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Schneewittchen muss sterben von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,29 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609821, Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
5 Kundenrezensionen:meine Erwartungen wurden nicht erfüllt 3 von 5 Punkten"Schneewittchen muss sterben" war mein erster Roman von Nele Neuhaus und hat mich im Großen und Ganzen nicht überzeugt. Aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen erwartete ich einen spannenden Krimi mit Tiefgang. Leider musste ich sehr bald feststellen, dass es sich hierbei eher um eine leichte Urlaubslektüre handelt. Die Handlung fand ich an einigen Stellen zu sehr konstruiert und auch einige logische Fehler störten mich ein bisschen. Beispielweise finde ich es ziemlich unwahrscheinlich, dass die Polizei nach einer gründlichen Durchsuchung eines Zimmers nichts findet, jedoch eine andere Person als Polizist verkleidet sofort eine versteckte Tür in der Wand und dahinter das Beweismaterial entdeckt. Auch die Sprache und den Schreibstil empfand ich nicht als so überragend, wie in manchen Bewertungen dargestellt. Insgesamt eher eine nette Lektüre zur Unterhaltung, die einen Einblick ins Dorfleben des Taunus gibt. spannnende Strandlektüre 4 von 5 PunktenWer Altenhain und ähnliche Dörfer nicht nur im Taunus kennt, kann sich schon vorstellen, dass die Handlung von Nele Neuhaus neuestem Krimi sich so oder ähnlich hinter Raffgardinen und biederen Vorgärten abgespielt haben könnte. Vielleicht etwas weniger dick aufgetragen. Das Buch liest sich gut, ist auch gut lektoriert, und liegt verdient auf dem Bestsellertisch zwischen anderen Urlaubskrimis oder Strandlektüren. Es ist gut zu lesen und unterhält, und auch wenn es nicht an die ganz großen Leseabenteuer wie Stig Larsson heranreicht, auch wenn man nicht noch tagelang über das Buch nachgrübelt, sondern die relativ glatten Figuren schnell vergisst, ist es eine nette und spannende Lektüre, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dass jemand, die ihre ersten Bücher im Selbstverlag herausgegeben hat, an herausragendem Platz in der Flughafenbuchhandlung landet, ist eine tolle Geschichte, über die sich vielleicht auch ein schöner Krimi schreiben ließe...:-) Mein lieber Schwan ... 5 von 5 PunktenDurch Zufall, bzw. Amazonwerbung, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und hatte mir ein, zwei Rezensionen durchgelesen. Klingt gut, dachte ich, bestell ich mal. Gesagt getan, gestern mittag war das Buch geliefert. Zum Inhalt ist hier schon viel geschrieben worden, daher mache ich es kurz: Es ist das erste Buch, bei dem ich 290 Seiten in einem Stück gelesen habe, die ganze Nacht durch und heute abend bis kurz vor Mitternacht. So schnell hatte ich noch NIE über 500 Seiten gelesen und regelrecht verschlungen. Irgendetwas an Nele Neuhaus' Schreibart fesselt, macht neugierig, verleiht einem das Gefühl gleich mittendrin in der Geschichte zu stecken und darauf zu brennen, wie es in der Geschichte weitergeht. Die Personen erscheinen (mir) realer, menschlicher, persönlicher beschrieben. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Zu dem schafft sie es ihre Figuren auf verschiedene Sichweisen darzustellen und Handlungsstränge so zu verteilen, das man glaubt, der Fall sei gleich gelöst ... und sich zugleich fragt, was denn auf den nächsten 200 Seiten noch alles stehen soll ... Und dann baut sich doch noch eine andere, neue, tiefere Sichtweite auf und noch eine und noch eine ... Der Aufbau erinnerte mich an den Kino/DVD-Film "8 Blickwinkel", wo eine Szene aus 8 völlig verschiedenen und erst mal zusammenhangslosen Blickwinkeln gezeigt wird .. und mit jedem Blickwinkel erfährt man mehr darüber, bis ma dann am Ende erst begreift, wie alles im Gesamtzusammenhang steht. So gefesselt jedenfalls, so süchtig mehr über den Fortlauf des Krimis zu erfahren, war ich noch nie. Verschiedene Eschbach-, Berndorf-Krimis und ScheibenweltBücher in je einer Woche zu lesen, fand ich schon rekordverdächtig. Aber ein > 500-Seiten-Buch in 12-13 Stunden zu lesen ... Ich bestell mir gleich mal die anderen 3 Krimis aus der Serie :-)) Eher ein böses Märchen...... 4 von 5 PunktenDer etwas alberne Titel hat mich anfangs etwas abgeschreckt, den Kriminalroman von Nele Neuhaus in die Hand zu nehmen; durch Zufall bin ich jedoch auf die durchweg positiven Rezensionen gestoßen, die mich dann doch zum Kauf verleitet haben. Eine gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat! Tobias Sartorius hat zehn Jahre im Gefängnis gesessen, nachdem er in einem Indizienprozeß des Mordes an zwei Mädchen für schuldig erklärt wurde. Der Roman beginnt mit der Entlassung Tobias', der zu seinem Vater an den Ort des damaligen Geschehens zurückkehrt. Tobias spürt sofort die Feindseligkeit der Dorfbevölkerung; einzig seine damals beste Freundin Nadja und die zum Zeitpunkt der Morde noch nicht in Altenhain ansässig gewesene Amelie wenden sich nicht von ihm ab. Als Tobias' Mutter von einem Unbekannten von einer Brücke gestürzt und lebensgefährlich verletzt wird, nehmen sich die Ermittler Pia und Oliver der Sache an. Hat die Tat etwas mit den Geschehnissen vor zehn Jahren zu tun? Außerdem verschwindet wieder ein Mädchen......... Pia kommt zu der Überzeugung, daß Tobias unschuldig im Gefängnis gesessen hat und der Schuldige in der verschworenen Dorfgemeinschaft zu suchen ist; Verdächtige gibt es genug............ Der Roman von Nele Neuhaus ist überaus spannend geschrieben, auch wenn sie den Leser bewußt sehr schnell auf die richtige Spur lenkt. Die einzelnen Kapitel sind mehrfach unterteilt in wenige Seiten umfassende "Unterkapitel", die fast immer mit einem spannenden Ende aufwarten und ein Nicht-Weiterlesen nahezu unmöglich machen. Lediglich der Schluß paßt nicht ganz zum übrigen Roman; Neuhaus "dreht ein wenig zu sehr auf" mit Verfolgungsjagd etc. und nimmt somit ein bißchen von der eher ruhigen "Dorf-Atmosphäre". Dies wird nicht der letzte Roman um das Ermittlerduo Pia und Oliver sein, den ich gelesen habe. Schneewittchen muss sterben = ein klasse Krimi!!! 5 von 5 PunktenDann und wann hatte ich in der Buchhandlung einen Roman der Autorin Nele Neuhaus in der Hand, konnte mich aber irgendwie nicht entschließen zu kaufen oder gar einen aus der Bücherei auszuleihen. Jetzt habe ich die Gelegenheit gehabt "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus zu lesen. Mein erster Roman von ihr, und ich bin begeistert. Mit 543 Seiten gehört dieser Kriminalroman in Taschenbuchformat schon zu den 'dickeren' Büchern und war von der ersten bis zu letzten Seite spannend geschrieben. Der Roman besteht aus einzelnen Kapiteln, die je einen Tag beschreiben. Die jeweiligen Kapitel sind in kürzere Absätze unterteilt, die dann von Szene zu Szene den Handlungsort wechseln. Das ich die Vorgänger von "Schneewittchen muss sterben" nicht kannte hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Die Hauptprotagonisten sind die Ermittler Oliver von Bodenstein und seine Vertreterin Pia Kirchhoff. Immer wo es für die Geschichte von Nöten war wurde kurzweilig Bezug auf die Vorgeschichte der Ermittler genommen. Die beiden ermitteln hier in einem möglichen Mordfall: Ein Skelett wurde auf dem stillgelegten Flugplatz der US-Armee in Eschborn gefunden. Dieser Fall hat eventuell etwas mit zwei zurückliegenden Vermisstenfällen zu tun. Tobias Sartorius wurde dafür in einen reinen Indizienprozess im Jahr 1997 zu 10 Jahren Haft verurteilt. Ihm wurden die vermissten Mädchen als Mord angelastet. Als er nach der Haft zurückkehrt wird der scheinbar beschauliche Ort 'nervös'. Kurze Zeit nach seiner Haftentlassung wird die 17-jährige Amelie vermisst. Für Tobias beginnt ab sofort ein Spießrutenlaufen woran die Dorfbewohner in keinster Weise unschuldig sind. Der flüssige Schreibstil hat mir absolut gefallen, die einzelnen Charaktere, und das sind nicht wenige, werden gekonnt beschrieben und haben in dieser Geschichte ein gut ausgearbeitetes Privatleben. Auch der Handlungsort, ein Dorf im Taunus mit dem gesamten spießigen Dorfklüngel, der auch noch unter einer Decke steckt, werden nachdrücklich beschrieben. Auf den letzten 130 Seiten nimmt der Krimi mit ungeahnten und aktionsgeladenen Wendungen noch mal richtig an Fahrt auf und endet für alle Beteiligten mehr oder weniger zufrieden stellend. Ein wirklich tolles Lesevergnügen. |
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Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter von Kirsten HeisigTaschenbuch von Verlag HerderPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451302047, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Das Ende der Geduld 5 von 5 PunktenDie verstorbene Richterin Kirsten Heisig beschrieb in ihrem Buch ihre Sicht auf den Umgang mit heranwachsenden Gewalttätern. Als langjährige Jugendrichterin in Berlin verfügte sie über detailierte Einblicke in die Problematik. Sie benennt Ursachen der Fehlentwicklungen und erläutert anschaulich und sachlich wohin der Weg der Gesellschaft führt, falls es nicht zu einem gravierenden Umdenken kommt. Gegen immer jünger werdende und brutaler agierende Täter fordert sie schnellere Verfahren, Abschreckung durch Strafe aber auch präventive Maßnahmen um ein weiteres eskalieren der Gewalt zu verhindern. Die Autorin beschreibt: - die Auflösung der traditionellen Familienstrukturen und das dortige nichterziehen der Jugend. Wenn die männliche Bezugsperson eines heranwachsenden eine Figur aus einem Gewaltspiel oder Actionfilm ist darf man sich nicht wundern. Die Vermittlung von Werten und Vorbildern findet nicht mehr in den Familien statt. - falsch verstandene Toleranz. Richtige Toleranz bedeutet jedem Menschen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, ethnischer oder sozialer Herkunft die Möglichkeit zu geben seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und ihn gegebenfalls zu unterstützen. Falsche Toleranz ist wegen den genannten Punkten die Augen vor einer Fehlentwicklung zu verschließen. - auch politische Gewalt ist Gewalt und in jedem Fall abzulehnen. Was treibt jungen Menschen zu politischem Extremismus und wie wirkt dieser sich aus. - die Ich- Fixieretheit und der daraus fehlende Bezug vieler Jugendlicher zum Gemeinwohl. - mangelde Integration von Migranten - jugendliche Intensivtäter - Gewalt an Schulen - selbstverständlich wird ihr eigenes Wirken als Jugenrichterin, das Jugendgerichtswesen allgemein und der Blick über den Tellerrand, also wie handhaben es andere Länder, thematisiert. Fazit: Ein wichtiges Buch, das - nicht nur - die Entscheidungsträger unseres Landes lesen sollten und das für die kommenden Jahre aktuell bleiben wird. Mut zur Wahrheit und zur Tat 5 von 5 PunktenFrau Heisig war eine bemerkenswert mutige Frau,die sich in Zeiten der totalen "Gesinnungskontrolle" von Parteien und Medien getraut hat die Wahrheit zu sagen.Es gibt tatsächlich noch Bürger in dieser Republik die Multikulti verwechseln mit essen gehen beim Libanesen und spanischem Flamenco-Tanzabend. Dies ist jedoch so Multikulti wie Hamburger essen in Japan oder Bratwurst in New-York. Multikulti wie unsere Polit-Eliten es verstehen ist die völlige Aufgabe deutscher Lebensart und Kultur, so wie sie von den 68?ern verdammt und dämonisiert wird. Um diesen Trend nachhaltig zu unterstützen hat man ,getreu der Maxime von Joschka Fischer "Man muss Deutschland von Außen einhegen und von Innen ausdünnen", mit de?m massenhaften "Import" besonders muslimischer Migranten begonnen. Die Folgen dieses Imports haben heute millionen Deutsche jeden Tag auszubaden.Das Märchen vom Ausländerhass und der permanent in den Medien zelebrierte "Kampf gegen Rechts" sind Teil einer gewaltigen Kampagne um der deutschen Bevölkerung das latent bei fast jedem vorhandene "Bin ich Nazi?"-Syndrom einzuimpfen.Das ganze wird flankiert von einer schon an Unfassbarkeit grenzenden laxen Justiz, wenn es um die Bestrafung von ausländischen Straftätern geht.Sei es bei delikten der Leistungserschleichung oder Gewaltdelikten.Es fällt auf ,dass die volle Härte des Gesetzes fast nur noch Einheimische trifft.Das ist so gewollt von geistigen Kamikazefliegern wie Wowereit und Ströbele, die sich in orgiastischen Schilderungen des "Bunten Deutschland" ergehen, das es so nicht gibt und nie geben wird. Den die neuen Mitbürger sind nicht als Freunde gekommen, sondern als Eroberer.Integrationswille ist bei der überwiegenden Mehrheit, speziell der Muslime, nicht vorhanden. Es ist längst eine Paralelgesellschaft aufgebaut die (bis auf die Sozialleistungen) völlig losgelöst von der restlichen Gesellschaft existiert. Diese Paralelgesellschaft ist zum einen durch große familiencland und mafiöse Strukturen und zum anderen durch religiöse Organistionen des Islam wie z.B. die DITIB organisiert. Auf der Anderen seite wird die deutsche Familienpolitik (die eigentlich überhaupt nicht existent ist) so stiefmütterlich betrieben , dass die arbeitende Bevölkerung (mit Ausnahme der ärmsten und ungebildeten, denn diese haben nichts zu verlieren)sich Kinder nicht mehr leisten kann und will.Sie können Sich selbst ausmalen welchen Weg dieses Land gerade nimmt und wie das Niveau und Bevölkerungsbild schon in 5-10 Jahren.Das Ganze ist eine Einbahnstrasse ins Elend.warum gibt es diese Multikulti-Diskussion eigentlich nur mit und über Türken ,Araber, Kurden etc.? Warum nicht mit Spaniern,Italienern,Portugiesen? Warum werden jeden Tag in Deutschland Deustche von "Südländern" mit dem Messer hingemetzelt , ausgeraubt, vergewaltigt. Wo liegt dieses "Südland" dessen Einwohner Mohammed , Murat, Massud heißen? Warum wird der hundertfache Mord an deutschen , wegen Innländerhass niemals Anlass einer Lichterkette , eines ZDF-Spezial oder sonst einer Betroffenheitsveranstaltung?warum wird , der widerliche Mord an der Ägypterin Marwa in Dresden von einem zugewanderten Russlanddeutschen als böser Rückfall in übelste "Nazi-Zeiten" aufgearbeitet mit internationalem Presse-Echo und Selbstkasteiungsübungen aller deutschen Politiker quer durch die Parteien gutiert und anschliessend ein Denkmal für das Opfer errichtet. wo sind die denkmale für die toten Deutschen , die aus rassistischen Motiven von Ausländern ermordet wurden? Warum wird der Mord an Dominik Brunner so in der presse zelebriert? Nicht etwas weil er Zivilcourage gezeigt hat, nein weil die Täter deutsch sind. Im gleichen Zeitraum gab es mehrer Tote Erwachsene durch den Angriff jugendlicher Gewalttäter mit Migrationshintergrund, aber das darf nicht berichtet werden. Das Volk könnte ja aufwachen. Ich bin selbst mit einer Ausländerin verheiratet und meine Kinder sind nicht blond und blauäugig. Ich habe Angst eines Tages meine Heimat verlassen zu müssen , weil der Druck der hier in der Gesellschaft entsteht sich eines Tages explosionsartig entladen wird. Auf die eine oder Andere Weise und es kann nichts gutes für uns daraus entstehen. Es macht mich traurig, dass wir uns nicht wehren,so wie Frau Heisig, gegen diese verantwortungslose Politik , die sich längst von ihrem Volk distanziert hat und nur noch dem Machterhalt verpflichtet ist."Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" Aristoteles. Hoffentlich ..! 5 von 5 PunktenEin Buch wie ein Fanal - mich fröstelte beim Lesen. Sehr anschaulich und sachlich geschrieben, nachvollziehbar und um Objektivität bemüht, so schildert Frau Heisig die Zusammenhänge in der Parallelgesellschaft der Migranten. HOFFENTLICH wird dieses Buch etwas anstoßen, wird man sich nun endlich zu konsequenterem Handeln aufraffen. SICHERLICH werden hauptberufliche Bedenkenträger und notorische Gutmenschen relexartig aufschreien und beschwichtigen, ob der Zuspitzung und vermeintlichen Ausgrenzung all der integrationswilligen Ausländer (statt mal endlich auf die Inhalte einzugehen, geschweige denn wirksame Lösungsvorschläge anzubieten). Das Buch ist ein lösungsorientierter Leitfaden wider allen Relativierens, Wegsehens und Verantwortung Wegschiebens - ein Phänomen, das in so vielen festgefahrenenen Bereichen der deutschen Gesellschaft zu beobachten ist. Das hat in seiner Verbohrtheit etwas zutiefst Neurotisches und wäre sicherlich ein eigenes Buch wert (wie notwendige gesellschaftliche Entwicklungen verhindert werden durch Denkverbote und althergebrachte Tabus - was das über die Befindlichkeit der Protagonisten aussagt, wie so eine wahre "Mahnlobby" entstanden ist, deren Sinngebung verlorengänge, wenn die Dinge sich ändern würden). HOFFENTLICH hat die Erosion unserer demokratischen Fundamente bald ein Ende ..! Das Ende der Geduld gegenüber den politisch Korrekten 4 von 5 PunktenKirsten Heisig berichtet in ihrem posthum erschienenen Buch eindringlich und erschütternd vom Problem der jugendlichen Gewaltkriminalität. Neben dem von ihr selbst entwickelten und im Buch eingehend erläuterten "Neuköllner Modell" für eine beschleunigte Bearbeitung von Straffällen, schlägt sie eine Vielzahl weiterer, primär präventiv wirkender Maßnahmen vor. Mal abgesehen davon, dass ich mir an manchen Stellen mehr Belege gewünscht hätte: Dies wirkt alles sehr kompetent und engagiert. Allein mir fehlt der Glaube, dass ihre Vorschläge eine substanzielle Verbesserung der Situation bewirken könnten, denn sie setzen nicht am eigentlichen gesellschaftlichen Grundproblem an. Seit Charles Darwin wissen wir, dass sich alles Leben auf der Erde gemäß einem ganz einfachen Grundprinzip entwickelt: Ein größerer Erfolg beim Umgang mit dem Lebensraum wird mit durchschnittlich mehr Nachkommen belohnt. Dies sorgt dafür, dass die Lebensraumkompetenzen der Vorgängergenerationen auch bei den nachfolgenden Generationen ankommen. Hierdurch können sich Arten, aber auch Kulturen, an ihre jeweilige Umgebung fortlaufend anpassen und damit weiterentwickeln. In den meisten Industrienationen überlässt man hingegen die Nachwuchsarbeit in zunehmenden Anteilen den sozial Exkludierten. Das hat zur Folge, dass man auch immer mehr Armut und soziale Exklusion schafft. Kirstin Heisig hat gegen die dadurch verursachten Probleme anzukämpfen versucht. Dass sie den Kampf nicht gewinnen konnte, liegt auf der Hand: Mit Sandburgen kann man eine heranrollende Flut nicht wirklich aufhalten. Ursache des Problems ist ein politisch korrektes Denken, welches seinen Vertretern zunächst meist viele Vorteile bringt, langfristig aber sozial desaströs ist. Man könnte es wie folgt zusammenfassen: "Frauen und Männer sollten beide möglichst viel Bildung erlangen. Diejenigen, denen das besonders gut gelingt, sollten ihre Kompetenzen dann umfassend der Wirtschaft zur Verfügung stellen. Für die profane Nachwuchsarbeit sind sie dagegen im Grunde zu schade. Die überlässt man am besten denen, die aufgrund geringer Bildung nur geringe Berufsaussichten besitzen." Letztere erklärt man zu sozial Benachteiligten, die aber anteilsmäßig immer mehr sozial Benachteiligte zur Welt bringen. Wobei dies weniger eine Folge der angeblich zu vielen Migrantenkinder ist, sondern vor allem der fehlenden Kinder der Mittelschicht: Sibel lernt im Kindergarten ihr Deutsch nicht von Leon, sondern von Goran. Das sei gut, behaupten die politisch Korrekten, denn "erst die geringe Kinderzahl moderner Akademiker gebe dem Nachwuchs aus unteren Gesellschaftsschichten Raum für die eigene Karriere", was natürlich Unsinn ist, wie die Praxis längst erwiesen hat. Dies macht aber nichts, denn eigentlich wollte man ohnehin nur sagen: "Erst ihre Kinderlosigkeit gibt modernen Akademikern den Raum für die eigene Karriere und das Geld für schicke Autos und teure Fernreisen". Beschwichtigend heißt es dann meist dazu, dass man eigentlich auch gerne Kinder hätte, wenn die denn nur besser mit dem eigenen 60-Stunden-Job vereinbar wären. Doch aufgrund der noch immer fehlenden Krippenplätze müsste man bedauerlicherweise auf eigene Kinder verzichten. Ersatzweise sollte der Staat stärker in die Bildung der Kinder sozial benachteiligter Familien investieren, um aus ihnen die leistungsfähigen Steuerzahler der Zukunft zu formen, die dann - sollten die Maßnahmen vom Erfolg gekrönt sein - allerdings ebenfalls kaum mehr Kinder haben werden. Es sind solche Ideologien, die dafür sorgen, dass die von Kirsten Heisig vorgeschlagenen Maßnahmen letztlich nur kosmetische Effekte haben dürften. Vielleicht hat sie das geahnt. Ich empfehle das interessante Buch dennoch, denn es eröffnet tiefe Einblicke in eine Problematik, die das Zeug zum sozialen Sprengstoff hat. Was wir Kirsten Heisig schuldig sind 4 von 5 PunktenDas Buch ist eine Anklage - und zwar an den Staat und dessen Versagen, und an die Gesellschaft, die daran aus Bequemlichkeit vorbeischaut, so Kirsten Heisig. Sie beschreibt einen Staat, der immer öfter machtlos ist gegenüber Jugendgewalt, und oft nur noch als reiner Geldgeber fungiert. Hilflose Ämter bieten erfolglose Erziehungshilfen an, Schulen schieben sich "Problemfälle" zu wie "heiße Kartoffeln", Richter verhängen pädagogisch sinnlose Strafen. Sie will mit dieser Schilderung aufrütteln, keine Frage. Aber sie weiss auf jeden Fall, wovon sie spricht, war sie doch in ihrem Berufsalltag im Gericht, aber auch auf Jugendämtern täglich mit dem konfrontiert, was man lieber nicht hören und sehen möchte als Bürger eines reichen, sonst friedlichen Landes. Aber Kirsten Heisig übt in ihrem Buch nicht nur Kritik,sondern sie macht auch Vorschläge. Und kommt dabei nicht mit den üblichen Stammtischparolen - weil sie aus ihrer Berufserfahrung weiss, dass die nicht funktionieren. Die Abschiebung krimineller, ausländischer Jugendlicher bezeichnet sie zum Beispiel als "totes Gleis", weil es sich formaljuristisch oft um Staatenlose handelt, die sowieso kein anderes Land aufnehmen würde und wollte. Sie plädiert statt dessen für eine konsequentere Anwendung des bestehenden Rechts. Nämlich dort, wo es Gesetz und eine gesicherte Beweislage zulassen, sofort zu verurteilen, um eine pädagogische Wirkung zu erzielen. Die Wirkung ihres Buches wird Kirsten Heisig nicht mehr erleben. Aber vielleicht ist es auch ein Vermächtnis. Ihr selbsloser Einsatz hat für uns alle ein Beispiel gegeben. Aber ein Einzelner kann wenig bewirken, reibt sich auf, resigniert vielleicht irgendwann. Die von ihr angestossenen Veränderungen im Denken und Handeln müssen aus der Mitte der Gesellschaft kommen, von ihr getragen werden, um dauerhaft etwas zu bewirken. Wir dürfen nicht mehr wegsehen. Das sind wir Kirsten Heisig schuldig. |
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Leichenblässe von Simon BeckettTaschenbuch von rororoPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,43 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349924859X, Erscheinungsdatum: Juli 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionThrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt. Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben. Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer 5 Kundenrezensionen:Solides Werk ohne Schnörkel und große Finesse 3 von 5 PunktenSimon Beckett lässt seinen Protagonisten in den USA ermitteln, wo sich Dr. Hunter eher geduldet als erwünscht an die Fersen eines Serienkillers heftet. Bei Leichenblässe handelt es sich um ein solides Werk von Simon Beckett, allerdings vor allem für diejenigen unter den Lesern, die sich noch kein anderes Buch des Autoren zur Gemüte geführt haben. Zu offensichtlich ist, wer hinter der Maske des Mörders steckt, und das wird leider schon allzu früh deutlich. Es ist schwer vorstellbar, dass Beckett dies so beabsichtigt hat. Da es relativ eindeutig ist, worauf das große Finale hinausläuft, wenn man einigermaßen aufmerksam gelesen hat, bleibt die ganz große Spannung auf der Strecke. Es drängt sich der Eindruck auf, dass Beckett einen, wenn man seinen Stil durchschaut hat, nicht mehr überraschen kann. Dennoch liest sich Leichenblässe gut und flüssig, die Charaktere sind einigermaßen glaubwürdig und es gefällt mir, dass die Handlung keine Lovestory des Hauptdarstellers beinhaltet, was in diversen Büchern ja leider als Pflicht angesehen wird, sei es noch so artifiziell und aufgesetzt. Dr. Hunter wirkt glaubwürdig, weil sein Leben alles Andere als perfekt verläuft, und seine Trauer und der Verlust seiner Freundin werden nachvollziehbar. Das Buch halte ich, wenn auch eingeschränkt, für empfehlenswert. Durchschaubar 3 von 5 PunktenNachdem ich bereits die beiden ersten Teile der Erlebnisse um Dr. David Hunter als Hoerbuch besitze, wollte ich dann doch auch den dritten Teil nicht verpassen. Ich moechte nicht auf den Inhalt eingehen, da die Inhaltsangabe bereits dargestellt wurde und auch die Story selbst recht spannend und unterhaltsam ist. Ich hatte vielmehr Probleme mit der Konstruktion der Story, die ich einerseits fuer sehr durchschaubar und andererseits fuer verbesserungswuerdig halte. Moeglicherweise liegt dies an der Hoerbuch-Version, die Buchversion habe ich jedoch nicht gelesen. Aus diesem Grund nachfolgend zwei Kritikpunkte zum Hoerbuch: 1) Was mich bereits zu Beginn des Hoerbuchs gestoert hat, war der Bruch in der Geschichte zwischen dem zweiten und dem dritten Teil. Hier in "Leichenblaesse" wird nur vage auf das Ende der letzten Geschichte eingegangen, als ob das genaue Wissen um die Geschehnisse vorausgesetzt wuerde. Es gibt eine zeitliche Luecke zwischen den Geschichten, die jedoch nur spaerlich mit Informationen ausgestattet ist. In der Darstellung der Persoenlichkeit von Dr. Hunter ist genau diese Vorgeschichte jedoch ein wesentlicher Bestandteil des Charakters. Darueber bin ich mehrmals waehrend des Hoerens gestolpert. 2) Wer die ersten beiden Baende kennt, weiss mit ziemlicher Sicherheit nach den ersten paar Kapiteln wer der Moerder ist. Die Identifikation des Taeters gelang mir bereits im zweiten Band recht frueh, aber spaetestens bei Leichenblaesse ist man hinter den standardisierten Kunstgriff des Autors gekommen und die Spannung am Ende laesst dadurch sehr zu wuenschen uebrig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen weiteren Band kaufen wuerde, zumindest nicht zum Neupreis. Insgesamt war die Geschichte unterhaltsam und hat auch meine Autofahrten verkuerzt, was wohl das Wesentliche fuer mich ist. Ein Hoerbuch, dass mich fesselt und Hochspannung verbreitet, so dass man nicht mehr aussteigen und immer weiterfahren moechte, ist es jedoch nicht. Daher von mir "nur" 3 Sterne. Ein würdiger Nachfolger 5 von 5 PunktenDen Leser erwarten: - Spannende Handlung mit einigen Wendungen, bis zum Ende überraschend - Ein sympathischer Hauptcharakter, geplagt von der Vergangenheit und unklar über seine Zukunft - Sehr gute Beschreibung von Charakteren und Orten - Interessante Fakten aus dem Bereich der forensischen Anthropologie, kein langweiliger Sachbuchvortrag Wie der Titel meiner Rezension schon sagt, ist "Leichenblässe" ein würdiger Nachfolger der ersten beiden Bände der "David Hunter"-Reihe. Wer diese nicht gelesen hat, kann dieses Buch aber trotzdem getrost zur Hand nehmen. Ein Thriller wie man ihn nur lieben kann - Simon Beckett in Höchstform. 5 von 5 PunktenMal wieder hat sich das Warten auf den neusten David Hunter Roman gelohnt. Der 3. Teil kann auf jedenfall an Spannung mit seinen Vorgängern mithalten. Simon Beckett hat bei seinem 3. Roman der Reihe etwas mehr gewagt als bei den vorherigen. Der Leser bekommt einen tieferen Einblick in die Psyche des Mörders, dadurch dass immer wieder Textpassagen in Form von seinen Gedanken dem Leser preisgegeben werden. Außerdem wurde der Ort des Geschehens nun zum ersten Mal außerhalb von Großbritanien gelegt, nach Amerika um genau zu sein. Der Klappentext gibt nicht annähernd genug vom guten Inhalt des Buches wieder. Wäre ich nicht so begeistert gewesen von den ersten beiden Teilen, hätte mir das Buch aufgrund des Klappentextes auf jedenfall nicht zugesprochen und ich hätte es nicht gekauft. Im Text wird nur darauf hingedeutet, dass David Hunter sich in einer Selbstfindungsphase befindet und nebenbei auf der berühmten Body Farm arbeitet während eine Leiche entdeckt wird. Trotzdem spiegelt das noch nicht annährend die Spannung wieder, welche das Buch vor allem zum Ende hin annimmt. Wie jedes Buch von Simon Beckett wird ersteinmal gemächlich mit der Story begonnen. Skeptisch war ich vor allem wegen der "Selbstfindungsphase". Ich hatte keine Lust auf ein Buch voll mit Selbstmitleid, Zweifeln und Trauer. Natürlich war es zu einem gewissen Teil auch so, doch erstaunlicherweise hat es dem Höhepunkt zum Ende hin und dem Buch nicht geschadet. David Hunters Zweifel gehörten ausschließlich zur Einführungsphase im Buch und waren wichtig für die Darstellung seines Charakters. Wie schon bei "Kalte Asche" und "Die Chemie des Todes" bekommt der Leser in genau dieser Einführungsphase einen Einblick in die einzelnen (immer sehr überschaubaren) Charaktere, was immer wieder besonders wichtig ist, damit das Buch am Ende bei der Enthüllung des Mörders den bekannten Überraschungseffekt einnimmt. Somit beginnt der spannendste Teil (wie ich es aber auch schon von den Vorgängern gewohnt bin) irgendwo zwischen den Seiten 200 und 250. Dieser Teil nimmt dann wieder die überraschende Wende, die ich bisher in dem Ausmaß nur aus der David Hunter Reihe kenne und die ich so lieben gelernt habe. Mein Fazit, kurz und schmerzlos: Alle Fans der Reihe werden auch den 3. Teil wieder gerne und schnell durchlesen. Das Buch ist empfehlenswert und nicht schlechter als die bisherigen Erfolge! gelungene Fortsetzung 4 von 5 PunktenAuch der dritte Teil nach Kalte Asche und Die Chemie des Todes ist einfach gelungen. Simon Beckett hat es drauf, den Leser zu fesseln. Da für mich allerdings das Ende nahe lag, habe ich "nur" 4 Sterne gegeben. Insgesamt: super geschrieben, interessant aufgebaut und in der Story interessante Locations! |
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Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3 von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,20 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453434064, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionLisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde? Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen. 2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Grandioser Abschluss einer hervorragenden Trilogie 5 von 5 PunktenLisbeth Salander hat den Anschlag auf ihr Leben mit schwersten Verletzungen überlebt und auch ihr Vater wird überleben. Beide liegen nur zwei Zimmer voneinander getrennt auf der Intensivstation. Während Lisbeth langsam wieder gesund wird, kämpft Mikael Blomquist mit allen in seiner Macht stehenden Möglichkeiten darum, die Unschuld von Lisbeth zu beweisen. Doch er hat starke Gegner: Die Sektion. Eine Geheimgruppe innerhalb der SiPo, die mit allen Mitteln die Wahrheit um Zalatschenko, Lisbeths Vater, zu verheimlichen versucht. So schrecken sie auch vor Mord nicht zurück, um ihre illegalen Machenschaften zu verbergen. Erika Berger hat mittlerweile nun auch ihren neuen Job bei einer großen schwedischen Zeitung angetreten. Bei ihren geplanten Umstrukturierungen innerhalb der Redaktion stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und zu allem Überfluss sieht sie sich plötzlich auch noch einem perversen Stalker ausgeliefert, der auch vor einem Einbruch in ihr Haus nicht zurückschreckt. Mit dem Abschluss seiner Trilogie hat Stieg Larsson wahrlich ein Meisterwerk abgeliefert. Die Handlung ist wieder äußerst komplex angelegt und umfasst mehrere Erzählstränge, wobei der Fokus natürlich bei Mikael Blomquist und dessen Recherchen liegen, um die wahren Hintergründe der Zalatschenko-Gruppe aufzudecken und so die Unschuld von Lisbeth beweisen zu können. Und so findet er nach und nach immer mehr Informationen und Details über deren Hintermänner, die weit bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Gleichzeitig muss er feststellen, dass die Sektion ihn überwacht und seine Wohnung wie auch sein Handy verwanzt haben. Doch mit Hilfe von Milton Security gelingt es ihm, diese gekonnt auszutricksen. Stieg Larsson legte auch dieses Mal wieder sehr viel Wert auf Details. So werden auch noch die kleinsten Nebendarsteller genauestens beschrieben und erhalten einen ausführlichen Background. Mag sein, dass dies für einige Leser langwierig erscheint, in meinen Augen macht dies aber die gesamte Trilogie aus. So erhält man von wirklich jedem Mitwirkenden ein sehr gutes Bild und die Geschichte wirkt hierdurch absolut rund und lässt zum Schluss keine Fragen mehr offen. Obwohl der Autor sich oft in Details verliert, nimmt dies der Story jedoch absolut nicht die Spannung. Ganz im Gegenteil. Von der ersten bis zur letzten der rund 840 Seiten ist diese durchweg auf extrem hohem Niveau und die Wechsel zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen sind sehr gut gewählt. So geht Stieg Larsson u.a. auch ausführlich auf Erikas neuen Job und ihre Probleme in der dortigen Redaktion ein, verknüpft hier noch geschickt eine Story, mit der sich gerade ein Mitarbeiter von Millennium beschäftigt, die von "Toilettenschüsseln" handelt und lässt auch der Story rund um Erika und dem Stalker viel Platz. Auch erfährt man wieder ein wenig mehr über das Gefühlsleben von Lisbeth, ihren Schwierigkeiten mit Ärzten und der Polizei und obwohl ihr Charakter wieder sehr introvertiert dargestellt wird, wächst Lisbeth einem sofort wieder ans Herz. Fazit: Ein mehr als gelungener Abschluss einer hervorragenden Trilogie, mit einer sehr komplexen Handlung, die von der ersten Seite an extrem spannend umgesetzt ist. Ergreifend 5 von 5 PunktenVon der ersten Seite bis zur Lezten war ich gefesselt. Habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt Quälend langatmig 2 von 5 PunktenNein, der letzte Teil dieser Trilogie hat mir nicht gefallen. Zu langatmig und detailverliebt die Szenen, zu konstruiert und nahezu tollkühn die Irrungen, Wirrungen und Wendungen. Ich will keine Einzelheiten verraten, nur soviel: Das Fräulein Salander - das ich eigentlich als Typ klasse finde, erinnerte mich in ihren Fähigkeiten manchmal an diesen Riesen mit den Metallzähnen aus irgendeinem James-Bond-Film. Wenn man alle drei Bücher um alles unwichtige gekürzt und in ein 400-Seiten-Buch gepackt hätte, dann wärs ein guter Thriller geworden. Aus einer fortlaufenden Geschichte diese drei Schinken zu produzieren ist reine Geldmacherei. Carla Berling Im Netz der Meister was für ein Finale 5 von 5 PunktenGenialer Abschluss einer der besten Triologien, die jemals geschrieben wurden. Schade, dass es nicht weitergeht. Unbedingt die Reihenfolge einhalten und mit Verblendung anfangen! Ein ganz anderer Thriller und ein krönender Abschluss der Trilogie 4 von 5 PunktenWas Stieg Larsson mit diesem Thriller geschaffen hat, ist etwas ganz anderes, als andere Bücher. Er hat seinen ganz eigenen Schreibstil und verblüfft immer wieder mit seinem schreiberischen Können. Zugegeben, auch bei "Vergebung" sind einige "langweilige" Stellen vorhanden, in denen der Autor mit meist unwichtigen Dingen den Text in die Länge ziehen will. Das ist aber lang nicht mehr so viel wie bei den beiden vorangegangenen Büchern. In "Vergebung" prallt noch einmal alles zusammen und es ist bis zum Schluss hochspannend. Der Leser wird förmlich mit in die Untersuchung der Morde hineingezogen. Am Ende hat Larsson ein lückenlose Argumentation gefunden. Alles passt. So eine komplexe Geschichte um Alexander Zalatschenko, dem GRU, der "Sektion" und den restlichen Protagonisten und Gegenspieler von Lisbeth Salander kann nur von einem Autor geschaffen werden, der es versteht, seinen Leser nicht durch einen ausgeklügelten Schreibstil, sondern mehr mit einer tollen Geschichte zu beeindrucken. Jedoch muss man unbedingt wenigstens "Verdammnis" gelesen haben, sonst sind die Handlungsstricke und die Akteure zu komplex. Summa summarum kann ich jedem dieses Buch und natürlich auch die Trilogie empfehlen, wer sich für eine interessante und bis zum Schluss spannende Ermittlung interessiert und sich durch ein paar "Hänger", langweiligere Stellen mit unwichtigen Fakten, nicht abschrecken lässt. |
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Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2 von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils...! 5 von 5 PunktenNachdem ich schon den ersten Teil von Stieg Larssons Millenium-Trilogie begeistert gelesen hatte war ich umso neugieriger auf den zweiten Teil "Verdammnis". Im zweiten Teil werden hauptsächlich die Geschichten über die, bereits aus dem 1.Teil, bekannten Charaktere weitergeführt. Man erfährt so einiges über Lisbeths Vorgeschichte und lernt auch den Journalisten Mikael noch genauer kennen. Natürlich fehlt auch eine spannende Nebenstory nicht. Statt sich, wie im ersten Teil, auf die Suche nach einer vermissten Person zu machen,muss der Journalist Mikael das Geheimnis um einen Mädchenhandel im großen Stil lösen.Und als wäre das nicht genug wird seine frühere Partnerin Lisbeth landesweit wegen Mordes gesucht. Mehr sollte man hier auch nicht verraten.... Auf jeden Fall kommt man den Geheimnissen der Hauptpersonen in diesem Buch ein gutes Stück näher. Stieg Larsson überzeugt auch hier mit sehr interessanten Haupt-und Nebenfiguren und einer unglaublich spannenden Story die einen das Buch nur sehr ungern aus der Hand legen lässt. Auch dieses Buch ist absolut empfehlenswert! bester krimi aller zeiten 5 von 5 Punktenabsoluter hammer!! die verdammnis trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde. ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen. der Horror geht weiter 5 von 5 PunktenAuch der zweite Band überzeugt. Man erfährt mehr über Salanders Vergangenheit und versteht, warum sie so ist, wie sie ist. Auch für das zweite Buch gilt: Genial! Spannend 5 von 5 PunktenAuch dieser Roman ( Verblendung ) fesselte mich wie im 2 Roman ( Verdammnis ) Die Spannung stieg von der ersten bis zur letzten Seite Kann Teil 1 nicht übertrumpfen 4 von 5 PunktenNach einem so grandiosen ersten Teil war es sowieso unwahrscheinlich, dass Stieg Larsson sich noch selbst übertreffen könnte. Die Spannung und die cleveren Dialoge, die mich im ersten Teil so begeistert haben, sind hier irgendwie nur von untergeordneter Bedeutung. Die Atmosphäre, die im ersten Teil aufgebaut wurde, fehlt hier durch den ständigen Wechsel des Handlungsortes fast völlig. Die Tiefe, die Larsson seinen Charakteren im ersten Teil verliehen hat, wird hier stellenweise sogar durch Klischee ersetzt (Erika Berger). Nicht, dass "Verdammnis" langweilig wäre, nein keineswegs. Dennoch reicht es in Sachen Spannung einfach nicht an den ersten Teil der Trilogie heran. Er weiß einfach nicht so zu fesseln. Vor allem im Mittelteil verliert sich der Autor oft in den ewig gleichen Beschreibungen und Gedanken zu Lisbeth Salander. An einigen Stellen wirkt der Text holprig (Streckenweise heißt Opfer Irina P. auch mal Irene), was aber auch der Übersetzung geschuldet sein kann. Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Buch: gut geschrieben, gut zu lesen und eine interessante Abwechslung zum klassischen Kriminalroman oder Politthriller. |
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Der verborgene Garten: Roman von Kate MortonTaschenbuch von Diana VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,11 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453354761, Erscheinungsdatum: April 2010 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"An ihrem 21. Geburtstag ist etwas vorgefallen im Leben ihrer Großmutter Nell. Das erfährt ihre Enkelin, die Australierin Cassandra, als sie auf der Beerdigung mit ihren beiden Tanten Dot und Phyllis spricht. Bei ihrem letzten Besuch im Krankenhaus hatte Nell von einer merkwürdigen Dame gesprochen, der sie versprochen hätte, am Hafen von London auf sie zu warten. Cassandra hatte dies zunächst für die Äußerung eines verwirrten Geistes gehalten. Aber die Tanten öffnen ihr auf ihr beharrliches Nachfragen hin die Augen. Denn Nell ist keineswegs jene Person, die Cassandra bis zu ihrem Tod in ihr gesehen hat. Das Erlebnis mit der Dame hat es tatsächlich gegeben. Nells vermeintlicher Vater fand die verstörte Vierjährige mit nichts als einem kleinen weißen Kinderkoffer am Hafen und nahm sie mit. Groß gezogen als leibliche Lieblingstochter mit zwei Schwestern wuchs Nell wohlbehütet in ihrem Elternhaus auf -- bis ihr Vater ihr die erschütternde Wahrheit offenbarte. Cassandra, die als Kind ein ganz persönliches Verhältnis zu ihrer als verbittert und biestig geltenden Großmutter aufgebaut hatte, erbt deren Cottage in Cornwall. Und sie beginnt, in der Familiengeschichte zu recherchieren, wobei sie der Weg mitten in den dunklen Garten von Blackhurst Manor führt. Dabei ist das, was sie da entdeckt, ist wirklich erschreckend... Die australische Autorin Kate Morton wäre nicht Kate Morton, wenn sie ihre Geschichte des ?verborgenen Gartens? nicht mit einem schrecklichen Geheimnis garnieren würde, das die im Roman beschriebene Familie bis heute prägt. Da mag mancher ob des Plots und seiner Verstrickungen die Nase rümpfen. Unbestreitbar aber ist, dass Morton eines der größten auch hierzulande bekannten Talente ist, die ?Down Under? zu bieten hat. Denn Der verborgene Garten ist beste Unterhaltungsliteratur. Packend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. -- Isa Gerck " 5 Kundenrezensionen:Begeistert 5 von 5 PunktenIch habe das Buch kaum aus der Hand legen können und bin begeistert. Das Buch ist klasse, verbindet die Vergangenheit gekonnt mit der Gegenwart. Ich kann es nur empfehlen. Nun werde ich auch noch das geheime Spiel lesen :) Angenehme Unterhaltung 4 von 5 Punkten3 Schicksale, 3 Zeitstränge und im Vordergrund die Suche nach der Herkunft eines kleinen Mädchens, dass im Alter von 4 Jahren mutterseelenallein an einem Pier in Australien aufgelesen wurde. So könnte man die Handlung kurz umschreiben, auf die ich aufgrund zahlreicher anderer Rezensionen nicht mehr weiter eingehen möchte. Mit 638 Seiten hält man einen recht dicken Schmöker in der Hand, der es aber durchaus wert ist gelesen zu werden. Der gekonnte Mix aus Spannung (wenn auch nicht übermäßig nerven zerreißend), Romantik und Nostalgie (ich denke da an diverse etwas ältere englische Fernsehsendungen) machen für mich den Reiz des Buches aus. Es lässt sich einfach gut und flüssig lesen und ist für einen entspannenden Leseabend bestens geeignet. Man sollte jedoch nicht zu viel Geheimnisse oder überraschende Wendungen erwarten. Mir erschien die Auflösung am Ende doch recht banal. Fazit: Eine nette Geschichte ohne große Höhepunkte. Nicht allzu hektisch. Eher ein Buch der leisen Töne. Schön zu lesen. Wunderbares Buch! 5 von 5 PunktenTrotz der schon zahlreich vorhandenen Rezensionen, muss ich es auch noch mal sagen: Ein wunderbares Buch! Ich konnte es gar nicht mehr weg legen. Es ist schon ein ganz schöner Wälzer, trotzdem hatte ich es in wenigen Tagen durch... Geheimnisvoll und spannend 5 von 5 PunktenDas Buch ist großartig, ich fand die Schilderung der Geschichte in 3 Zeitepochen sehr spannend. Manchmal ist das Geheimnis zu Greifen nah - glaubt man - aber es ist noch lange nicht gelöst. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, es hat mich geradezu verfolgt. Noch mehr solcher Bücher und ich würde nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Zum abtauchen! 5 von 5 PunktenBegeistert habe ich soeben dieses Buch zugeklappt. Tief hat mich Kate Morton in die Lebensgeschichten dreier starker Frauen gezogen, die auf ganz besondere Weise miteinander verbunden sind. Da ist Eliza, die Märchenautorin, deren Mutter das adlige Elternhaus geflohen ist und die sich Anfang des 19. Jahrhunderts in tiefster Armut und alleine durch London schlagen muss und die dadurch, als ihre adlige Familie sie aufnimmt, so anders ist, als es von ihr erwartet wird. Dann lernen wir Nell kennen, die als Kind ganz alleine in Australien angekommen ist und, als sie dieses Geheimnis erfährt, auf die Suche nach ihrer Vergangenheit macht. Und dann ist da noch Nells Enkelin Cassandra, die diese Suche aufnimmt und dadurch auch ihr eigenes Leben hinter sich lässt. Die drei Handlungsfäden, einerseits Elizas Geschichte zwischen 1900 und 1913, Nells Geschichte nach 1913 und später in den 70er Jahren, sowie Cassandras Suche 2005, sind zu einem kunstvollen Netz gewoben, in das man als Leser tiefer und tiefer hinein gerät. Verbindendes Element ist, wie der Titel schon verrät, ein gut verborgener Garten, der alle drei Frauenschicksale zusammenführt. Ich fand Kate Mortons Geschichte einfach unwiderstehlich und hinreißend. Das große Geheimnis ist immer in Reichweite und doch bleibt es spannend bis zum Ende. Ganz große Empfehlung von mir für alle, die über 600 Seiten lang völlig abtauchen möchten! |
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Verblendung (1): Roman von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,96 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Mai 2007 |
5 Kundenrezensionen:Genial 5 von 5 PunktenNormalerweise habe ich so meine Probleme mit Schweden-Krimis (Thriller) aber dieser hier hat mich schlicht vom Hocker gehauen. Unglaublich dicht und gut geschrieben - viele Personen mit Vergangenheit, sodass man aufpassen muss, nicht die Übersicht zu verlieren, aber einfach nur genial geschrieben. Absolut empfehlenswert und nicht zu vergleichen mit Mankell 300 Seiten zuviel!! 2 von 5 PunktenIch habe mir das Buch zum Glück nicht gekauft sondern ausgeliehen von einem Bekannten. Ich bin sichtlich enttäuscht - auch weil es so hoch gelobt wird. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. In den ersten 300 Seiten zieht sich die Handlung so seicht dahin wie lauwarmer Kaffee. Keine Spannung, kaum Hintergrundinformationen. Stattdessen sind diese ersten Seiten mit belanglosen Tagesabläufen des Protagonisten Mikael aufgefüllt. So z.B. wird wiederholt von seinem Tagesablauf berichtet: steht auf, macht sich Kaffee, geht spazieren, kocht sich was usw. und das ist mehrmals in diesem Buch der Fall! Was soll der Schwachsinn?! Auch ist die Charakterdarstellung von Mikael alles andere als logisch. So nimmt er sexmäßig betrachtet alles mit was geht - auch Frauen, die bald 20 Jahre älter sind als er?? Der Typ wechselt seine Sexpartner so wie andere Ihre Socken. Und was bitte sollen die ständig übertriebener Maßen verwendeten technischen Begriffe wie Minolta Digitalkamera oder Nvidia Grafikkarte?? Ist das Schleichwerbung? Wer sich bis Seite ca. 325 durch gekämpft wird dann auch mit wesentlich mehr Spannung konfrontiert, auch weil dann endlich mal das eigentliche Hauptthema des Buches in den Vordergrund rückt. Ich vergebe nur deshalb 2 Sterne, weil die Handlung zum Schluss doch deutlich an Spannung zunimmt. Aber mehr gebe ich für dieses Buch nicht! Schade, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Die restlichen beiden Bücher werde ich mir auf gar keinen Fall mehr durch lesen. Leute, lasst die Finger davon! Schockierende Familiengeschichte als Symptom einer zerfallenden Gesellschaft 4 von 5 PunktenDer Journalist Mikael Blomkvist, Mitherausgeber der Zeitschrift Millennium, wurde zu drei Monaten Haft wegen böswilliger Verleumdung des Industriellen Wennerström verurteilt. Blomkvist beschließt, seine Arbeit bei der Zeitschrift einzustellen. In diesem Moment bekommt er ein Angebot des Industriellen Henrik Vanger, das Verschwinden seiner Nichte Harriet vor fast 40 Jahren aufzuklären. Mikael Blomkvist lässt sich auf das Angebot ein und recherchiert, getarnt als Biograf, in der Vangerschen Familiengeschichte. Er sucht dabei die Unterstützung der jungen, sehr eigenwilligen und genialen Lisbeth Salander. Gemeinsam stoßen sie auf immer schrecklichere Geheimnisse des Vangerschen Clans. Larsson baut die Spannung in seinem Buch langsam auf. Er erzählt den Verlauf der Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven von Vanger, Blomkvist und Salander, ohne den Zusammenhang oder die Charaktere tiefgreifend zu erläutern. Die Protagonisten entwickeln ihre Persönlichkeit langsam und unvollständig. Die Geschehnisse verquicken sich und werden klarer, der Nervenkitzel steigt kontinuierlich. Larsson schreibt locker und leicht, der Grusel und Wahnsinn mancher Verhaltensweisen wird dadurch nur noch größer. Einzelne technische Fehler oder einige logische Ungereimtheiten seien ihm verziehen. Dafür ist die Story vielschichtig, gesellschafts- und wirtschaftskritisch und trotzdem oder gerade deswegen extrem fesselnd. Die Handlung dieses Buches ist in sich abgeschlossen und als Basis für den zweiten Teil der Trilogie bestens geeignet. Wirklich schade 1 von 5 PunktenJetzt hätte ich doch beinahe diesen Titel heruntergeladen. Zum Glück habe ich noch rechtzeitig gemerkt, dass dieses Audioformat 1. nicht auf allen MP3-Playern läuft (meiner von Samsung ist z.B. nicht dabei) 2. proprietäre Software voraussetzt (nix Linux) 3. der DRM-Rechteverwaltung dient. Mensch, und ich dachte, dass wir soetwas mittlerweile hinter uns gelassen hätten. Die Downloads von Amazon haben z.B. ein Wasserzeichen. Da wird nichts behindert und es lässt sich trotzdem nachvollziehen, woher eine Datei kommt. Schade um das schöne Buch! ...nicht verblenden lassen 2 von 5 PunktenWieder mal ein Versuch einen Bestseller zu lesen. Bei diesem Buch war ich etwas vorsichtig, so habe ich mir nur den ersten Band ausgeliehen. "Den hast Du noch nicht gelesen? Musst Du unbedingt, total Klasse" Nunja. Nach dem Buch will ich das zweite gar nicht mehr lesen - den Film schau ich mir noch an, weil der hoffentlich etliches wegläßt. Doch zurück zum Buch.... Sprache/Stil: Larsson sein Stil ist sehr Journalistisch geprägt, emotionen sind kaum zu bemerken, Fakten werden gezeigt und Aktionen geschildert. Dabei bewegt er sich auf einer sehr einfachen Sprache, die aber sehr gut zu lesen ist, tiefsinnig wird es kaum, jedes Mickey Maus Buch hat mehr philosophische Momente als er. Aber es ist ja auch ein Thriller, bzw. "Das Beste was Schweden zu bieten hat". Was nervt sind diverse Produktplacements, sowie solche Sätze wie: "Dann schmierte er sich ein Brot mit Leberwurst und trank Kaffee" und das nachdem Lisbeth ihren Peiniger tätowierte. Überhaupt was wird hier Kaffee getrunken und belegte Brote verzehrt, alleine mit Weglassen dieser Passagen hätte Larsson mindestens 50 Seiten gespart. Die Spannung wird dadurch manchmal recht abgebrochen und zerstört. Viele Krimi/Thriller Autoren können das besser Die Charaktere: Der einzige nennenswerte Charakter der auch diesen Namen verdient ist Libeth Sander - hier hat Larsson wirklich etwas eigenständiges geschaffen, was es so in der Art noch nicht gab. Alle anderen mitspielenden sind recht platt und sehr naiv und Klischeehaft dargestellt. Selbst Mikael wirkt recht unbeholfen in dem Plot. Auch erfährt man - außer von Libeth - nichts persönliches von den Personen. Mikael hat eine Tochter, aber auch diese Begegnung dient nur damit die geschichte weitergeht.. Die Geschichte: Ist teilweise recht nett beschrieben und aufgebaut, aber Larsson passieren auch viele handwerkliche Fehler. Ein Mord an einer Frau wird einem falschen Bibelzitat zugeordnet, man weiß was er meint, aber ist doch irritiert. Mikael kommt durch seine Tochter auf den richtigen Weg, die mit einem kurzen Blick auf Handschriftliche Notizen, sofort auf die Lösung kommt. Das haben 37 Jahre lang alle Ermittler nicht geschafft, aber sie schafft es, was vollkommen aus der Luft gegriffen ist. Nach der Auflösung zieht sich das Buch noch knapp 120 Seiten hin um Larsson seine Wirtschaftsjournalistische Wut ausleben zu lassen. Alles sehr durchsichtig und platt erzählt. Spannung ist anders. Was soll ich sagen - ein mittelmäßiger Thriller mit einem geschwätzigen Autor, der vom Verlag hochgehypt wurde. Auch der Titel "Verblendung" hat mich nicht verblendet und ist dem Aufreisserischen Bestsellergehabe geschuldet. Besser war doch der Originaltitel: "Männer die Frauen hassen" Teil 2 und 3 spare ich mir! |
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Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner von Stephenie MeyerGebundene Ausgabe von CarlsenPreis bei Amazon: EUR 15,90, Angebote ab EUR 10,01 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551582009, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Lesbar 3 von 5 PunktenWer wie ich auf eine Weiterführung der Geschichte von Bella und Edward hofft, der wird bitter enttäuscht! Aber wenn man diese Enttäuschung einmal verwunden hat, dann ist es ein durchaus lesbares Buch. Leider hätte ich mir die ganze Geschichte etwas ausführlicher, bunter, schillernder gewünscht. Alles in allem macht es einen sehr oberflächlichen Eindruck aber unterhaltsam und auch spannend! Ganz nett, aber... 3 von 5 Punktenmeiner Meinung nach ist dieses Büchlein kein MUSS! Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Buch überhaupt kaufen soll, aber weil grad Eclipse im Kino läuft, hat es sich angeboten, es zu lesen. Stephenie Meyer beschreibt zwar die Situation der Neugeborenen sehr schön, aber wirklich was Unerwartetes passiert nicht. Man erfährt einiges über Bree und ihren Freund Diego, aber schon beim Lesen merkt man, dass einem die Cullens und Bella fehlen. Ich bin bei der Biss Reihe einfach zu sehr fixiert auf Bella, Edward und Jacob. Vielleicht wäre meine Rezension anders ausgefallen, wenn das Buch mindestens 500 Seiten hätte, aber bei knapp über 200 Seiten kann ich einfach keinen Bezug zu den Protas aufbauen. Nicht zu vergessen die große Schrift. Das Buch liest sich daher viel zu schnell. FAZIT: Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. Biss zum bitteren Schluss... 1 von 5 Punktenwarum die Autorin uns Biss-Fans dieses Buch präsentieren musste, ist mit leider wirklich schleierhaft. An den Haaren herbei gezogene Geschichtsverläufe und die nach Schema F gestaltete Beziehung zwischen Bree und Diego, macht leider nicht wirklich Spass. Schon beim Kauf hatte ich ein ungutes Gefühl, ob dieses Buch was werden kann....Es hat sich leider herausgestellt, dass ich mir den Kauf hätte sparen können. Zudem finde ich das Preis-Leistungsverhältnis, sprich für ein so kurzes Buch (in 1,5 Std ausgelesen) so viel Geld zu verlangen, schon fast unverschämt. Nunja, wenigstens stehen alle Biss Bücher in meinem Regal und das Buch komplettiert die Buchreihe zumindest optisch. Fazit: Leider nur als optische Vervollständigung zu empfehlen. Kann man gut lesen 4 von 5 PunktenDass "Biss zum ersten Sonnenstrahl" KEIN Fortsetzungsroman der Biss-Reihe ist, sondern beschreibt, was das Vampirmädchen Bree aus dem 3. Teil der Biss-Saga erlebt, dürfte mittlerweile klar sein. Das Buch ist relativ dünn (204 Seiten) und läßt sich gut lesen. Ich fand gut, daß ich das Buch gelesen hatte, als ich mir "Biss zum Abendrot - Eclipse" im Kino ansah. Es hat Spaß gemacht, die Vampirarmee zu sehen und zu gucken, wer wer sein könnte. Bree ist im Kino auch sehr süß getroffen. Wenn man ein Fan der Biss-Saga ist, kann man das Buch sehr gut lesen. Mir hat es Spaß gemacht. Schlecht Schlecht Schlecht 1 von 5 PunktenMan was für ein Buch, man wußte zwar wie es ungfähr sein wird, aber das es so schlecht wird / ist! Ich kann es nicht weiter empfehlen und frag mich, ob die gute Frau Meyer geld brauchte und zu allem überfluss ließt sich das Buch auch nicht schlecht |
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Die Reinheit des Todes: Roman von Vincent KlieschTaschenbuch von Blanvalet Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,30 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442374928, Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
5 Kundenrezensionen:Enttäuschend 2 von 5 PunktenDie vielen positiven Rezensionen haben mich verleitet dieses Buch zu kaufen. Die Handlung war zwar recht spannend, aber die holprige Sprache und etliche Grammatikfehler des Autors haben mich doch sehr enttäuscht.Das letzte Drittel habe ich nur noch im Schnellgang gelesen um es hinter mich zu bringen. Vielleicht wird ja im zweiten Buch alles besser ! Interessanter Aufbau, den man so nicht unbedingt erwartet, lesenswert ! 5 von 5 PunktenVincent KLieschs Debüt ist auch gleich gelungen ! Ein fesselnder Thriller, der den Leser durch Sprünge in die Vergangenheit bei der Stange hält. Die Geschichte über einen - nein, eigentlich zwei - Serienmörder und den Ermittler Julius Kern besticht durch anhaltenden Spannungsaufbau. Man möchte unbedingt verstehen, was in den Köpfen der Mörder vor sich geht und was sie angetrieben hat. Ein überraschend gutes Debüt, wenn man bedenkt, dass der Autor eigentlich Comedian ist ! Unbedingt lesenswert, ich bin gespannt, wie Vincent Kliesch dieses Debüt übertreffen will........... Überbewertet 2 von 5 PunktenDie vielen 5 Sterne Rezensionen kann ich so nicht ganz nachvollziehen.Das Buch liest sich zügig.Allerdings hat der Autor auch kein Kilschee des Kriminalgengres ausgelassen.(Alkohol,Beziehungsprobleme,schlechte Kindheit,Drogen e.t.c.)Die Spannung dieses Romans hält sich meiner Meinung nach in Grenzen,weil die Handlung bald voraussehbar wird.Der Roman war für mich ein netter, belangloser und unnötiger Zeitvertreib.Es gibt eine Vielzahl spannendere und interessantere Krimis (z.B.von Autoren wie Samuel Becket, Wil Staeger, Jo Nesbö, Cruz-Smith, Tom Cain, Mike Lawson, Perez Referete, Ruiz Zafon, Götz Justus, Wilkie Collins,Tom Clancy, Commander James Barrington,David Baldacci,Harlan Coben,Steag Larrson, e.t.c.,e.t.c.) Psychologisch ausgefeilt aber... 4 von 5 PunktenWirklich gut. Nicht nur, dass der Thriller in Deutschland spielt UND richtig abgeht, er ist spannend, psychologisch geschickt aufgebaut und schlüssig. Er ist nichts für schwache Nerven, aber das sind viele guten Thriller nicht. Warum dann also vier Sterne, warum dann "aber"? Vincent Kliesch macht sich schon durch seine interessante Widmung symphatisch und spätestens, wenn man das Nachwort gelesen hat, findet man ihn echt nett. Aber... man merkt, dass dies sein Debüt ist. Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, ich meine, welcher erste Roman eines Schriftstellers schießt schon so schnell aus der Versenkung in die Bestsellerliste und ist dazu auch noch gut. Aber... (schon wieder dieses Wort) Herr Kliesch wirkt, zumindest zu Beginn des Buches, etwas unerfahren. Seine Sprache ist etwas holprig und erinnerte mich etwas an einen Schulaufsatz. Einen guten Schulaufsatz in den höheren Klassen, aber eben nicht so wortgewandt, wie ich mir das bei einem Fünf-Sterne-Thriller vorstelle. Er kam nach einer Weile dann auch in Fahrt und man spürte förmlich, dass er sich in den Roman "eingeschrieben" hat. Aber... Schluss jetzt! "Die Reinheit des Todes" ist trotz allem "Aber" ein Buch, dass ich jeden Tag nach der Arbeit voller Spannung aufklappte und weiter lesen musste. Innerhalb drei Tagen hatte ich es durch und weiß gewiss: Ich werde mir auf alle Fälle den nächsten Schmöcker von Vincent Kliesch kaufen - wann bekommt man schon einmal einen richtig guten deutschen Vier-Sterne-Thriller von einem symphatischen Schriftsteller zu lesen? Mehr davon bitte 5 von 5 PunktenJulius Kern - diesen Namen wird man sich merken müssen. Er ist die Kreation von Autor Vincent Kliesch und in Berlin auf Mördersuche. Schon vor drei Jahren war der Kriminalpolizist in den Medien - damals, bei den Tassilo Morden, hatte er zwar den vermeintlichen Mörder gefunden, zu einer Verurteilung kam es aber nie. Kern ließ sich versetzen, weg von Berlin und musste diese Niederlage ebenso verarbeiten, wie das Scheitern seiner Ehe. Doch jetzt wird Kern wieder gebraucht, denn ein Serienmörder treibt in der Deutschen Hauptstadt sein Unwesen: der Putzteufel! Drei Morde hat er schon begonnen und die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Daher holt man Kern, der für seine unorthodoxe Herangehensweise bekannt ist und auch bald eine Spur findet. Ein toller Thriller ist Vincent Kliesch in seinem Romandebüt gelungen. Zwar wird schon sehr bald alles aufgelöst, der Spannung tut dies in seinem Buch aber keinen Abbruch. Auf der einen Seite zwei Mörder, deren Psyche im Verlauf der Geschichte immer genauer aufgearbeitet wird, auf der anderen Seite Kern. Der Polizist, der anders als in zB US Thrillern kein Superheld ist, sondern ein Mann wie Du und ich. Er hat seine Fehler, seine Probleme, Unsicherheit - aber er ist sympathisch und authentischer als so manch anderer "Star" im Krimi- bzw. Thrillergenre. Keine Frage, "Die Reinheit des Todes" ist erst der Auftakt einer Reihe von Büchern rund um Julius Kern - und ganz ehrlich: das ist auch gut so. Nach diesem Buch will ich mehr von Kliesch lesen. Mitreißend geschrieben, mit sehr guten Ideen, einigen "Twists" im Plot - sehr lesenswert! |
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Tiefe Wunden von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609023, Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
5 Kundenrezensionen:Bester der ersten drei Taunus-Krimis 5 von 5 Punkten"Tiefe Wunden" ist der beste und reifste der ersten drei Taunus-Krimis von Nele Neuhaus und lebt besonders von seiner spannenden Grundidee. Die Handlungsstränge wirken in sich geschlossener als in den ersten beiden Bänden, was besonders wichtig ist, da Neuhaus dem Leser wieder zahlreiche Personen vorstellt. Erfreulich ist auch, dass sich der Schreibstil der Autorin weiterentwickelt hat. Werden in in den ersten beiden Werken alle Ereignisse allein aus der Perspektive der ermittelnden Protagonisten wiedergegeben, taucht der Leser nun auch in die Gedanken verschiedener anderer Personen ein, wodurch zusätzliche Spannung aufgebaut wird, ohne zu viele Informationen preiszugeben. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass mindestens ein Nebenstrang - die privaten Probleme einer Nebenfigur aus dem Ermittlerteam - wiederholt in "Tiefe Wunden" angesprochen werden, ohne dass am Ende aufgelöst wird, was er denn nun hat. Nicht ganz ausgereift wirkt auch die Figur der neuen Vorgesetzten. Wie alle Taunus-Krimis fesselt auch dieser von der ersten bis zur letzten Seite. Der einzige Unterschied zu seinen Vorgängern ist, dass er qualitativ noch ein kleines Stückchen höher anzusiedeln ist. super spannendes Puzzle 5 von 5 PunktenIch war zunächst skeptisch als ich die Kurzinhaltsgabe gelesen habe, denn es gab schon zu viele Geschichten mit "bösen Nazis" und "guten Juden", die leider weder der Geschichte noch den Schicksalen vieler Menschen gerecht wurden. Zum Inhalt möchte ich mich nicht näher äußern, was aber in diesem Roman geboten wird, ist einzigartig. Ich habe Seite für Seite regelrecht verschlungen, immer wieder gedacht - "jetzt hast du den Täter und das Motiv", um im nächsten Moment zu erfahren, dass das wieder eine Sackgasse war. Die Geschichte ist durch viele kleine Textsequenzen zwar nicht einfach zu lesen, aber gerade das macht es aus. Sie ist wie ein Puzzle und man muss die einzelnen Puzzlestücke langsam zusammensetzen... und das fällt angesichts der Spannung, die aufgebaut wird, recht schwer. Die Lösung des Falles bzw. der Fälle lässt sich erst kurz vor Schluß erkennen. Sie ist erstaunlich, aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Die Geschichte ist sehr glaubwürdig geschrieben und man fühlt mit einigen der Personen - mit welchen möchte ich nicht verraten - von ganzem Herzen mit. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Es ist meiner Meinung mit Abstand nach das Beste der Autorin und hat deshalb 5* verdient. Toll, toll, toll. 5 von 5 PunktenEin wirklich gelungenes Buch, welches von Anfang bis Ende spannend ist. Der Mörder könnte eigentlich jeder sein und selbst bis zum Schluss gelingt es Nele Neuhaus den Leser zu überraschen. Das Buch hat mich dermaßen gefesselt, dass es leider innerhalb von 2 Tagen durchgelesen wurde. Meinetwegen hätten es noch 400Seiten so weiter gehen können. Ich finde das Buch fantastisch und spannend. Außerdem ist es nicht wirklich realitätsfern, sodass man sich alle Ereignisse wunderbar vorstellen kann und selbst nach dem weglegen des Buches noch weiter grübelt. Natürlich zusammen mit Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, den beiden Protagonisten, von deren Privatleben genau die richtige Menge erzählt wird. Soviel, dass es keine lerren "Polizei-Hüllen" sind, aber auch "wenig genug", dass es nicht überladen wirkt mit privaten Problemen. Auf den Punkt gebracht: Klasse! Lese mich jetzt durch die anderen Bücher ("Schneewittchen muss sterben" ist übrigends auch super, aber das gehört hier nicht her.)von Nele Neuhaus. Wow 5 von 5 PunktenMit "Tiefe Wunden" hat die Autorin einen Taunus-Krimi geschrieben, der mich ganz und gar gefesselt hat. Drei ältere Leute werden mit Genickschüssen ermordet. Die Opfer verband eine dunkles Geheimniss, was tief in der Vergangenheit liegt. Nach und nach führen die Komissare die Fäden zusammen. Ein wirklich richtig spannender Krimi! Gut geschrieben !! Klassicher Krimi 4 von 5 PunktenDer 92-jährige Holocaust- Überlebende David Josua Goldberg wird in seinem Haus im Taunus mit einem Genickschuss getötet. Bei der Obduktion macht der Arzt eine seltsame Entdeckung: Goldbergs Arm trägt die Reste einer Blutgruppentätowierung, wie sie bei Angehörigen der SS üblich war. Tiefe Wunden, Nele Neuhaus Buch lässt sich hervorragend und flüssig lesen. Spannung ist auch durchgehend vorhanden und man kann es nur sehr schwer aus der Hand legen. Mit dem sympathischen Ermittlerduo macht das lesen doppelt so viel Freude. Ein wirklich klassicher Krimi, bei dem man nicht schon am Anfang an weiß, wer der Mörder ist. Empfehlenswert! |
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