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Produkt-Bild: Das geheime Spiel

Das geheime Spiel von Kate Morton

Taschenbuch von Diana Taschenbuch
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,47

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453290313, Erscheinungsdatum: November 2007
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4 Kundenrezensionen:

enttäuschend
1 Punkte 1 von 5 Punkten
kann mich den 1 stern-rezensionen nur anschließen: langweilig plätschert die geschichte dahin, nach 3 seiten fallen mir am abend die augen zu. denke nicht, dass ich das buch zu ende schaffen werde! enttäuschend auch deshalb, weil mir "der verborgene garten" sehr gut gefallen hat und ich mir daher ähnliches erwartet habe. schade!
..langweilig .....
1 Punkte 1 von 5 Punkten
...sogwirkung und spannung?!
einfach eine detaillierte Beschreibung der Lebensform einer Familie in den 20ern. Bin nun auf Seite 440 und hoffe die restlichen 200 Seiten bald geschafft zu haben. Es ist nicht so, dass dieses Buch überhaupt nicht gefällt - die Geschichte stimmt nur nicht mit dem Klappentext überein. Von Spannung ( auch nur ein ganz klein wenig....) keine Spur sondern einfach nur eine langatmige Geschichte. Habe beide Bücher der Schriftstellerin geschenkt bekommen; hoffentlich ist der geheime Garten besser zu lesen...?? (allerdings erst nach einer Erholungsphase von diesem Buch).
Magie und Geheimnis einer vergangenen Epoche
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In ihrem Erstlingswerk "Das Geheime Spiel" schafft es Kate Morton,
einen Hauch der Zeit einzufangen, deren festgefügte Ordnung mit dem
ersten Weltkrieg auf grausame Weise verändert wurde. Es ist eine
leise Geschichte, sanft und poetisch in ihrer Sprache und voller
kleiner und großer Geheimnisse.

Zu Beginn des Romans bittet die junge Regisseurin Ursula Ryan,
Grace Bradley um Mithilfe bei einem Filmprojekt, in welchem das
tragische Schicksal eines Dichters thematisiert werden soll.

Die Geschehnisse, die dem zugrunde liegen, ereigneten sich im Jahre 1924
auf Riverton Manor.

Grace, eine Frau von neunundneunzig Jahren, durchlebt durch diese Bitte
die damalige Zeit erneut und so kann auch der Leser an einem wichtigen
Abschnitt ihres Lebens teilhaben.

Damals vierzehnjährig, kam Grace als Dienstmädchen auf das Anwesen
Riverton Manor und erlebte dort nicht nur die Höhen und Tiefen der
Familiendynastie, sondern wurde durch ihre Zuneigung und Loyalität gegenüber
den Töchtern ihrer Herrschaft in die verschiedensten Geheimnisse mit hineingezogen.
Geheimnisse, die nicht nur Hanna und Emmeline betrafen, sondern auch
in höchstem Maße sie persönlich.

Anrührend und unterhaltsam wird man durch die fast 700 Seiten geführt und
wünscht sich am Ende, dass Buch möge noch einige hundert Seiten mehr
haben. Das Erzählte ist sowohl ein glänzend recherchierter historischer
Roman, als auch eine spannende Familiensaga um Liebe und Tod.

Kate Morton gelingt es wirklich zu unterhalten. Wenn man sich Zeit für
dieses Buch nimmt, sich von der Magie einer vergangenen Epoche verzaubern
lässt und eintaucht in die sanft und behutsam erzählte Handlung, dann
wird man mit einem wirklichen Juwel belohnt, welches sich durch eine ruhige,
klare, weiche Sprache auszeichnet und glücklich macht.
familiengeheimnis
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch nach schnellem Überfliegen des Klappentextes gekauft und war dann doch ein wenig enttäuscht - an einigen Stellen erinnerte mich die Geschichte sehr an "Rebecca" und dann geht die Spannung verloren und das Familiengeheimnis, das erst am Ende gelüftet wird hat mich dann nicht mehr so recht überraschen können. Schön fand ich die Idee, die Geschichte aus Sicht der Dienstbotin Grace Bradley zu schreiben und ich konnte mir die Verhältnisse im Vorkriegsengland gut vorstellen. Ein ruhig erzähltes Buch, dessen schlichte Sprache mich anfangs etwas gestört hat.
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Produkt-Bild: Vollidiot

Vollidiot von Tommy Jaud

Taschenbuch von Fischer
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,44

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596163609, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 23
Zoom ± Produkt-Bild: Vollidiot

4 Kundenrezensionen:

....voll idiotisch ??
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Nach den vielen Rezensionen habe ich mich entschlossen dieses Buch zu kaufen und es sehr bereut.. ich konnte weder lachen noch schmunzeln.. wo diese Buch witzig bzw. humorvoll sein soll.. ich weiß es nicht...Bücher sind Geschmackssache, keine Frage in diesem Fall aber nicht nach meinem Geschmack..
Einfach nur schlecht
1 Punkte 1 von 5 Punkten
In der Hoffnung eine fuer den Urlaub gedachte wenig anspruchsvolle, leichte und erfrischende Lektuere zu erstehen, habe ich mir dieses Buch bestellt. Leider stellte es sich als absoluter Missgriff heraus. Selbst der durchaus fluessige und peppige Schreibstil kann ueber die enttaeuschende und ich moechte sagen nervige Story nicht hinwegtroesten. Das passiert mir selten, aber dieses Buch konnte ich nicht bis zum Ende lesen!
Das Beste!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich ist Vollidiot das Beste von Tommy Jauds Bücher. Liegt vielleicht daran, dass sein Stil im ersten Teil noch neu und unverbraucht ist. In späteren Buch wiederholen sich die Pointen!
Echt was zu lachen!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein echt lustiges Buch! Ich konnte es nicht aus der Hand nehmen.
Achtung: Millionär ist die gelungene Fortsetzung, unbedingt bestellen.
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Produkt-Bild: Ein unmoralisches Sonderangebot

Ein unmoralisches Sonderangebot von Kerstin Gier

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,43

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404162552, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 5., Aufl.
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4 Kundenrezensionen:

Club der scheintoten Geizhälse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jeden Sonntag trifft sich Familie Die Gaertner, mit ae, zum gemeinsamen Frühstück. Da wären Fritz Gaertner, der reiche aber geizige Patriarch der Familie. Oliver, sein ältester Sohn, verheiratet mit der umwerfend gut aussehenden, erfolgreichen und leider kinerlosen Evelyn. Katinka, Olivers Schwester, genannt der schnelle Brüter, schwanger mit Kind Nr. 4, mit ihren 3 Kindern und ihr Ehemann Eberhard, deren einziges Hobby und Freizeitvergnügen neben dem ausbrüten und der Aufzucht von Kindern die Sendung 2Wer wird Millionär2 ist. Und Stephan, der jüngere, gut aussende der Brüder und Olivias Ehemann.
Alles könnte fast perfekt sein, wenn nicht Fritz eines schönen Aprilssonntags seinen Söhnen eine kleine Wette vorschlagen würde, die er mit seinem Club der scheintoten Geizhälse ausgeheckt hat: Jeder seiner beiden Söhne bekommt eine Million Euro, wenn sie für 6 Monate ihre Frauen tauschen.

Am 14. Juli 2003 strahlte RTL2 zum ersten Mal die Doku Soap Frauentausch aus. Diese Sendung war wohl die Inspiration für diesen Roman, der im Folgejahr 2004 erschien. Nur werden hier nicht besonders gegensätzliche Frauen getauscht, sondern Schwiegertöchter. Was passiert, wenn zwei Männer die Frauen tauschen und es diesmal besser passt als bei den eigentlichen Gattinnen?

"Aus einem schönen Teller isst man nicht2, das Sprichwort kenne ich ein wenig anders, bei meiner Oma hieß es immer: 2Aus einem Schönen Teller wird man nicht satt2, aber wie es mit Sprichwörtern so geht gibt es auch dazu das Gegenstück 2Das Auge isst mit2. Können Schöne Männer nicht treu sein? Warum wird keine der Protagonistinnen in Giers Büchern je auf Dauer glücklich mit ihrem Mann?

Auch in diesem Kerstin Gier Buch gibt es wieder Verknüpfungen zu älteren Romanen. Dieses Buch spielt 5 Jahre nach Die Braut sagt leider nein und bringt ein Wiedersehen mit Elisabeth und ihrer Freundin, so erfährt man, wie es bei den beiden Frauen weiter ging und ob das Kind ein Junge oder Mädchen wurde.
Dennoch gibt es wieder bekannte Elemente, die sich wiederholen und immer mal wieder in Kerstin Gier Büchern auftauchen. So kann sich Fritz die Namen seiner Enkelkinder und Schwiegertöchter nicht merken und nennt sie immer Dings, das kennt man auch aus Für jede Lösung ein Problem.

Fazit: Auch wenn die Idee des Frauentauschs nach mehreren Staffeln der gleichnamigen Doku Soap mittlerweile ein wenig ausgelutscht ist, ist das Buch doch wirklich gelungene, witzige, wenn auch sehr vorhersehbare Unterhaltung. Das Buch wäre die perfekte Vorlage für einen ZDF Sonntagabendfilm für die ganze Familie.
Und wieder bin ich GIERig nach mehr ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Fritz, das tyrannische Familienoberhaupt macht zweien seiner Söhne samt Schwiegertochter ein verlockendes und unmoralisches Angebot: die zwei Paare tauschen für ein halbes Jahr nicht nur ihre Wohnungen, sondern auch ihre Partner, als Belohnung gibts pro Paar eine Million Euro.

Olivia und Stephan die vor einigen Jahren eine alte, baufällige Gärtnerei und ein noch baufälligeres Haus dazu gekauft haben lassen sich noch kurzem Zögern schnell von Fritz Angebot locken.

Auch Evelyn und Oliver machen bei diesem ungewöhnlichen Deal mit ...

Doch alle vier haben sich dieses Sonderangebot ganz anders vorgestellt: Fritz und seine Freunde bewachen die zwei Paare, damit sich auch alle an die Regeln halten, nach 18 Uhr keine Treffen oder Telefonate mehr mit dem eigentlichen Ehepartner. Und bei solchen Regeln kommt, was über kurz oder lang kommen muss: alle Beteiligten merken, dass das bisherige Leben nicht so ganz das war, was sie eigentlich führen wollen ...

Kerstin Gier hat mich auf 302 Seiten wieder einmal wunderbar unterhalten: die Story rund um Fritz und seine chaotische Familie war einfach nur toll.

Alle Charaktere waren - wie immer - liebevoll und abwechslungsreich charakterisiert. Alle Protagonisten hatten ihre Eigenarten und sympathischen Wesenszüge, dass man nicht nur schnell im Geschehen drin war, sondern auch ungern wieder den Schauplatz wieder verließ.

"Ein unmoralisches Sonderangebot" hat gezeigt, dass wahrscheinlich jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad käuflich ist, wenn der Preis stimmt - Olivia hätte für die Million sogar eine ihrer Nieren gespendet.

Der Schreibstil war in gewohnter Gier-Marnier: locker, lustig, leicht und frisch. Für mich mal wieder ein tolles Sommerbuch, was definitiv viel zu wenig Seiten hatte.
immer wieder lustig diese Geschichten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist nicht mein erstes Hörbuch von Kerstin Gier, und ich glaub so langsam werd ich süchtig.
Wir haben das Buch beim Autofahren gehört und uns hätte der Weg nicht weit genug seinen können, so das wir das Ende erst auf der Heimfahrt hatten hören können.

Fazit: die Story ist witzig, lustig, was für?s Herz, und sehr gut gelesen!
Einfach klasse!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich habe letztens nach neuen Büchern geschaut und habe dabei Frauenromane gesucht, da ich schon verschiedene gelesen habe und von der Art und Weise, wie diese Bücher geschrieben sind, einfach begeistert bin.
Ich bin auf "Ein unmoralisches Sonderangebot" gestoßen und habe es mir bestellt. Ich habe es in 2 Tagen durchgelesen. Wenn man damit einmal angefangen hat, kann man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Art und Weise, wie Kerstin Gier schreibt, fesselt einen so sehr und zieht einen uneingeschränkt ins Geschehen ein. Auch als im Verlauf des Buches einige unschöne Dinge passieren, wird man in den Bann gezogen und leidet richtig mit. Trotzdem fragt man sich - was geschieht weiter? Und so liest man und liest man, die Dinge ändern sich wieder und - schwupps - ist das Buch schon zuende. :)

Für dieses Buch kann ich eine unbegrenzte Kaufempfehlung aussprechen für jeden, der Spaß am Lesen von Frauenromanen hat.
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Produkt-Bild: Föhn mich nicht zu: Aus den Niederungen deutscher Klassenzimmer

Föhn mich nicht zu: Aus den Niederungen deutscher Klassenzimmer von Stephan Serin

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 9,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499626705, Erscheinungsdatum: Sept. 2010
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4 Kundenrezensionen:

Realsatire oder nur real ?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Beim Lesen eher lustig. Je länger man nachdenkt um so trauriger wirkt es. Zeigt es doch die Spaltung unserer Gesellschaft und das Versagen unserer Politiker und des Bildungssystems im Ganzen.
Das traurige: Es spielt sich nicht etwa in Hauptschulen ab sondern an Berlioner Gymnasien.
Das Buch und jeder kann sich "Fehlende Akademiker in Deutschland" und "G8" zusammenreimen.
Schade, dass dieses Buch nicht die gleiche explosive Kraft anderer aktueller Autoren hat. Das Thema wäre dazu allemal geeignet.
Ein Muss für alle (ehemaligen) Referendare und alle, die es noch werden wollen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Referendare und Junglehrer haben es nicht leicht: Sie versuchen, Einblick in den Großbetrieb Schule zu bekommen und werden dabei nur selten unterstützt. Die Spezies Lehrer, der sie selbst einmal angehören wollen, macht ihnen das Leben schwer. Und das vernünftige Unterrichten der Schüler gestaltet sich sehr viel schwieriger, als es sich der Referendar selbst als Schüler noch vorgestellt hatte.
Mit viel Humor und Ironie berichtet der Autor von seinen ersten Erfahrungen im Klassenzimmer als Referendar und Junglehrer. Es bleibt vor Lachen kein Auge trocken, wenn Stephan Serin von seinen verzweifelten Versuchen berichtet, die Schüler und Schülerinnen dort abzuholen, wo sie stehen - immer bemüht, es auch seinen Ausbildern (den sogenannten Seminarleitern/innen sowie dem Schulleiter) recht zu machen.
Ein tolles Buch, das zur Standardlektüre für alle Refendare werden sollte - und auch für all diejenigen, die noch mit dem Gedanken spielen, einmal Lehrer zu werden. Wann gibt es mehr, Herr Serin?
Rezension: "Föhn mich nicht zu"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch diesen Freitag gekauft und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Bin sehr begeistert von diesem Buch.
Hoffe das ich irgendwann einen 2. Band davon in meinen Händen halten darf.

MfG
super lustig und liebevoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann mich der vorherigen Rezension nur anschließen. Selten musste ich beim Lesen eines Buches so lachen wie bei "Föhn mich nicht zu." Die Leseprobe hier auf Amazon verspricht wirklich nicht zu viel. Im Gegenteil, die Texte der Leseprobe zählen vielleicht sogar noch zu den etwas schwächeren Kapiteln des Buchen,wenn man von schwächeren Texten überhaupt reden mag. Das Buch ist meiner Meinung nach eine hervorragende Mischung aus Humor und Realismus. Stephan Serin berichtet beeindruckend ehrlich von den Schwierigkeiten im Lehrerberuf/
Referendariat,von den alltäglichkeiten Herausforderungen und vom Scheitern im Umgang mit den oftmals sogenannten "schwierigen" Schülern, ohne dabei die Jugendlichen zu diffamieren, für die er immer eine große Sympathie verspürt.
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Produkt-Bild: Das Buch der Sünden: Historischer Roman

Das Buch der Sünden: Historischer Roman von Axel S. Meyer

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 9,95

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499253801, Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Das Buch der Sünden: Historischer Roman

4 Kundenrezensionen:

Der Kauf hat sich gelohnt!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich habe den Kauf überhaupt nicht bereut! Bin ein Fan von historischen Romanen und finde Das Buch der Sünden" gehört zu den Büchern, die man sich durchaus in den Schrank stellen kann, um sie vielleicht irgendwann ein zweites Mal hervor zu holen.

Die Geschichte von Helgi, seiner Familie, seinem geliebten Sklavenmädchen und von Odo, dem bedauernswerten kleinen Jungen und später grausamen Gotteskrieger, ist spannend erzählt und gut konstruiert. Außerdem basiert die Story meines Erachtens auf umfassender Recherche.

Man erfährt als Leser ganz genau, wie die Menschen im 9. Jahrhundert lebten, wie sie wohnten, was sie aßen, arbeiteten und wie die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse seinerzeit waren.

Ein echtes Leseerlebnis! Selbst wenn das Buch in der Mitte detaillierter auf die mühsame Reise Helgis eingeht, kommt meiner Meinung nach überhaupt keine Langeweile auf, weil der Leser die Strapazen und Rückschläge der gefahrvollen Odyssee mitempfindet und Axel S. Meyer seine Charaktere so anlegt, dass sie Gesichter bekommen. Und am Ende entwickelt Das Buch der Sünden" wieder ein Tempo und eine Spannung, wie ich es selten in anderen guten Romanen erlebt habe!
habe den kauf bereut
1 Punkte 1 von 5 Punkten
schreibe selten rezesionen, aber das buch der sünden hat mich wirklich enttäuscht. nicht nur schlecht geschrieben, sondern auch einfallslos konstruiert. sehr vorhersehbarer handlungsverlauf, klischeecharaktere, usw. ich musste mich nach knapp der hälfte geschlagen geben und brachte es nicht fertig weiter zu lesen. von daher kann ich von dem buch nur abraten. der auf dem cover angebrachte vergleich mit bestsellerautor cornwell ist zudem wirklich unangebracht.
verstehe daher nicht, warum es hier so viele positive benotungen und empfehlungen gibt.
Von Größenwahn, Kriegen und einem Buch - schon interessant
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich muss gestehen, ich lasse mich immer gern vom Cover eines Buches zum Kauf verleiten - auch wenn der Inhalt nicht gerade soooo sehr mein eigentliches Interessengebiet darstellt, wie es bei diesem Buch der Fall war. Aber gut, dachte ich mir, warum nicht mal einen kleinen Ausflug ins 9. Jahrhundert wagen. Klang ja auch interessant, das Ganze. Fiese Rachepläne, Schlachten und so weiter. Also schlug ich zu - und bin positiv überrascht worden. Die Geschichte war trotz einiger verwirrender Sprach- und Namensverwendungen leicht nachzuvollziehen und durchaus spannend. Brutalität kommt vor allem zum Schluss hin nicht gerade kurz, also nichts für schwache Gemüter. Aber was erwartet man von einem Buch mit solch einem Thema!? Soweit uneingeschränkt lesenswert!!
Warum mir das Ganze trotzdem "nur" vier Sterne wert ist, liegt im Grunde an dem sehr typischen Hauptcharakter Nummer 2: Helgi, der dänische Glückspilz mit dem großen Herzen und den noch größeren Moralvorstellungen. Unserem tollkühnen Helden kann aber auch wirklich nichts den Garaus machen. Schön eigentlich, aber dass die Rettung stets in allerletzter Sekunde kommt, oder aber durch einen ganz glücklichen Zufall sich doch noch ein Lösungsweg auftut, das ist dann mitunter doch etwas zu viel des Guten. Zudem ist der Gute durch und durch liebenswert, man kann ihn eigentlich nur mögen. Dass einem diese Gefühle durch die stereotype Charakterbildung quasi aufgedrängt werden, hat mich streckenweise fast schon dazu verleitet, mit der bösen psychopatisch wirkenden Gegenseite zu sympatisieren - nur so, weil ich dem Pfundskerl gern einen Dämpfer verpassen wollte.
Aber genug davon. Das Buch ist nichtsdestotrotz eine perfekte Ferien- bzw. Freizeitlektüre. Ich kann es allen empfehlen, die sich für spannende historisch Abenteuerromane begeistern. Viel Spaß beim Lesen!
Eher schlecht gemacht
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Der Vergleich mit Cromwell auf dem Cover hat mich bewogen dieses Buch zu kaufen. Die eher zähflüssige, manchmal undurchsichtige und m.E. historisch nicht korrekte Handlung hat jedoch keine Lust auf mehr gemacht. Ein Buch für den Tauschschrank von Ikea.
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Produkt-Bild: Gut gegen Nordwind: Roman

Gut gegen Nordwind: Roman von Daniel Glattauer

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,78

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442465869, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: dritte auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Gut gegen Nordwind: Roman

Amazon.de-Hörbuchrezension


Wenn man sich auf einer Autofahrt dabei erwischt, einen Umweg einzuschlagen, nur um noch mehr von diesem Hörbuch hören zu können, dann ist das ein recht eindeutiges Zeichen. So passiert jedenfalls bei Daniel Glattauers Gut gegen Nordwind: Dem E-Mail-Hin-und-Her der zwei Protagonisten, die zufällig aneinander geraten und bald nicht mehr voneinander lassen können, folgt man gespannt und amüsiert. Und jeder, der schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat, muss dem Autor gratulieren, wie gut er diesen Vorgang des Kennenlernens geschildert hat, diese unwiderstehliche Mischung aus Distanz und Intimität, die zwischen Fremden durch elektronische Botschaften so rasch entstehen kann.
Dem Hörvergnügen auch nicht gerade abträglich sind die souveränen Leistungen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel. Da vergisst man auch gerne die eine oder andere Unstimmigkeit des Plots. So würde man heutzutage, statt teilweise im Sekundentakt Kürzest-E-Mails hin und her zu schicken, zweifellos eine der vielen Instant Messaging Techniken nutzen. Und auch das Ende ist etwas harsch und enttäuschend. Aber happy endings in der Liebe gibt?s halt wirklich nur im Märchen oder in schlechten Romanen. --Christian Stahl
Spieldauer: ca. 288 Minuten, vollständige Lesung, 4 CDs
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4 Kundenrezensionen:

Ganz tolles Hörbuch!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich gehöre nicht zu den Lesemuffeln,im Gegenteil, ich wollte einfach mal ein Hörbuch testen. So für Autofahrten, oder die langweilige Hausarbeit. So habe ich mich für "gut gegen Nordwind" entschieden. Ich habe es keine Sekunde bereut. Die Geschichte ist so schön. Gelesen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel. Einfach SUPER! Ein dickes Lob an die beiden. Ich kann dieses Hörbuch nur empfehlen, es macht Spaß und man kann sich bis zur letzten Sekunde nicht vorstellen, wie die Geschichte ausgeht... Laßt Euch überraschen ;).
Ein Wort: WOW
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Emmi möchte eigentlich nur ihr Abonnement bei der Zeitung Like abbestellen, doch durch einen Tippfehler schreibt sie aus Versehen immer wieder Herrn Leike, der ihr jedes Mal genervt zurück schreibt, er könnte dies für sie übernehmen, wenn sie sich so dämlich anstelle.

Durch Emmis Massenmail zu Weihnachten, die ebenfalls an Herrn Leike geht, ändert sich alles. Die beiden schreiben immer öfter miteinander, und die Gespräche werden intensiver und privater. Emmi und Leo kennen sich zwar gar nicht persönlich, doch über die Mails, die über Monate hin und her geschickt werden, entwickeln sich Gefühle, die für beide sehr unerwartet und heftig sind. Emmi ist allerdings verheiratet, während Leo noch seiner Ex nachtrauert, was ein persönliches Treffen als schwierig gestaltet. Oder sollen die beiden es doch wagen? Ein scheinbar ewiges Hin und Her...

Ein wunderschönes Buch, welches ich absolut empfehlen kann. Eine romantische Geschichte mit sehr viel Witz und Gefühl geschrieben, die den Leser oder die Leserin nicht mehr loslässt. Ich jedenfalls konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Umso mehr hat das Ende des Buches mich mitgenommen...

Eindeutig 5 Sterne!
Gut gegen Sommerregen
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Mir wurde das Buch von einer guten Freundin empfohlen, die selbst jedoch nur das Hörbuch kannte. Nach dem Hype um das Buch bin ich jedoch arg enttäuscht.
Ich gehöre einer Generation an, die ihre erste Liebe oft im Internet findet (wenn auch nicht unbedingt durch einen seltsamen Tippfehler). Es ist möglich Emotionen und Gefühle mit nur wenigen virtuellen Worten zu vermitteln, daher die Idee eines E-Mail-Romans vielleicht euch neu und interessant, aber viel mehr hat dieses Buch leider nicht zu bieten.
Ich persönlich finde die Protagonisten zu wenig differenziert. Ihr Charakter ist so wenig ausgearbeitet, dass er sich in ihren E-Mails nicht widerspiegeln kann. Die Mails aller drei beteiligter Schreiber weisen keinen eigenen Stil auf, in ihrer Art zu schreiben sind sie für mich absolut austauschbar.
Lachen oder weinen konnte ich im Gegensatz zu manch Anderem auch nicht. Ich konnte leider keine besondere Sprachgewandheit entdecken (was wahrscheinlich auch nicht der Anspruch an dieses Schreib-Experiment war), manche Passagen lesen sich zu gestelzt und das bisschen an Gefühl was manchmal zwischen den Zeilen hervorblitzt wirkte mir zu aufgesetzt.

Schade, dass das Buch so an der Oberfläche kratzt, auch Beziehungen über E-Mail können durchaus komplexer und gefühlvoller sein.

Das Buch ist vielleicht nicht gut gegen Nordwind, aber wenigstens gegen Sommerregen. Es reicht zumindest, um einen Nachmittag zu überbrücken, wenn mal wieder nichts im Fernsehen läuft - aber mehr meines Erachtens nach auch nicht, denn besonders dick ist ja nun auch nicht.
Gute Unterhaltung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Mich hat dieses Buch lange nicht angesprochen, ich hatte es ein paar Mal in der Hand, wollte es aber nicht kaufen.
Dann habe ich zu Besuch bei jemanden doch den Anfang gelesen - und wollte dann wissen wie es weitergeht.

Es ist "etwas anderes" - eine Geschichte über eine Beziehung, nur über Email-Verbindung. Es sind spannende, überraschende, witzige, manchmal gescheite, manchmal banale Dialoge. Man kann auch verstehen, dass sich so eine Email-Beziehung entwickelt.

Was nicht verständlich ist, ist dass sie gar so hineinkippt, betont sie doch immer wieder, dass sie in einer glücklichen Ehe lebt. Das ist nicht nachvollziehbar und das Unglaubwürdige in dieser Geschichte. Sie besteht nämlich weiter darauf, dass sie glücklich verheiratet ist, obwohl alleine der Zeitaufwand, den sie für die Mails erübrigt eine andere Sprache spricht. Das passt für mich irgendwie nicht zu dem Buch.

Ansonsten aber ist es gute Erhaltung.
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Produkt-Bild: Die Bücherdiebin: Roman

Die Bücherdiebin: Roman von Markus Zusak

Taschenbuch von Blanvalet Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,48

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442373956, Erscheinungsdatum: Sept. 2009
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, ?bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen?. Nur hätten die meisten Menschen ?einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen?. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. ?Ihr wollt wissen?, fragt er, ?wovon ich mich ablenken muss? (?) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.? Eine solche Überlebende, ?eine Expertin im Zurückbleiben? ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie ?rettet? auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller ? und in ihren Büchern.
Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
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4 Kundenrezensionen:

Jugendbuch?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein faszinierendes Buch, fürwahr. Das Dritte Reich aus der Perspektive des Todes ist ein völlig ungewohnter Ansatz. Es ist kein Buch zum "Wegschlabbern", auch wenn die Geschichte der Liesel einen gleich in den Bann zieht. Die Vielfalt der Charaktere, die Sprunghaftigkeit der Erzählweise mit Rück- und Ausblicken, das offen lassen von Vergangejiet und auch ganz viel Zukunft, Vieles nur invagen Andeutungen, lässt sich nicht leicht lesen. Ich denke, wohl Manches kann man ohne gute Geschichtskenntnisse nicht einordnen. Ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob es für Jugendliche der angegeben Altersklasse wirklich schon so viel vermitteln kann, wie es enthält. Aber was es vermittelt ist das Gefühl der Angst, das menschenfreundliche Aussenseiter in diesen Zeiten als ständigen begleiter ertragen mussten. Auf jeden Fall auch für Erwachsene dringend zu empfehlen!
Eine atemberaubende Geschichte mit einzigartiger Erzählweise
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, habe noch nie zuvor von "Der Bücherdiebin" gehört, und beim Durchlesen des Klappentextes dachte ich mir schon: " Nicht noch ein Roman über den Zweiten Weltkrieg." Was ich natürlich nicht wusste war, dass dieses Buch nach beenden der letzten Seite mein neuer Lieblings-Roman sein würde.

Markus Zusak hat mit diesem historischen Roman etwas einzigartiges geschaffen. Die Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen, Liesel, die nach dem Tod ihrer Familie bei einer Pfelgefamilie weiterlebt. Beim Begräbnis ihres Bruders entdeckt sie die Freude am Bücherstehlen. Von nun an war Liesel die Bücherdiebin. Im Laufe der Zeit stiehlt Liesel immer mehr Bücher, sie entdeckt die Liebe zu ihrer "neuen Familie" , ihrer Pflegevater und dem Akkoridion, Rudi und einem Juden. Im Großen und Ganzen handelt die Geschichte von einem kleinen Mädchen, dem Bücherstehlen, die Liebe einer Familie, dem Tod, und einem großen Herzen.

Ich persönlich, war absolut begeistert von diesesm Buch. Markus Zusaks schafft in diesem Buch eine ganz eigene Atmosphäre ( aus einer einzigartigen Sichtweise) die mir sehr zugesagt hat. Seine Schreibstil ist vielleicht für den ein oder anderen ein wenig gewöhnungsbedürftig oder merkwürdig da er immer wieder kleine Bemerkungen einbaut. Die verschiedenen Charaktere werden durch Zusaks tolle Schreibweise effektiv zum Leben erweckt und sind alle auf ihre ganz spezielle Art liebenswert und sympathisch.
Alles in Allem eine tolle, spannende und atemberaubende Geschichte die mich streckenweise zu Tränen rührte. Ein Must-Have für alle, die gute historische Romane lieben.
Absolute Kaufempfehlung.
super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch war sehr angenehm zu lesen, es war spannend und rührend zu gleich. Die Hauptperson Liesl ist klar umrissen und gut ausgearbeitet. Die Geschichte erstrecjt sich über längere Zeit, ohne langweilig oder langatmig zu wirken. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann den Geschehnissen leicht folgen.
Auf jeden Fall zu empfehlen!
Leider nicht so gut wie erwartet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein schönes Buch mit einer interessanten Erzählperspektive.
Aufgrund der übereifernden Rezensionen hätte ich halt noch mehr
erwartet. Leider zieht sich das Buch ein wenig und es kam bei
mir nie so richtig die Vorfreude aufs Weiterlesen auf (auch das ist es,
was mir am Lesen Spaß macht). Dennoch haben mir die Charaktere gefallen
und man kann sich durchaus in das Molching der Kriegszeit versetzen.
Der literarische Anspruch und ein ergreifendes Ende entschädigen
für manche Längen während der Erzählung.
Vielleicht lese ich mal irgendwann wieder ein Buch von M. Zusak, vorerst
ist das Verlangen nicht so groß.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Gegensätze ziehen sich aus: Roman

Gegensätze ziehen sich aus: Roman von Kerstin Gier

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404159063, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 6
Zoom ± Produkt-Bild: Gegensätze ziehen sich aus: Roman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Eigentlich könnte Constanze glücklich sein. Sie ist mit dem Anwalt Anton liiert, der im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann morgens nicht nach Komposthaufen riecht, sondern so frisch nach gebackenem Bot, dass man am liebsten in ihn hineinbeißen möchte. Sie ist das Oberhaupt einer fünf- bis sechsköpfigen Patchworkfamilie, in die sich eigentlich auch Antons sechsjährige Tochter Emily prima einfügt -- auch, wenn sie Constanze wie ihre Vorgängerinnen ?wegmachen? will und ihrem vierjährigem Sohn Julius weiszumachen sucht, dass er unter einer unheilbaren Krankheit leidet, die sein Hirn schrumpfen lässt. Und dann kommt ihre Freundin Trudi auch noch auf die glorreiche Idee, in ihrem Viertel einen Schuhladen namens ?Pumps und Pomps? aufzumachen. Denn nicht Männer, Schuhe machen laut Trudis Aussage Frauen glücklich. ?Ich habe die Idee?, sagt Trudi. ?Und du hast das Geld.?
Aber nur mit Schuhen und ganz ohne Männer kann man auch nicht glücklich werden in einem Leben, in dem sich viel um Krabbelgruppen, Mütterselbsthilfegruppen und resolute Frauen mit dem schrecklichen Namen Hittler dreht. Da kann man eigentlich nur in diverse Fettnäpfchen treten. Und dann hat Anton auch noch das Gefühl, dass es so mit Constanze und ihm nicht weitergehen kann und er nicht nur ihre Eltern kennen lernen will, sondern sie auch gleich gemeinsam ein eigenes Haus kaufen sollten. Droht jetzt Constanzes ganzer Lebensplan (welcher Lebensplan eigentlich?) in die Brüche zu gehen?
Gegensätze ziehen sich aus ist ein weiterer ?Mütter-Mafia-Roman? aus der Feder von Bestsellerautorin Kerstin Gier, und es ist vielleicht ihr bester. Jede Mutter jedenfalls wird sich in dem Alltagschaos, das der Heldin zwischen Kindern, Liebe und verhasstem Golf-Spiel wiederfährt, ein wenig wiederfinden. Davon lebt ja derlei Literatur: Dass man merkt, dass das Leben der anderen noch chaotischer ist als das eigene. Und dass man darüber hinaus lernt, über sich selbst zu lachen. Gegensätze ziehen sich aus jedenfalls ist witzig genug dazu. Vielleicht kein ganz großer Roman, aber beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
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4 Kundenrezensionen:

Gutes Buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Buch liest sich sehr gut. War von der Autorin begeistert. Man kann dieses Buch auch ohne Probleme lesen, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat.
Bitte, bitte, bitte noch einen 4. Teil
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Constanze und Co. sind back - mit neuen Hoffnungen, Wünschen und einer großen Portion Humor.

Schon direkt der Anfang beginnt stürmisch, denn Anton möchte mit Constanze zusammenleben und ein neues Haus beziehen.
Jedoch zweifelt sie, denn wie soll das gut gehen, wenn Antons Tochter Emily sie einfach nicht akzeptieren will?

Aber auch ihre Eltern machen ihr Sorgen, denn während Anton unbedingt ihre Eltern kennenlernen will, wissen diese nicht einmal, dass es ihn gibt.

Wäre das nicht schon turbulent genug, überlegt die Mütter-Mafia, ob sie einen Laden übernehmen sollen, der zum Verkauf steht. Daraus würden sie gerne einen Schuhladen machen. Letztendlich bekommen sie auch den Laden. Doch das Ganze stellt sich schwieriger heraus als erwartet, denn sie können kaum auf die Kontakte der schwangeren Paris zählen.

Doch Constanze muss feststellen, dass solche Probleme sehr schnell in den Hintergrund rücken, wenn ein echtes Problem auftaucht

"Gegensätze ziehen sich aus" ist der dritte und letzte Band der Mütter-Mafia-Reihe. Kerstin Gier hat es auch hier geschafft, dass man die Protagonisten einfach in sein Herz schließen muss und sich mit ihnen freuen, aber auch mitfühlen muss. Vor allem hat mir immer der kleine Julius gefallen. Welche Frau hätte ihn nicht gerne als Sohn? :)

Das Cover ist erneut schlicht und passend zu den anderen. Allerdings gefällt mir der Klappentext diesmal überhaupt nicht, denn er ist sehr irreführend. Bei diesem wird fast ausschließlich von dem neuen Schuhladen berichtet, der im Buch allerdings nur eine nebensächliche Rolle spielt.

Mirja Boes ist auch hier die Sprecherin und überzeugt auf ganzer Linie.

Schade, dass es von der Mütter-Mafia nur 3 Bände gibt. Ich habe von Constanze, Mimi, Anton und Co. noch lange nicht genug und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Bitte mehr davon!
Einfach gut.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Okay. Wenn man keine Mutter ist, dann ist die ganze "Mütter-Mafia"-Reihe wahrscheinlich nicht so lustig.
Aber als Mutter kann man herrlich lachen und klar, manches ist "überzogen" , aber dadurch so oft total realistisch.
Danke für dieses Buch!
Wer nicht lacht....
1 Punkte 1 von 5 Punkten
...wird höchstwahrscheinlich von der Patin mit DEM JAGUAR Ihres SUPER-SCHEIDUNGSANWALTS überfahren...da hab ich ja echt Glück das die (und jetzt folgt eines von vielen Klischees bis Seite 66, denn mehr habe ich nicht ertragen) nicht Auto fahren kann... wie lustig ha ha ha. Das ganze Buch versucht so derart witzig, frech und supercoool zu sein das -für mich- genau das Gegenteil erreicht wurde!
Ohne mich jetzt zu sehr im Detail zu verlieren aber das war nix, weniger als nix...wo bitte ist denn der Button für 0Sterne??? 6 setzen Kerstin, damit bist du durchgefallen! Was für ein grauenhaftes Machwerk völliger geistiger Umnachtung...ich würde auf überhöhte Dosis Soaps alà Reich und Schön, Verbotene Liebe, Sturm der Liebe und ähnlichem Schrott tippen. Das Papier nicht wert auf dem es gedruckt ist!!! Jetzt ist aber gut! Nebenbei möchte ich bemerken das ich zuvor schon einige Bücher von Frau Gier gelesen hab und das auch gerne ( ...nur irgendwie ist mir das in Anbetracht dieses Buches gerade echt peinlich!)! Ich fand einige sogar echt gut und mir gehts es nicht darum Leser/innen schlechten Geschmack zu unterstellen oder gar zu beleidigen aber jetzt mal ehrlich: dieses Buch ist so derart der Wirklichkeit entfernt und an den Haaren herbeigezogen...wer sowas liest geht auch ins Musikantenstadl!!!! Mein Tipp: Nicht kaufen, nicht mal leihen!!!
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Produkt-Bild: Der Fluch der Hebamme

Der Fluch der Hebamme von Sabine Ebert

Broschiert von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 9,99

ISBN: 3426506068, Erscheinungsdatum: Oktober 2010
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Produkt-Bild: Resturlaub: Das Zweitbuch

Resturlaub: Das Zweitbuch von Tommy Jaud

Taschenbuch von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596168422, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 11
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"Pitschi" Greulich hat einen wiederkehrenden Albtraum: "Peter Greulich, bis zu seiner Pensionierung Leiter der Abt. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing von Seppelpeter's Spezialbräu, verstarb am 27.11.2056 in Bamberg-Strullendorf. Seiner Ehefrau Sabine und seinen drei leicht übergewichtigen Söhnen hinterlässt er ein Reihenhaus mit Kiesauffahrt und einen sauber polierten 5er BMW" ? Seppelpeter! Ehefrau! Reihenhaus mit Kiesauffahrt! Der Horror trägt den Namen fränkische Provinz. Und heiratswillige Frauen! Als letzter unter Pitschis Freunden schickt sich nun Arne an, unter die Haube zu kriechen, um die Kiesauffahrt zu rechen. Das kann doch nicht alles gewesen sein, meint Pitschi allein auf weiter fränkischer Flur!
Wenn das nicht Satirefutter genug ist für einen hochtourig laufenden Gagproduzenten wie Tommy Jaud. Vollidiot hieß die mehr als erfolgreiche Zauberformel von der Suche des kleinen Mannes nach dem großen Glück. Nun also "Das Zweitbuch", Variationen desselben Themas. Als Lachsalvenlieferant für den kleinen Hunger zwischendurch eignet sich Pitschi, begnadeter Biertrinker, Fettnapftreter und Störenfried bürgerlichen Wohlbehagens allemal.
Allein die Flop-Idee, Arnes "Junggesellenabschied" mit einer aufblasbaren Puppe zu krönen, macht Pitschi Greulich drastisch klar, wie weichgekocht die ehemaligen Saufkumpane inzwischen sind. Und immer sind die Weiber als Spaßbremsen mit ihrem Gemäkel und ihren Versorgungsansprüchen dran schuld, wenn Männerfreundschaften in die Binsen gehen (siehe "Kiesweg" und "Eigenheim"). Schließlich gerät die Hochzeitsfeier durch Pitschis alkoholgesättigte Festrede in heftigste Schieflage (zuvor schickte bereits ein künstlicher Bulle ? Pitschis Spaßbeitrag ? den Pfarrer für unbestimmte Zeit ins Nirwana). Jetzt brodelts in Bamberg-Strullendorf. Doch warum hat Dauerfreundin Biene bei dem feierlichen Akt so merkwürdig feuchte Augen bekommen? Pitschi schwant Übles. Zu allem Unglück steht auch noch der jährliche "Malle"-Urlaub vor der Tür. Pitschi trifft eine einsame Entscheidung.
Fränkische Seppelpeter-Deppen, Alk, Malle, Kondome, Arschgeweihe, blonde Dummchen, exotische Strapsträgerinnen, gute Freunde. Es grenzte an ein Wunder, wenn aus diesen schlichten Ingredienzen ein gestandener "Sat1-Wochenshow"-Autor und "Ladykracher"-Produzent wie Tommy Jaud keine Funken schlüge. Aber ein Feuer wird noch lange nicht daraus! ?Ravi Unger
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4 Kundenrezensionen:

bin noch nicht weit gekommen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Da ich noch nicht weit gekommen bin kann ich nicht viel sagen.

aber es liest sich gut und ist auch witzig
Witzig, aber Ende ist vorprogrammiert
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Hauptdarsteller Pitschi war sofort symphatisch, da fränkischer Herkunft. Man kann die "Verzweiflung" in seiner Situation schon gut nachvollziehen: Sein Leben ist einfach bisher zu eintönig und geradlinig verlaufen, als dass er sich damit zufrieden geben könnte. Seine Idee, die ihm in den Sinn kommt, um schnellstmöglich zu fliehen ist originell und zeugt umso mehr von seiner Verzweiflung. Seine Erfahrungen in Argentinien sind witzig, aber für eine Woche auch zu viel und zu schnell. Vorallem seine Erlebnisse mit dem heißen argentinischen Model sind wohl sehr an den Haaren herbei gezogen. Zudem ist es sehr komisch, dass er ausgerechnet nach der Wahnsinns-Nacht mit ihr wieder Sehnsucht nach zu Hause bekommt. Aber dieser Teil war sowieso vorsehbar und dies ist ein bisschen schade: Die Story ist genau wie Pitschis Leben zu geradlinig und von vorneherein ist das Happy End klar.
Resturlaub - nur ein Zweitbuch
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Pitschi (allein dieser Spitzname hätte schon skeptisch machen sollen ;-), bei einem Bamberger Bierbrauer als Verkaufsmanager tätig, will der Enge seiner fränkischen Heimat entfliehen und ein neues Leben in Buenos Aires beginnen. Dort lernt er Spanisch (im Buch gibt es viele mehrzeilige, nur unzureichend übersetzte spanische Dialoge), erlebt mäßig amüsante Abenteuer und belügt ständig seine auf Mallorca urlaubende Lebensgefährtin am Telefon. Eigentlich belügt er notorisch, neben seiner Freundin auch noch die Spanisch-Kurs-Leiterin, seine Mitbewohnerin, diverse Taxifahrer, eine Frau aus Stuttgart, eine weitere Frau aus Bamberg...

In Buenos Aires scheint es vor Fränkinnen und Schwäbinnen nur so zu wimmeln, ganz amüsant noch die entsprechenden Passagen im "Ländle-Duktus". Insgesamt aber empfand ich das Ganze als zunehmend langweilig und konnte mich mit Lügen-Pitschi auch nie identifizieren (im Gegensatz zu Simon Peters aus dem Erst- und Drittbuch). Um wenigstens noch zu erfahren, ob er sich nun für sein altes oder neues Leben entscheidet, habe ich nach ca. 2/3 dann direkt zum (erwarteten) Ende weiter geblättert.

Aus meiner Sicht wirklich nur ein "Zweitbuch". Hatte vorher "Vollidiot" (fünf Sterne) und "Millionär" (drei bis vier Sterne) gelesen und war von "Resturlaub" (der Titel erschließt sich auch nicht so recht) ziemlich enttäuscht.
Nette Geschichte aber störende "Spanischdialoge"
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch ist nett und witzig geschrieben, die Handlung detalliert beschrieben. Es sind kurze Kapitel somit eignet sich dieses Buch prima als Zu-Bett-geh-Lektüre. Was ich allerdings furchbar störend finde sind die ständigen Spanischdialoge die ich absolut nicht verstehe und nur in nachfolgender Geschichte nachvollziehbar sind. Alles in allem jedoch okay aber kein Vergleich zum Erstbuch das gefiehl mir persönlich um Welten besser!
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