenig an die Lemony Snicket Bücher. Genau wie in Lemony Snicket schreibt Alcatraz die Geschichte und er nimmt immer wieder direkten Kontakt zu seinen Lesern auf. Er erklärt ihnen, was für Kniffe er in seinem Buch verwendet, um sie bei der Stange zu halten, wie Kliffhanger am Ende eines Kapitels, Informationen anzudeuten, die spannend sind, aber erst gaaaaaaaaanz zum Schluss des Buches kommen, und dass man niemals eine Actionszene unterbrechen soll, er hätte es einmal getan und bereue das noch immer.
Diese Einschübe sind sehr witzig, teils irritierend und teils wirklich informativ, und er hat schon recht, wenn er behauptet, Autoren sind grässliche Menschen, sie sich am Leid anderer ergötzen. Nichts freut einen Autor so sehr, als zu hören, dass jemand wegen der Lektüre eines seiner Bücher bis in die frühen Morgenstunden wach gehalten wurden (S. 245). Und ja, der Schluss entscheidet of, ob einem ein Buch gefallen hat oder nicht (S. 255).

Mein Lieblingssatz (leider nur zu wahr): Meiner Erfahrung nach werden die meisten Probleme im Leben dadurch verursacht, dass einem entscheidende Informationen fehlen. Viele Leute wissen eben nicht das, was sie wissen müssen .Einige ignorieren die Wahrheit, andere verstehen sie ganz einfach nicht (S. 217)

Aber auch dieser ist wirklich lehrreich:
Algebra ist gut für die Entwicklung. Ungefähr wie Demut, nur mit mehr Faktoren (S. 255).

Fazit: Abgedrehtes, witziges Kinderbuch. Eine Mischung aus Alice im Wunderland und Lemony Snicket.

Die Reihe:
1. Alcatraz und die dunkle Bibliothek
2. Alcatraz und das Pergament des Todes
3. Alcatraz Versus the Knights of Crystallia (nicht übersetzt)
4. Alcatraz Versus the Shattered Lens (nicht übersetzt)
Spannendes Buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Alcatraz ist ein "fast" normaler Junge der eigentlich kein Held sein will es aber doch ist. Sein Talent das "Kaputtmachen" von allem möglichen ist sehr witzig aber auch nützlich.

Das Buch ist sehr schön und kurz (nicht unbedingt aufs Detail) geschrieben. Es hat mich dazu gebracht, es komplett in einem Zug durchzulesen. Auch wenn der Autor mit seinen teilweise blöden Bemerkungen, am Anfang jedes Kapitels, nach paar Seiten auf die Nerven geht, so muss ich trotzdem sagen es hat sich voll gelohnt das Buch gekauft zu haben. Deswegen kriegt es auch 4 Punkte und keine 5, weil eben der Autor mit seiner schreibart, wo er selber das Wort ergreift, auf die nerven geht^^.

Allen leseren kann ich das Buch zu Herzen legen, denn auch wenn der Autor nervt die Geschichte leidet garnicht darunter und die ist meiner Meinung nach ganz besonders und tut auch einem zum nachdenken bewegen.
Einfach toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Da war ich also, gefesselt an einen Altar aus veralteten Enzyklopädien und kurz davor, von einer Sekte niederträchtiger Bibliothekare ihren finsteren Mächten geopfert zu werden."

Das hat mir meine Schwester bestimmt 3 oder 4 mal erzählt, bis sie mir dann kurzerhand das buch gekauft hat(von meinem geld), damit ichs lese. Nach dem moto was mir gefällt das liest du gefälligst auch ;)

Also hab ichs gelesen und ich muss sagen es ist fantastisch und ich finde nicht (so wie einige hier) das man aus der geschichte gerissen wird wenn sich der Autor direkt an die Leser wendet, im gegenteil, denn das sind immer sehr witzige abschnitte auf die ich mich jedesmal gefreut hab.

Die Charakter sind alle fantastisch (die guten versteht sich) und wohl auch ein bischen bis stark verrückt :) aber was will man von einem Smedry auch anderes erwarten (fragt nur Bastille sie weiß bescheid).

Und wer hätte schon gedacht das es mal hilfreich sein kann wenn man stolpert, denn genau das ist ein Talent von Alcatraz Cousin Sing. Niemand kann so elegant und gekonnt stolpern wie er.
Alcatraz selbst hat das Talent dinge zu zerbrechen, seine spezialität sind türen,einmal die Tür aufgemacht schon hat er die klinke in der hand, was natürlich ein bischen stören kann wenn er sie eigentich gar nicht kaputtmachen wollte. Allerding ist es nützlich wenn jemand mit einer waffe auf ihn schießt, und dabei die pistole in ihre bestandteile zerfällt. ;)

Ich liebe denn vor Humor von Brandon Sanderson und kanns nur weiterempfehlen, auch wenn es vielleicht nicht jedermans geschmack trifft.
Zum glück hatte meine schwester gleich beide bände gekauft so das ich sofort den zweiten teil weiterlesen konnte, blöd nur das ich jetzt auf den dritten warten muss. Der hoffentlich bald kommt.

Und vertraut keinem Bibliothekar denn sie wollen die Weltherschaft an sich reißen, 5 der 8 Kontinente haben sie schon unter kontrolle.
Viel intelligenter Humor, wenig intelligente Story. Cover etwas irreführend.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch ist gut für Leser geeignet, denen die Sprache und ihr Witz tendenziell wichtiger ist als die Story. Vergleiche mit Harry Potter wären fehl am Platz, aber eines mutet ein wenig wie eine Parodie auf Harry Potter an: So ist das herausragende Talent des Waisenjungen Alcatraz Smedry "Sachen kaputtzumachen".

Ansonsten geht es, wie der Titel vermuten lässt, um Bibliothekare und Bibliotheken (aber wer schon was Ähnliches wie Cornelia Funke lesen will, der wird mit Jenny-Mai Nuyens "Nocturna" ein wenig besser bedient sein), außerdem um Linsen, durch die man besondere Dinge sieht, und um Sand. Und irgendwie ist damit eine Hintergrundstory von abstrakten Königreichen verbunden, die nicht wirklich wichtig sind, was aber aus Parodiegründen so beabsichtigt ist.

Als ungefähren Vergleich für den Humor würde mir Strouds "Bartimäus" oder gar Günter Grass' "Blechtrommel" einfallen. Wir haben also einen scharfsinnigen Erzähler, der mit Humor und Selbstironie seine eigene Geschichte distanziert erzählt und sich am Anfang vieler Kapitel direkt an den Leser wendet und über das Lesersein und Autorensein erzählt. Das ist sehr unterhaltsam - wenn man eben auf Humor steht (ich mag's). Aber andere Leser werden sich dadurch ständig aus der Geschichte herausgerissen fühlen. Ich meinerseits habe die eigentliche Geschichte "überlesen" und mich lieber auf diese Humorelemente konzentriert.

3,5 Sterne entsprechen so meinem subjektivem Leseerlebnis. An schreibhandwerklichen Mängeln habe ich nicht wirklich was gefunden, nur Geschmackssachen. Der Humor hat mir gefallen, aber wenn man schon andere Bücher dieser Art Humor kennt, ist es eben nur ein weiteres Buch davon. Wem der Humor am wichtigsten ist, kann 5 Sterne geben.

Das Cover ist leider irreführend. Es ist zu "ernst", was den Nachteil hat, dass dieses Buch mal wieder die falschen Leser finden wird ... Humorleser werden es übersehen, Ernstleser werden danach greifen und enttäuscht sein, dass es kein Buch zum Hineinversetzen und Mitfühlen ist.

Annette Scholonek
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Produkt-Bild: Alcatraz und das Pergament des Todes: Roman

Alcatraz und das Pergament des Todes: Roman von Brandon Sanderson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 8,19

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453524152, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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4 Kundenrezensionen:

Gelungener Teil 2
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schon in Alcatraz und die Bilbiothek des Todes bewies Brandon Sanderson ein außergewöhnliches Talent für kuriose und unerwartete, teils richtig komische Situationen. Dies konnte er auch in Teil zwei fortsetzen.

Zum Inhalt:
Acatraz Smedry, der Junge mit dem seltenen Talent Dinge zu zerbrechen ist zurück und stolpert auch diesmal wieder, während er und seine Freunde versuchen die Welt vor den Bibliothekaren zu retten, von einem Schlamassel in den nächsten.

Fazit:
Wenn man sich ein wenig an die spezielle Erzählweise (Häufig mit Einschüben des angeblichen Autors, ähnlich wie in der Lemony Snicket-Rätselhafe Ereignisse Serie), so erhält man ein lustiges und spannendes, wenn auch ein wenig zu kurzes, Lesevergnügen.
Ich warte schon auf die, bisher leider noch nicht in Deutsch erschienenen, Fortsetzungen.
Alcatraz 3. bis 5. Bücher ?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hallo !

Ich bin begeistert !!!

Laut Brandon-Internet-Seite soll es von ALCATRAZ insgesamt 5 Bücher geben !

Das 3. Buch lautet " Alcatraz gegen die Ritter von Crystellia " und müßte seit 10.01.2009 eigentlich auf dem Markt sein ?

Aber wieso das nicht der Fall ist ?
Möchte ich hiermit mal gern wissen !

Würde mich freuen darauf hin eine possitive Antwort zu erhalten.
Gelungene Fortsetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die gelunge Fortsetzung zu Alcatraz und die dunkle Bibliotek hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Diesmal da ich schon daran gewöhnt war, das der Autor sich immer einmischt, hat es mich nicht sonderlich gestört. Lustig auch wie der Autor auf die Geschichte eingeht wie er sagt das jemand am Ende stirbt damit das Buch spannender wird. Mehr will ich dazu nicht sagen^^.

Das Buch hab ich dieses mal auch komplett in einem Zug gelesen und war sehr traurig das es so schnell vorbeiging. Ich hoffe die Fortsetzung wirds bald geben kann es kaum erwarten.
Sanderson ist ein großartiger Autor!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der zweite Teil von Alcatraz ist mindestens genausogut wie der erste Teil. Ich kann die Bücher nur empfehlen; Sanderson schreibt einfallsreich und kreativ, mehrmals musste ich laut lachen (und ich lese eigentlich ungern lustige Bücher). Natürlich will er damit auch Jugendliche ansprechen, weswegen verschiedene Szenen verhältnismäßig harmlos gehalten sind, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Ich würde die Titel sogar als All-Age-Literatur bezeichnen. Für Erwachsene ein (zwar leider relativ kurzes) Lesevergnügen, ebenso wie für Fantasy-interessierte Jugendliche.
Ich warte sehnsüchtig auf weitere Titel dieses talentierten Autoren!
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Produkt-Bild: Die Macht des Lichts: Das Rad der Zeit 33

Die Macht des Lichts: Das Rad der Zeit 33 von Robert Jordan, Brandon Sanderson

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,36

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492286321, Erscheinungsdatum: Juli 2010
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2 Kundenrezensionen:

Neuer Schwung im Rad der Zeit!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als langjähriger Leser war ich zwischendurch von der Reihe doch recht enttäuscht. Ich war wohl auch nicht allein mit dem Eindruck, dass der Autor sich zunehmend verzettelte und Nebensächlichkeiten auswalzte, statt die Handlung voran zu treiben (die vom Verlauf der Geschichte her eigentlich auf den Höhepunkt zustreben sollte). Schade, denn eigentlich hat Robert Jordan (R.I.P.) ein wirklich großes Epos geschaffen, das für die Post-Tolkien-Fantasy eindeutig stilprägend war und ist - man vergleiche nur mal den "Schwert der Wahrheit"-Zyklus.

Das alles schreibe ich nur, um allen Fans der ersten Stunde klar zu machen: es lohnt sich wieder, RdZ-Bücher zu lesen. Es ist zwar reine Vermutung, aber ich denke, es war noch der Meister selbst, der das Steuer herumgerissen hat und zurückgefunden hat zu seiner alten Stärke: dem Geschichten erzählen. Ob es das war oder der Einfluss des kongenialen Mitautoren, der aus den bekannt tragischen Gründen das RdZ vollenden wird: "Die Macht des Lichts" ist pure epische Fantasy in ihrer besten Form, also ohne in platt-heroische Schwertschwingerei zu verfallen. Rein stilistisch fällt der Wechsel nicht negativ auf, könnte aber auch an der Arbeit des Übersetzers liegen, der ja eventuelle Unterschiede durch seinen eigenen Einfluss sicher etwas nivelliert.

Bei manchen Szenen ist es mir beim Lesen kalt den Rücken heruntergelaufen, und ich habe sie nicht nur atemlos verschlungen, sondern gleich nochmal gelesen, weil sie einfach so gut sind. Sehr stark ist aus meiner Sicht auch der (von mir zumindest) lange vermisste Blick Rands auf sich selbst und seine Veränderung. Rückblickend ergibt alles etwas mehr Sinn, seine Rücksichtslosigkeit und Kälte, auch seine zunehmende selbstgewählte Distanz zu den anderen Protagonisten, die halt auch den Leser emotional von ihm entfernt hatte. Eine unerwartete Begegnung führt zu einem inneren Kampf, der für mich einer der Höhepunkte der Reihe ist. Zusammen mit der nötigen Portion Action ergibt das eine wirklich runde Sache - samt großer Vorfreude auf den nächsten Band.

Wenn die weiteren Bücher die Reihe auf diesem Niveau zu Ende führen, wird sie vielleicht doch noch das Denkmal, zu dem sie der Verlag gerne erklärt.
Viele Fäden des Schicksals werden vom Rad der Zeit zusammengeführt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem Robert Jordan leider gestorben ist, habe ich mich damit abgefunden, das sein geniales Werk "Das Rad der Zeit" wohl unvollendet bleibt. Nun führt aber Brandon Sanderson, der geniale Autor von Elantris und Die Kinder des Nebels dieses Werk nach den Unterlagen Jordans zu Ende.

Zur Story, die nahtlos an Das Rad der Zeit 32 anknüpft:
Rand unternimmt einen letzten Versuch die Seanchaner zu einem Frieden zu bewegen, während die wiederrum die Weiße Burg angreifen um möglichst viele Aes Sedais gefangen zu nehmen um sie zu Damane zu machen und so zu versklaven. Egwene soll befreit werden und Mat bekommt unerwartet Hilfe....

Leider ist das Ende wieder offen geblieben aber viele Handlungfäden und Fragen wurden endlich zusammengeführt und beantwortet. Sanderson schreibt sehr spannend und mitreißend. Ich hoffe auf eine schnelles Erscheinen des Finales.

Einziger Wehrmutstropfen ist das klägliche Glossar. Ich hätte mir mehr Namen und relevantere Begriffe gewünscht, die erklärt werden. Denn wenn man wie ich, "Das Rad der Zeit" über 10 Jahre hinweg liest, bleiben schon mal Namen oder Begriffe auf der Strecke. Aber Sanderson bringt immer wieder kurze Erinnerungen aus der Verganenheit bzw. früherer Bände, so das man in der Handlung schnell wieder zurecht kommt.

Ich kennen keine Fantasy Saga, in dem Magie - so eindrucksvoll und gekonnt beschrieben wird. Chronologisch sollte man mit Der neue Frühling. Das Rad der Zeit 29 beginnen. Dies ist Vorgeschichte von Moraine einer Aes Sedai (Magierin) die Rand al?Thor beschützt, Quasi der Prolog zur Serie, die regulär mit Drohende Schatten. Das Rad der Zeit 1 beginnt.

PS: Leider hat auch dieser Fantasy-Roman vom Piper-Verlag einen extrem knickanfälligen Rücken.
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Produkt-Bild: Das Flüstern der Nacht: Roman

Das Flüstern der Nacht: Roman von Peter V. Brett

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 16,00, Angebote ab EUR 12,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453526112, Erscheinungsdatum: August 2010
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4 Kundenrezensionen:

Der Kampf gegen die Dämonen geht weiter...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... und wird intensiver und um einiges spannender als im Vorgänger - "Das Lied der Dunkelheit" - fortgesetzt! Auch hier muss ich wieder die einigen zu stark erotischen Textpassages kritisieren, dem Buch kann ich aber aufgrund seines Gehalts nicht weniger als 5 Sterne geben - sonst würde ich mich ja selbst verraten ;)
Empfehlenswert daher nur für ältere Jugendliche, obgleich bereits lesbar von Jugendlichen ab 10 Jahren (ca.). Für Erwachsene uneingeschränkt empfehlbar.

Sprachlich ist auch der zweite Teil auf einem guten Niveau und konnte mich von Anfang an begeistern. Von einigen kleinen Fehlern - die wohl auch beim Übersetzer und dem Lektorat liegen! - kann man ebenfalls absehen und Peter V. Brett nur für das, was er vollbracht hat, loben.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig und spannend, setzt (in)direkt beim Ende des 1. Bandes fort. Denn diesmal wird auf den ersten 100-200 Seiten erstmals nur die Geschichte eines Mannes beschrieben, der Arlen - dem Tätowierten Mann - im ersten Band fast den Tod gebracht hätte. Und obgleich ich dieses Wissen im Hinterkopf behielt, war er mir sehr sympathisch. Seine Entwicklung vom Kind bis hin zu dem, was er inzwischen geworden ist, war überaus spannend und interessant. Doch auch als es weiterging und bekannte Personen dazu kamen - Leesha und Co. - verlor der Roman nicht an Spannung.

Für mich ein Klasse Werk, das ich nur zu gern empfehlen kann!
Tauchen Sie ein in eine fantastische Welt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Peter V. Brett beginnt den zweiten Teil seiner Dämonenreihe mit einem Zeitsprung in die Vergangenheit und Kindheit Jardirs. So stellt sich das erste Drittel von das Flüstern der Nacht als Entwicklungsroman in der arabisch nachempfundenen Wüstenmetropole Fort Rizon dar. Hier eröffnet der Autor eine gnadenlose Kastengesellschaft und lässt in ihr den jungen Jardir zu einem Krieger herandrillen. Wer märchenhaften Wüstenflair a la 1001 Nacht sucht, dürfte hier kaum findig werden, zu unerbittlich stellt sich der tägliche Überlebenskampf im Herzen der Wüste dar, als das ein romantisches Bild exotischer Sandweiten aufkommen könnte. Doch dieser Rückgriff in der Zeit erweist sich als durchaus spannend und interessant, obwohl natürlich ein wenig Geduld mitgebracht werden muss.
Den zweiten Teil des Romans füllen Arlens und Leeshas Erlebnisse, die in ihren Turbulenzen und Abenteuern kaum denen von Jardir nachstehen. Natürlich lässt das Effektmoment der aufsteigen Dämonen des Nachts mit dem Roman nach, doch Peter V. Brett weiss dieses sehr gut durch seine Gesellschaftsbauten zu kompensieren. So vervollständigen sich zwei unterschiedlich und gegensätzlich wirkende Kulturen, welche jedoch als herausstechende Gemeinsamkeit das Tolerieren sexueller Gewalt besitzen. Bleibt diese in den nördlichen Gegenden auf die Vergewaltigung und den Missbrauch von Frauen beschränkt, weitet sie sich in den Wüstengefilden als Demütigungsakt auch gegen Männer aus. Wie bereits im Vorgänger Das Lied der Dunkelheit informiert der Autor auch in Das Flüstern der Nacht über das Sexualleben, die Potenz und Fruchtbarkeit beinahe jeder Figur, schafft es jedoch dieses in einen sinnvolleren Zusammenhang zu setzen.

Das Flüstern der Nacht entpuppt sich als Zwischenband, der sein Augenmerk auf die Geschichte und Entwicklung der beiden Figuren Jardir und Arlen fokussiert hat. Hier wird nichts kaschiert oder schön geschrieben, Peter V. Brett zeigt realistische Gesellschaften in einem Fantasy Roman auf, die detailliert durchdacht sind und zu fesseln wissen. Wer ein wenig Geduld investiert, wird mit einem epischen Abenteuer belohnt, das sich als eigenständige High Fantasy herausstellt, mit Intrige und Verrat gespickt wurde und sich traut einen Clash of Cultures" herbeizuführen, der unübersehbar von aktuellen politischen Geschehnissen beeinflusst wurde.

Peter V. Bretts Das Flüstern der Nacht" - Ein spannendes, gnadenloses Zwischenspiel im Krieg gegen die Dämonen. Ein Roman, der kein Blatt vor den Mund nimmt und dadurch zu überzeugen weiss. Epische Fantasy mit ein wenig Magie, Erotik, reichlich Blutvergiessen, gerissenen Intrigen und eindrucksvollen Figuren.
berauschend, ergreifend, spannend ......
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das beste was ich in den letzten 5 Jahren an Fantasy gelesen habe.
Ich dachte der erste Teil war nicht zu Toppen.
Habe mich GOTT SEI DANK geirrt.
Rückschritt
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nachdem ich den ersten Teil der Saga mit unbändiger Freude gelesen habe, muss ich über den zweiten Band doch meinen Unmut äußern. Anstatt die Geschichte voranzutreiben, behandelt Brett über 300 Seiten lang den Werdegang von Arlens Antagonisten Jardir, bevor er zur eigentlichen Geschichte übergeht. Als eigentlich geduldige Leserin muss ich gestehen, dass ich hier viele Seiten einfach überblättert habe, da mich die ausführliche Geschichte von Jardirs Kindheit bis hin zu seinen zig Ehefrauen schlichtweg nicht in den Bann zu ziehen vermochte.
Als dann endlich die erste Hürde übersprungen war und ich mich darauf gefreut hatte, dass sich die nächsten Kapitel wieder den bekannten und lieb gewonnenen Charakteren widmen würden, folgte auch schon die nächste Enttäuschung.
Dies hat vor allem mit der Charakterentwicklung dieser Persönlichkeiten zu tun, die, anstatt sich nach vorne zu entwickeln, eine Richtung einschlagen, die für mich nicht rational nachvollziehbar ist. Warum begibt man sich beispielsweise in das Lager eines Feindes, der mordend durch das Land zieht, wenn es für den Handlungsverlauf der Geschichte ohne Belange ist? Mir hat sich der Sinn nicht wirklich offenbart.
Was mich zudem verwundert hat, war, dass Leesha zu einer "Überfrau" mutiert ist, die selbst eine fremde Sprache innerhalb von zwei Wochen flüssig zu sprechen lernt, abgesehen davon, dass sie alles andere auch meisterhaft beherrscht und ihr niemand sonst das Wasser reichen kann.
Die Haupthandlung geht in diesem Teil unter und wird durch Zwischenhandlungen, die allesamt, außer der von Renna, seitenfüllend wirkend.
Leider beendet Brett das Buch mit einem unerwarteten Cliffhanger, welcher das Band zwischen zwei Personen schlagartig kappt.
Sollte Brett nicht in der Lage sein seine logischen Lücken und seine fehlerhafte Charakterentwicklung zu korrigieren, werde ich mir sicher keinen weiteren Teil mehr zulegen.
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