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4 Kundenrezensionen:

Klasse auch wenn es noch besser geht!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Hörspiel ist toll gemacht. Klasse Umsetzung. Allerdings erwarte ich das bei Döring auch. Im Grunde erwarte ich da gar einen Tick mehr, daher nur 4 Sterne. Es fehlt der letzte Funken Atmosphäre und Gruselfeeling. Da haben im Moment andere Serien, wie die aktuellen Geister-Schocker oder Dorian Hunter bei mir die Nase vorn. Sprecher klasse. Umsetzung klasse. Für Fans sowieso ein Muss.
Unterhaltsame Hörkost
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nachdem der "Anfang" nur ein bekanntes Aufwärmspiel war, folgt nun das erste wirklich neue Hörspiel innerhalb der Classics-Reihe.

Am Ende der Rezension zu "Der Anfang" hatte ich die Frage aufgeworfen, in welcher Form man wohl die Schwerpunkte bei der Inszenierung legen würde. Versucht man die Geschichten im Gegensatz zur Hauptserie eher wieder etwas unheimlicher und gruseliger erscheinen zu lassen oder aber wird man weiterhin der Action erliegen?

Nun, so ganz eindeutig lässt sich diese Frage beim vorliegenden Hörspiel noch nicht beantworten. Denn dieses hat von beiden Aspekten etwas zu bieten, wobei die Tendenz dennoch verstärkt zur Action ausschlägt.

Bill Conolly macht eine merkwürdige Beobachtung. Haben ihm seine Augen lediglich einen Streich gespielt oder aber ist hier tatsächlich etwas übernatürliches vorgefallen? Hilfesuchend wendet er sich an den Experten für derartige Fragen, welcher zugleich einer seiner besten Freunde ist: John Sinclair. Zusammen folgen die beiden der Spur bis auf Halbinsel Yucatans.

Inhaltlich bietet diese Sinclair-Episode nun nichts allzu herausragendes. Es ist eben genau das, was man von Groschengrusel entsprechenden Alters erwarten kann. Von Bedeutung ist also die inhaltliche Umsetzung im Rahmen des Dialogdrehbuchs. Kurzweiligkeit und Unterhaltsamkeit sind dabei zwei entscheidende Stichworte von Bedeutung. Und beide treffen zu.

Erfreulich war meines Erachtens, dass die Geschichte gar nicht einmal so vorhersehbar war, wie es bei vergleichbaren gerne mal der Fall ist. Abwechslungs- und facettenreich schreitet die Handlung voran.
Sehr gefallen hat mir zudem das exotischere Flair, das vornehmlich im zweiten Part des Hörspiels präsent wird.

Gerade beim Sprecheraufgebot lässt WortArt weiterhin nicht das geringste anbrennen und fährt Profis en masse auf, denen zu lauschen einfach nur ein großes Vergnügen ist. Mag die Geschichte auch noch so plump sein, was sie hier mit Ausnahme des finalen Aufeinandertreffens nicht mal ist.
Engelbert von Nordhausen in der Rolle einer der Gegenspieler, Friedhelm Ptok als der dunke Lord der Sith - nein natürlich nicht ganz ;), und Leute wie Bernd Vollbrecht, Simon Jäger oder Dorette Hugo in kleineren Nebenrollen - das dürfte eigentlich schon für sich sprechen.

Fazit: Die zweite Hörspielfolge der Sinclair Classics stellt unterhaltsames Hörspielvergnügen dar - insbesondere aufgrund des starken Casts und weniger aufgrund der Geschichte selbst, die ich allerdings auch eher zu den abwechslunsgreicheren dieses Genres zählen würde.
Old School modernisiert.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein gutes Hörspiel. Mit dem alten Roman hat das kaum was zu tun. Aber es macht Spass. Trashgrusel wie er sein soll. Satt produziert mit super Sprechern. So darf es weitergehen. Die Serie hat Potenzial.
Guter Start für die SINCLAIR CLASSICS!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann die von einigen Rezensenten abgegebenen, relativ schwachen Bewertungen absolut nicht nachvollziehen - aber jeder hat nunmal seinen eigenen Geschmack.

Mit dieser Folge 2 liegt also die erste "echte" neue SINCLAIR CLASSICS-Folge vor (Folge 1 ist ja nur eine Wiederveröffentlichung der alten Special Edition) und sie lässt auf eine weitere sehr starke Hörspielreihe schließen.

Das Hörspiel hat eine etwas gemächlichere Gangart als viele Sinclair-Folgen der Edition 2000. Alles wirkt weniger gehetzt, aber dennoch frei von Längen. Die Atmosphäre stimmt, denn gerade der Schauplatz mit den Maya-Ruinen in Mexiko ist für Sinclair-Hörspiele doch recht ungewöhnlich. John Sinclair setzt im Finale noch nicht das später so überstrapazierte Kreuz ein und auch sonst wirkt er weniger "Superman-like" als in den neueren Abenteuern, was für zusätzliche Spannung sorgt.

Die Wahl des Erzählerparts fiel auf Wolfgang Pampel (dt. Synchronstimme von Harrison Ford), der bereits in acht Folgen der Edition 2000 den nun wieder zurückgekehrten Joachim Kerzel ersetzte. Mir gefällt diese Splittung der beiden Erzähler in SINCLAIR CLASSICS und Edition 2000 sehr gut, da man die beiden Serien auf diese Weise etwas voneinander abgrenzt.

Die Abgrenzung ist mit der Titelmusik leider nicht so gut gelungen: Zwar spricht den (leicht veränderten) Text nun ebenfalls Wolfgang Pampel, die Musik selbst ist aber exakt die gleiche wie bei der Edition 2000. Hier hätte ich mir mehr Individualität für diese neue, eigenständige Serie gewünscht. Ausserdem ist die Erzählerstimme leider etwas zu leise im Verhältnis zur Musik; das könnte man noch korrigieren.

Trotz dieses klitzekleinen Schönheitsfehlers empfinde ich "Mörder aus dem Totenreich" als gelungenen Startschuss für die SINCLAIR CLASSICS und freue mich auf viele weitere Abenteuer aus den Anfangstagen des Geisterjägers.
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